Sonntag, 28. Februar 2016

Rezension zu "The Painted Man" von Peter V. Brett

Ich befand mich gerade in einem Vakuum, was Fantasy-Literatur anging. Die großen, epischen Serien, die ich lesen wollte, waren alle noch im Entstehen und so wartete ich auf den nächsten Teil und während ich stöberte, fand ich dieses hier.

Habe es gekauft und war sofort verliebt.




Es ist dunkel und echt. Die Welt erwacht zwischen den Zeilen zum Leben und die Figuren sind so greifbar, dass, kaum wird es in ihrer Welt Nacht, ich nicht anders konnte, als zwanghaft weiterzulesen, nur um sicher zu gehen, dass sie überleben.

Dämonen, die die Menschen in der Nacht drangsalieren. Zeichen, die sie abhalten konnten. Ein Junge, der gegen sie kämpft und sich ganz diesem Kampf verschreibt. Ein Mädchen, das zu einer Heilerin wird. Ein Kind, das mit seiner Musik gegen die Dämonen ankommt und ein Krieger, der in der Wüste sein Volk in den Krieg führt. Das alles sind die Zutaten, die diese Geschichte so fantastisch macht.

Als Sahnehäubchen kommt dazu, dass die Sprache flüssig ist, fast poetisch, singend entfaltet sie sich und trägt den Leser nur so durch die Abenteuer.

Rezension zu "Nullnummer" von Umberto Eco

Die Geschichte ist zunächst etwas eigen.



Zunächst ist man in der Gegenwart, dann macht einen Sprung zurück, zu den Anfängen des Protagonisten.

Während wir mit ihm noch einmal sein Leben Revue passieren lassen, ein nicht besonders erfolgreiches Leben, entfaltet sich eine Art Geheimnis. Man will dann doch wissen, was passiert, warum so ein Mann verfolgt wird, warum dieser, der doch so gewöhnlich ist?

Und dann entfaltet sich die Geschichte einer Zeitung, die keine ist und zeigt damit auf, wie sehr die Medien Einfluss haben und wie Politik damit spielt und sie mit der Politik spielen.

Rezension zu "Black Dagger - Ewige Liebe" von J. R. Ward

Nein, mal ehrlich, muss man sie nicht wirklich lieben, nämlich sie alle zusammen, den ganzen Haufen an Testosteron strotzenden, muskelbepackten, grantigen Vampiren, mit ihren Background-Stories und ihrem komplizierten Wesen?

Also ich habe mich von den ersten Seiten an in sie alle verliebt und die Geschichte um Rhage und Mary ist noch schöner als die von Wrath und Beth.
Während ihr noch überlegt, ob ihr es lesen solltet, und das solltet ihr wirklich, blättere ich schon mal in Band 4, denn ich muss wissen, wie es weiter geht!

Rezension zu "Black Dagger - Blutopfer" von J. R. Ward

Angenehm zu lesen. Es geht leicht von der Hand und man kommt gut durch. Wie im vorigen Teil ist alles plastisch und genau beschrieben. Die Dialoge sind echt und an manchen Stellen wirklich amüsant.

Die Geschichte geht spannend weiter. Man erfährt mehr Details über die Bruderschaft, aber viel zu wenige, sodass man unbedingt weiterlesen möchte, auch die anderen Bände, um mehr zu erfahren.

Ich bin sehr schnell durchgekommen, konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Rezension zu "Black Dagger - Nachtjagd" von J. R. Ward

Nach Twilight und Kuschel-Vampiren ist das hier eine erfrischende Abwechslung.

Die Schweibweise ist nicht hochtrabend oder besonders kunstvoll, aber es ist gut und angenehm zu lesen und die Beschreibungen sind präzise und ich kam gut in die Geschichte.

Die Charaktere sind interessant und spannend. Vor allem die Brüder der Black Dagger haben einen besonderen Reiz und ich wollte sie eigentlich gleich nach den ersten Seiten alle näher kennenlernen.

Aber auch die Protagonistin ist eine facettenreiche Figur, die nicht dem Klischee des hübschen Dummchens entspricht, was der Geschichte zwischen ihr und Wrath noch eine weitere Seite hinzufügt. Oder wer verpasst dem Prinzen der Vampire schon einmal einfach so eine Ohrfeige?
Ich empfand es als angenehme, leichte Lektüre. Unterhaltsam und entspannend, genau das Richtige für lange und anstrengende Tage.

