Dienstag, 19. September 2017

Rezension zu „Too Late“ von Colleen Hoover

Dies ist mein zweiter Versuch mit der Autorin, nachdem ich ein anderes Buch von ihr abbrechen musste. Und diesmal war ich tatsächlich hin und weg! 


Die drei Figuren, aus deren Sicht die Geschichte beschrieben wird, sind alle interessant und mit ihrem eigenen Ballast werden sie zu dreidimensionalen Charakteren, deren Beweggründe verständlich sind und deren Reaktionen auf Situationen logisch erscheinen. Es ist zwar eine beinahe Liebe-auf-den-ersten-Blick-Situation, aber sie ist so herzerwärmend und witzig gemacht, mit so schlagfertigen Dialogen, dass man nicht sofort vor lauter Zuckerschock umkippt. Überhaupt hält das Buch eine großartige Balance zwischen Romantik, Drama und Spannung, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Vor allem beim Hauptteil der Story. 

Der Epilog und der zweite Epilog, der nachgeschobene Prolog und der ganze Rattenschwanz, der nach dem ‚Ende‘ folgt, hat sich für mich gezogen. Das lag wohl daran, dass für mich der erste Teil als abgeschlossen erschien und das danach war dann eben müßig. Sicherlich, auch hier gab es spannende Momente, aber es hat mich nicht mehr so gefesselt. Schade, aber das macht den Gesamteindruck nur etwas schlechter und daher bekommt dieses Buch definitiv eine Leseempfehlung.


Edit: Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, in dem so oft geflucht wurde, auch in der Erzählung der Figuren, nicht nur im Dialog. Lieblingswort: Fuck. 


Rezension "Phönixakademie - Funke 12“ von I. Reen Bow

Bisher ging es rasant voran und das ändert sich auch jetzt nicht. 


Atemberaubend wird die Umgebung und die Szenen beschrieben. Man taucht vom ersten Satz ab in die Geschichte und die Welt. 

Kinder, die zu kämpfen bereit sind. Magische Wesen und Untergrundmagier - und meine absoluten Lieblinge: Lion und Frederik. Die beiden machen Spaß! 


Schon lange geht es nicht mehr nur darum, dass Robin ihren Platz findet, vielmehr steht auf dem Spiel. Wird sie Jennys Hilferuf erhören? Und welche Schritte unternehmen Gettsons Gegner direkt in der Akademie?

Montag, 18. September 2017

Rezension zu "Zwei Kontinente auf Reisen" von Jenny Karpe

Matrix meets Romance - oder so ähnlich. Aber zurück zum Anfang.


Auf einer Insel mitten im Ozean leben Kira und Aaron. Sie stammen auf zwei verschiedenen Völkern, die sich ständig streiten, obwohl sie sich eine Insel teilen müssen, denn mehr ist von der Erde nicht übrig geblieben. Das Buch startet mit dem Untergang einer benachbarten Insel, den Kira beobachtet. Sie steht am gefährlichen Rand und starrt hinaus, sieht zu, wie Häuser, Straßen und Menschen ins Meer stürzen. Aaron kommt hinzu, die beiden Kinder können sich nicht ausstehen - vor allem Kira ist regelrecht bösartig und zickig, besonders für eine Achtjährige. 

Dennoch, ein Teleskop schafft es, dass die beiden Kinder unter der Aufsicht von Aarons Vater Augustin sich irgendwie verstehen, während die Anführer der zwei Völker eine Grenze erschaffen. 

Was hat mir gefallen? 
Der Schreibstil ist gerade am Anfang sehr schön zu lesen. Die meisten Vergleiche machen sind und sorgen für eine schöne Bildlichkeit - leider gibt es einige Vergleiche, die bei mir komische, unpassende Bilder herauf beschworen haben, was mich aus der Story gerissen hat. 
Die Idee ist sicherlich abenteuerlich. Vor allem ab der zweiten Hälfte, ist sie neu und weist einige interessante Punkte auf.

Was hat mir nicht gefallen?
Ich kam weder mit Kira, noch mit Aaron zurecht. Jeder der beiden für sich war mir schon nicht sympathisch, aber als die Liebesgeschichte zwischen den beiden sich zu entwickeln beginnt, verstand ich es noch weniger. *SPOILER* Da sehen sie sich ewig lang nicht, haben sich davor nur solala verstanden, aber als Kira ihn mit einem anderen Mädchen sieht, ist sie total geschockt. *SPOILER ENDE* 
Bis auf Augustin war mir auch kein anderer Charakter besonders sympathisch. Viele kamen mir wie Karikaturen vor, sie hatten nur einen Wesenszug und wurden darauf reduziert, damit erschienen sie mir kaum wie echte Menschen. So wie bei der Kontrahentin von Kira, die einfach von beginn an böse ist, klischeehaft böse. 
Dazu kam, dass es sich an vielen Stellen zog und es mühsam war, durch Kapitel zu lesen. 

Daher fällt mein Fazit nicht so rosig aus, was mir ehrlich leid tut. Ich hatte mich auf die Geschichte gefreut. Das Cover ist hübsch und der Klappentext versprach eine interessante Story - von der Idee her konnte sie das auch umsetzen. Da ich aber mit den Figuren und manchen Storylines nicht ganz zurande kam, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Leider war ich emotional nicht involviert und es kam kaum Spannung auf. 

Zum Glück ist jede Meinung als ganz subjektiv zu betrachten und ich bin mir sicher, dass es vielen anderen gut gefallen könnte :) 

Sonntag, 17. September 2017

Rezension zu „American Gods“ von Neil Gaiman

Zunächst: Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und denke, dass das der einzige Grund ist, warum ich so schnell durch gekommen bin, denn der Leser war spitze und schaffte es, über die Längen, die im Buch einfach zu finden waren, dennoch eine gewisse Spannung zu halten. 


Im Grunde folgt man Shadow Moon, wie er im Gefängnis darauf wartet, entlassen zu werden, um nach Hause zu seiner Frau zurück zu kehren. Nur dass eine Kette an Ereignissen dazu führt, dass er als eine Art Bodyguard für einen Mann endet, der sich selbst Mr. Wednesday. 

Und damit beginnt Shadows Achterbahnfahrt mitten in einen Krieg hinein, der zwischen den Göttern Amerikas im Begriff ist auszubrechen. Götter, die einst aus allen Ländern mit den Siedlern importiert wurden, aber auch Götter der Neuzeit. Von der Eisenbahn bis zum Internet und mehr. 

Während die anderen Figuren richtig interessant und plastisch auftraten, erschien mir Shadow als ziemlich fade und an manchen stellen phlegmatisch, denn egal was passierte, er nahm es einfach hin! 

Nimmt man dazu noch die teilweise aus dem Zusammenhang gerissenen Szenen, die zwar ganz nett beschrieben waren, aber für den Verlauf der Story eigentlich wenig beitrugen, außer die Länge zu strecken, macht das zumindest für mich ein Buch, das zwar mir einer brillanten Idee, teilweise faszinierenden Charakteren und auch tollen Beschreibungen aufwarten kann, aber alles in allem doch eher mittelmäßig ausfällt. 

Beim Hörbuch reißt der Leser einiges wieder hinaus. 


Ich habe nach dem Buch die erste Staffel der gleichnamigen Serie gesehen und muss sagen, sie finde ich um einiges spannender und interessanter, als das Buch. Soll passieren! 


Samstag, 16. September 2017

Rezension zu „Archon“ von Felix A. Münter

Reale, trockene Figuren, die mit Pragmatismus und Fachwissen an ihre Aufgabe gehen. Welche das ist? Sie sind die geheimste Abteilung der ESA, sie untersuchen die Phänomene auf unserer Welt auf der Suche nach dem Beweis, dass es mehr gibt, dass wir nicht alleine sind.

In Montenegro taucht ein geheimnisvoller Mann auf. Geschwüre auf seiner Haut. Eine eigenartige Kugel in der Hand. Als er schließlich nach Deutschland gelangt, zusammen bricht und die Mutationen voran schreiten, wird die Truppe um Michael Hoth gerufen und eine Reise startet damit. Zunächst nach Koblenz, dann, nach einem Eintauchen in die Bürokratie, geht es nach Montenegro und zu dem Ort, wo alles vor sich ging. Was sie finden? Ungeheuerliches! 