Rezension zu "Pan-Trilogie" von Sandra Regnier

Es war ein Fehler das Buch anzufangen! - Zumindest rate ich allen davon ab, es anzufangen, wenn wichtige Termine, Prüfungen oder Abgaben anstehen, denn ich war total süchtig und konnte nicht aufhören. Irgendwie haben sich da kurz die Prioritäten geändert, aber was hätte ich tun sollen?
Die Geschichte um Fay und Lee, um Ciaran, die Elfen und alles andere aufschieben? - Habe es versucht, war nicht möglich :P




Ich habe oft vor mich hergegrinst, innerlich Fay zujubelnd, weil sie jemanden Kontra gab oder mich darüber amüsierend, wie sie sich mit den Elfen stritt.

Die Bücher sind eine runde Sache. Die Charaktere sind facettenreich und wandelbar. Sie wachsen einem richtig ans Herz und nach Buch 3 tut der Abschied regelrecht weh. Es gibt spannende Wendungen, Geheimnisse, Magie und alles eingesponnen in den normalen Alltag eines Mädchens, das eigentlich doch nur ihre Schule gut überstehen will, um später Lehrerin zu werden.

Dazu kommt die lockere Sprache, die manchmal direkt Fay Gedanken übernimmt, also typische Alltagssprache und sehr plastisch alles beschreibt, Vergleiche zieht und damit eine sehr bunte und dreidimensionale Welt für den Leser schafft.

Gesamt sieht es so aus:



Rezension zu "Erebos" von Ursula Poznanski

Ich mochte, wie es geschrieben war. Es ging schnell voran, ohne lange Pausen, aber nicht zu schnell, sodass sich Handlung und Charaktere entwickeln konnten.



Die zugrunde liegende Idee fand ich klasse und aufregend, die Geschichte entfaltete sich plausibel, logisch, aber ohne, dass man nach den ersten 50 Seiten bereits wusste, was los war. Dadurch fesselte mich das Buch bis zum Schluss.

Wenn man selber Computer-Spiele spielt, glaube ich, wirkt das ganze noch mehr nach, weil es ja mit der Faszination dafür spielt, mit dem Eintauchen in eine andere Welt, in der man selbst der Held/die Heldin sein kann, wenn man sich nur anstrengt.

Gesamt sieht es so aus:


Samstag, 27. Februar 2016

Rezension zu "Ich bin der Schmerz" von Ethan Cross

Zeitweise war es etwas schleppend, aber das lag auch vielleicht daran, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht.


Die Charaktere machen ein paar interessante Wandlungen durch, die sie auch aus ihren angestammten Rollen drängen, hin in eine neue Position.
Die Jagd nach Ackermann Sr. verlangt den Brüdern und dem Team um Marcus alles ab. Nachdem in den letzten zwei Büchern in Fetzen von ihm gesprochen wurde, was er alles getan hatte, um seinen Sohn zu dem zu machen, was er ist, war die Erwartung groß, was das für ein Mann sein würde. Und er lässt keine Wünsche offen. Am Ende erscheint Francis wie ein Schmusekätzchen neben seinen Vater.

Es wird wieder gefährlich, wieder geht die Geschichte schnell voran (außer man will eigentlich sofort das Ende wissen, dann kann es gar nicht schnell genug gehen) und die Charaktere sind nachvollziehbar und interessant.

Ich finde immer noch "Ich bin die Nacht" ist der beste Teil, aber ich habe es nicht bereut, auch die anderen zwei Bücher gekauft und gelesen zu haben. Ich hatte sie alle innerhalb einer Woche durch und danach klang jedes Geräusch in der Nacht gleich viel bedrohlicher, also wie nach einem guten Horror-Film, ich denke, das ist ein dickes Plus für so ein Buch.

Rezension zu "Ich bin die Angst" von Ethan Cross

Wie schon beim ersten Band war ich gefesselt.
Ich mag Marcus und auch seinen gefährlichen Bruder Francis. Auch diesmal wird ein spannender Fall behandelt und es geht schnell voran.



Ein wenig störend für mich war die Liebesgeschichte zwischen Marcus und Maggie. Natürlich weiß man aus dem ersten Band, dass sich etwas zwischen den beiden entwickelt hat, aber das komische Verhalten der beiden, das mehr auf den Schulhof, als zu einer Organisation von diesem Kaliber passt, irritierte mich und färbte für mich den Charakter von Maggie soweit, dass ich sie nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte.