Detailliert wird das ganze Geschehen beschrieben. Von den Vorgängen in der Organisation bis hin zu den abenteuerlichen Situationen, die zu meistern sind. Besonders schön und plastisch wird die Umgebung gestaltet, sodass man meint, regelrecht eintreten zu können. Die Truppe um Hoth und ihre Dialoge beleben diese Welt. 


Und wie so oft in den Büchern des Autors: Ein fantastisches Finale mit dem leichten Twist, den man so nicht erwartet hat. 

Freitag, 15. September 2017

Rezension zu „Schneeweiße Rose - Der verwunschene Prinz“ von Jennifer Alice Jager

Wieder eine Märchenadaption der Autorin frei nach Schneeweiß und Rosenrot. 


Zunächst: Der Schreibstil der Autorin ist wie immer großartig. Schön zu lesen, blumig und voller toller Beschreibungen, die die fantastische Welt zum Leben erweckt. 

Leider war es das mit dem Positiven, das ich über die Geschichte sagen kann. Aber vorweg, sie ist nicht schlecht, nur nicht so fesselnd, wie erhofft - und das ist ja nur meine Meinung und beansprucht keine Allgemeingültigkeit irgendwelcher Art.


Warum? 
Leider kam ich mit Snow, der Protagonistin, nicht klar. Ich fand sie fad und farblos. Ihre Schwester Rose gefiel mir um einiges besser. 
Die Liebesgeschichte hat mich auch nicht gepackt - und ja ich weiß, in Märchen geht alles etwas schneller, aber ich konnte da keine Emotionen heraus ziehen. 
Dadurch hat das Drama mich nicht berührt. 

Dennoch: Das Finale war gut und spannend gemacht. Die Bilder bunt und faszinierend. 

Daher gibt es eine mittelmäßige Bewertung, aber Fans von Romance und Märchen sollten es versuchen. 

Samstag, 19. August 2017

Rezension zu „Die Krone der Sterne" von Kai Meyer

Eine Baronesse, auserwählt, zur Braut der Gottkaiserin zu werden, ein Leibgardist, ein Waffenspezialist und eine Alleshändlerin werden durch Schicksal oder Zufall zusammen geführt, um mitten im All zwischen Piraten, zwei Brüdern, Maschinen und zwei Religionen zu überleben. 
Als aller erstes fielen mir die unglaublichen Gebäude bzw. Schiffsbeschreibungen auf. Die Fülle der Details macht diese fremde Welt greifbar und faszinierend. 
Ein weiterer wirklicher Pluspunkt, der dazu führt, dass man dieses Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will, sind die Figuren darin. Izina und Glanis, Shara und Kranit haben alle ihren ganz eigenen Ton, besitzen einen so speziellen Charakter, ihre Geschichte und wachsen einem so schnell ans Herz, dass jede Verfolgungsjagd für Herztrommeln und die meisten Dialoge für ein Schmunzeln sorgen. 
Auch wenn die Figuren einem schnell ans Herz wachsen, ist der Anfang dennoch etwas mühselig. Es sind sehr viele Flucht-Situationen, die sich aneinander reihen. Das jedoch wird bald besser, denn sobald man die Figuren kennt, fiebert man mit ihnen mit. Außerdem sind alle Situationen spannend aufgebaut. 

Ein weiteres Plus ist die Art und Weise, wie Hintergrundinformationen gegeben werden. Mal in Dialogen, mal zwischendurch eingestreut. So setzt sich langsam ein Bild zusammen, ohne die Hauptstory zu stören.

Fazit: Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, wartet mit einer tollen Idee und super interessanten Charakteren auf, durch die vielen aufeinander folgenden Fluchtversuche schleicht sich jedoch etwas wie Routine herein, wodurch es etwas an Spannung - zumindest für mich - verliert, vor allem, ***Achtung SPOILER*** da im Klappentext bereits verraten wird, wer die vier ProtagonistenInnen sind und die wohl nicht plötzlich verschwinden bzw. sterben werden - nicht im ersten Buch! 






Montag, 14. August 2017

Rezension zu „Weltasche“ von Marie Graßhoff

Dieses Buch ist wie ein Sprung in tiefes Wasser. Man muss ihn wagen, um dann das Abenteuer erleben zu können, das sich auf so vielen Seiten erstreckt, verborgen hinter dem wundervollen Cover. 