Der zweite Band ist nicht so gut, wie der erste. Aber es werden einige Geheimnisse aufgedeckt, die im ersten Band noch Fragen aufgeworfen haben und es führt perfekt zum dritten Band.
Für Fans des ersten Bandes ein Must-Have!

Rezension zu "Der talentierte Liebhaber" von Leocardia Sommer

"Der talentierte Liebhaber" ist die perfekte Lektüre für einen verschneiten oder verregneten Nachmittag und für ein heißes Bad.

Gleich von Beginn an, musste ich über die Charaktere schmunzeln und fand sie gleichzeitig wunderbar echt und greifbar. Es waren dreidimensionale Personen, die sich nicht einfach in eine Schublade stopfen ließen.

Es ist leicht geschrieben, mit plastischer, klarer Sprache, die den Einstieg in die Geschichte leicht macht und gleichzeitig die Spannung hält, aber auch humorvoll ist.

Obwohl das eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist, hatte ich ein paar sehr unterhaltsame Stunden damit und kann es nur empfehlen.

Rezension von "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross

Ich kam wahnsinnig schnell in die Geschichte rein, ohne dass das Ende oder alle Geheimnisse bereits klar waren.



Die Dinge sind derart plastisch beschrieben, dass ich ab und zu das Buch weglegen musste.
Und vor allen Dingen, das war nicht absehbar, als ich gelesen habe, blieb mir alles nachhaltig im Kopf und sorgte noch zwei Tage für gruselig schauriges Kopfkino.

Wer genau das mag, sollte unbedingt zugreifen - Licht ausmachen, Decke über den Kopf und auf gehts zum Lesespaß!!

Rezension zu "Radioactive - Die Verstoßenen" von Maya Shepherd

Eine fremde, eigenartige Welt entfaltet sich, gleich von Anfang an. Es bleiben keine Fragen offen. Wie sehen die Gänge aus, die Figuren, die Räume, die Charaktere? Der Leser bekommt eine plastische Welt gezeigt, mit ebenso vielschichtigen und komplexen Charakteren, denen man gerne folgt und deren Geschichte berührt und interessiert.

Ich habe zuerst "Promise" gelesen und es gibt Parallelen, nicht in dem Sinne, dass die Geschichte die Selbe ist, ist sie nicht! Eher was die Entwicklung mancher Charaktere angeht, aber das stört nicht. Viel eher ist es so, dass wer das eine mochte, das andere auch mögen wird und umgekehrt. :)

Rezension zu "Kuss der Wölfin" Trilogie von Katja Piel

Von der Geschichte hatte ich mir viel erwartet, sie klang spannend und vielversprechend.
Leider war es dann so, dass ich einen Teil wirklich mochte, während der andere nur mühsam war.

Anna war mir unsympathisch. Anders kann ich es nicht sagen. So, wie sie auf Alexa herabsieht, wie sie das Mädchen beschreibt und im Gegensatz dazu sich, wie sie tut, als würde sie tatsächlich planen, sich von Sam fernzuhalten, aber ich habe ihr keine Sekunde lang geglaubt. Mir war auch die "Lovestory" zwischen den Beiden eher befremdlich. Das "Ich liebe dich" wurde viel zu schnell ausgetauscht, da waren sie noch nicht einmal zusammen. Ich könnte so weiter machen. Auch die spätere Entwicklung mit Alexa und Adam fand ich nur zum Achselzucken.

Dafür war ich begeistert von den Teilen der Geschichte, in denen es nicht um Anna ging, sondern um ihre Mutter, um Adam und Marcus. Die Geschichten waren interessant, die Charaktere sympathisch und nachvollziehbar.

Ich würde es nicht empfehlen, leider. 

Rezension zu "Liebeserklärung an das Leben" von Lana N. May

Wenn man das Schrecklichste, das Undenkbarste erlebt hat und keinen Sinn mehr im Leben sieht, was bleibt einem da noch?

Die Autorin schickt ihre LeserInnen mit ihrer Protagonistin auf eine Reise, auf der man plötzlich lernt, wie schön das Leben sein kann. Und mit ihrer Sprache, den wunderbaren Bildern, die sie bloß durch Worte zu malen vermag, taucht man in diese Welt, die noch so vieles zu bieten hat. Alles ist plastisch und formt sich vor dem inneren Auge, sei es der Schmerz oder die Freude, die man mitfühlt.

Am Ende wollte ich schon sagen "Schenk mir noch einen weiteren Tag!", wollte gar nicht aufhören zu lesen. 

Rezension zu "Sinabell" von Jennifer Jager

Sinabell ist wie ein Lied, das sich langsam entfaltet, mal ist es leicht und schnell, dann düster und geheimnisvoll und die ganze Zeit lässt die Melodie einen nicht los, sie hallt wieder und berührt das Herz.


Schon von der ersten Seite an, bis hin zur letzten, werden Bilder in bunten Farben gemalt, seien es nun die schillernden Kleider, die Sonnenstrahlen, die durch Geäst dringen, altes Gemäuer, das nachhallt oder das verborgene Glänzen eines magischen Geschöpfes.

Durch die wundervolle Sprache und die lebendigen Charaktere war ich sofort in Sinabells Welt, an der Seite der jungen Protagonistin, die erfrischend anders ist, als die üblichen Prinzessinnen. Sie hat ihren eignen Kopf, ihre eigenen Wünsche, die nichts mit Heirat und Liebe zu tun haben, sondern mit der Welt und Freiheit und Abenteuern. Gleichzeitig hat sie ein gutes Herz und in größter Not zögert sie nicht, einen anderen Menschen zu retten und damit beginnt ihr größtes Abenteuer und ihre größte Prüfung, für die beide alles geben müssen.
Es war ein wundervolles Eintauchen in die Welt von Drachen und verspielten Feen, von mystischen Wäldern und Einhörnern, die vielleicht nicht ganz so sind, wie man sie sonst kennt.

„Sinabell“ ist ein schönes und gleichzeitig dunkles Märchen, das nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern auch die Seele des Menschen betrachtet, all das Gute und das Schlechte zeigt und am Ende auch eine Botschaft enthält. Es lädt zum Träumen und zum Nachdenken ein und für mich gehört „Sinabell“ ab jetzt zu meinen liebsten Märchen. 

Rezension zu "Die Herzenskämpferin" von Maya Shepherd

Ich hasse es, dass es zu Ende ist...

Mit ihrer einfachen, eindringlichen Sprache, die einen förmlich in die Geschichte hinein zieht, schafft es Maya Shepherd auch beim Finale, ein unglaubliches Stimmungsbild zu malen, das einen nicht kalt lassen kann.

Nea und Arras, sie gehen zusammen nach Promise und vieles, was dort aufgedeckt wird, ist schockierend und lässt zwischendurch an aller Menschlichkeit und aller Hoffnung zweifeln, vielleicht vor allen Dingen, weil es einen aktuellen Bezug hat, weil es keine Geschichte ist, die so gar nicht in unserer Realität fußt und weil sie thematisiert, was uns alle betrifft.

Ich musste schmunzeln, ich habe mich stellenweise wahnsinnig gefreut und geheult wie ein Schlosshund! Es ist ein wirklich gelungenes Ende - nein, eigentlich ist es ein bombastisches Ende - für eine wunderbare Trilogie, die ich nur wärmstens weiterempfehlen und jedem ans Herz legen kann.
Mich hat jeder Teil süchtig gemacht.

Rezension zu "Hydra" von Laura Labas

Meine Gefühle zum ersten Teil waren eher gemischt, dennoch hatte mich die Geschichte soweit gefesselt, dass ich unbedingt den zweiten Teil lesen wollte - gesagt, getan.

Es geht weiter. Leith ist verschwunden und taucht wieder auf. Rayna und Feliz müssen einige Dinge klären und dann steht die eine große Entscheidung noch aus: wird Rayna bei den Pharos bleiben oder nicht?
Zum letzten Drittel wartet noch eine wahre Überraschung auf den Leser, die noch mal einen richtigen Kick gibt.

Ich gebe es zu, an mancher Stelle würde ich am liebsten Rayna packen und schütteln, nur um zu sehen, ob sie wirklich ein Hirn hat. Sie weiß, dass die Geheimnisse ihr nichts bringen und trotzdem lügt sie weiter und bringt sich immer wieder in Gefahr. Trotzdem kann ich sie verstehen und bewundere ihren Mut.

Es ist sicherlich keine "must have" Geschichte, aber die Idee ist super interessant und die Charaktere gut gestaltete, echte Figuren.

Rezension zu "Dear Sister 1" von Maya Shepherd

Nach dem Lesen habe ich lange überlegt, was ich schreiben soll.
Eigentlich bin ich ein richtiger Fan von Maya Shepherd und habe bis jetzt jedes ihrer Bücher verschlungen.
Lange habe ich für Dear Sister auch nicht gebraucht. Die Geschichte von der Handlung her war spannend und die Schreibweise wie immer fesselnd.
Aber ich konnte mich nicht wirklich mit den Protagonistinnen identifizieren und fand Winter nach einer Zeit wirklich weinerlich und nervig.

Wahrscheinlich ist es schwer, weil Dear Sister so gehyped wurde und ich fast eine Offenbarung erwartet habe. Es ist aber eben doch nur ein solides, gut geschriebenes Buch.

Im Grunde fand ich es lesenswert, aber wahrscheinlich werde ich die zwei folgenden Bände nicht lesen. Da lese ich lieber ihre anderen Bücher. :)

Rezension zu "Märchenhaft erwählt" von Maya Shepherd

Was passiert?
Lean ist ein verfluchter Prinz. Nur der Kuss der wahren Liebe kann ihn und sein Königreich retten. Aber nicht allein Anziehung und Zuneigung entscheiden, sondern auch die Fähigkeit ein Königreich zu regieren.
12 Mädchen aus dem Volk dürfen um den Prinzen werben, aber nur 3 kommen in die nächste Runde. Um dorthin zu kommen, werden sie aber geprüft und nur mit reinen Herzen, wenn sie mutig sind und gut, kommen sie so weit.

Was hat mir gefallen?
Wie versprochen ist es ein richtiges Märchen und enthält auch alles, was dazu gehört. Fabelwesen, sprechende Tiere und Hexen eingeschlossen.
Lean und seine Erwählten sind wunderbare Figuren, alle mit ihren Eigenheiten, Schwächen und Stärken.
Die Aufgaben sind kreativ gestaltet und süß beschrieben. Mir haben auch die Hinweise gefallen, wie der Kompass.

Was hat mir nicht gefallen? (Achtung Spoiler)
Zuerst heißt es, dass nur 3 Erwählte weiter kommen, im Kapitel, in dem sie Lean retten, wird plötzlich von 4 gesprochen und dann wieder von 3 - leicht irritierend. (Bei S 236 in der gebundenen Ausgabe)
Die Figur der Agnes wird gleich als kalt und geheimnisvoll beschrieben, wodurch die Enthüllung am Ende kaum überrascht.

Fazit:
Ein wunderbares, süßes Märchen, das sich perfekt neben die anderen Werke aus Maya Shepherds Schaffen stellen kann und ihnen in nichts nach steht. Es macht sehr viel Spaß es zu lesen und ich freue mich sehr auf den nächsten Teil. Wie immer bei ihren Büchern habe ich es in einem durch gelesen und konnte gar nicht aufhören! 

Friendly Fire : Rezension zu Heliosphere 5 von Andreas Suchanek

Was passiert?
Sjöberg ist mit seinem Putsch erfolgreich gewesen und alle halten Michalew für den Schuldigen. Während der eine gefeiert wird, beginnt eine Jagd auf die vermeintlichen Anhänger des Verräters. Selbst Captain Cross durchschaut das Spiel nicht und wird von Sjöberg in der Heliosphere losgeschickt, Fraktal-Strahlung auf den Grund zu gehen. Dort finden sie nicht nur ein längst verschollenes Schiff mit einer lebenden Crew und einem Verräter, sondern dort treffen sie auch auf Sarah McCall.

Was hat mir gefallen?
Die Sprache ist leicht zu lesen. Man kommt gut voran.
Der Einstieg ist spannend und man ist sofort mitten in der Geschichte, ohne lange Anlaufzeit.
Die Verschwörung um Sjöberg geht weiter und man darf gespannt sein, wie lange er an der Macht bleibt und ob er am Ende gewinnt.
Es gibt einige Charaktere, deren Schicksal zu Bedauern sind und einige, deren Handlungen nicht immer verständlich oder noch nicht logisch erscheinen, was zum Weiterlesen anspornt.

Fazit:
Es gibt keinen Punkt, den ich auszusetzen hätte. Eine spannende, schnell voranschreitende Sci-Fi Geschichte mit Verschwörung, Kampf und Geheimnissen. Die Charaktere sind plastisch und greifbar, genauso wie die Umgebung und das Setting. Man kommt gut durch die Geschichte und es ist eine tollte Fortführung der Reihe.