Es gibt ein Wiedersehen mit Mara, Glen und den anderen. Nur Juan fehlt in der Runde, denn seine Seele befindet sich irgendwo auf dieser Welt, in Form einer Qualle. Doch das wird Mara nicht aufhalten, sie zieht gerade mit ihren ehemaligen Wächtern los, um diese Seele zurück zu holen. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, ist absehbar, aber was alles auf ihrem Weg liegt, welche Geheimnisse aufgedeckt und welche neuen Fragen zu stellen sind - wow!

Gleichzeitig bleiben Glen, Nero und Sia zurück, denn ihnen steht eine andere Aufgabe bevor. Bis jetzt gab es zwei Welten, eine auf dem sterbenden Planeten, die andere in ihren Phi-Zentren und Hass hat den größten Graben geschlagen. Nur jetzt muss er überwunden werden, um sie alle zu retten. 

Neue, interessante Figuren betreten dieses Universum, fesseln LeserInnen mit ihren Geschichten, ihrer besonderen Art. Aber andere Figuren verlassen dieses Universum und es bricht einem das Herz. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, der Beginn zog sich etwas in die Länge, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es passiert so viel. Gedanken und Ideen werden hier vorgestellt, dass man noch lange danach darüber nachdenkt, und der Schreibstil ist wieder einmal ein Genuss, der dazu beiträgt, dass man gar nicht mehr aufhören mag.


Und der Schluss? Wow! Ich liebe dieses Ende, das keines ist und das so Lust auf den nächsten Band macht. 

Sonntag, 6. August 2017

Rezension zu „Caraval“ von Stephanie Garber

Ein grausamer Vater, eine Heirat mit einem Unbekannten, all das will Scarlett ertragen, wenn dafür nur ihre Schwester in Sicherheit ist. Doch diese hat eigene Pläne und bringt sie beide in Begleitung eines geheimnisvollen Seemanns auf die Insel, auf der „Caraval“ stattfindet. Ein Fest, wie kein anderes. Ein Abenteuer voller Magie, Tricks und Nervenkitzel. Was ist echt und was nicht? Doch was ein magischer Ausflug sein soll, wird für Scarlett bald die Hölle auf Erden, denn ihre Schwester wurde entführt!
An diesem Buch erstaunte mich am meisten die Fülle und Plastizität der Umgebung, der Stoffe, der Kleidung, selbst der Gerüche. Selten tritt eine Welt so klar zu Tage, so lebendig und gleichzeitig so fantasievoll. Doch auch die Story konnte mich fesseln und faszinieren. Ein Abenteuer, Verstrickungen und die Aufdeckung von Geheimnissen, die nicht unbedingt immer Klarheit schaffen. Düstere Gänge, ein magisches Karussell, ein Rätsel nach dem anderen und dazu Liebe, aber auch das Finden des Selbst, das Eingestehen, was man wirklich will und was man dafür bereit ist, zu geben. 

Manko: Scarlett ging mir zu Beginn gehörig auf die Nerven. Das wird erst später besser. Außerdem schabt das Buch manchmal etwas an der Grenze zum Klischee und Kitsch. 

Absolutes Plus: Wie oben bereits geschrieben, aber gar nicht genug zu betonen, der Schreibstil. Flüssig und bunt und absolut magisch. Außerdem warten in diesem Buch einige Wendungen, die einen staunen lassen. 


Daher das Fazit: Ein magisches Buch, das sehr viel Spaß macht und für kurzweilige Unterhaltung sorgt. 

Mittwoch, 2. August 2017

Rezension zu „Freiheit“ von Jonathan Franzen

Auf den ersten Blick ist es "nur" die Geschichte einer Familie, aber dieses "Nur" streicht man aus der Beschreibung des Buches, wenn man sich ansieht, wie komplex diese Geschichte erzählt wird. Kein Charakterzug ist einfach da, er erklärt sich aus Erfahrungen und dem Erwachsenwerden. 


Da sind vier Menschen, deren Leben näher betrachtet werden. Patty und Walter Berglund, ihr Sohn Joey und der Sänger Richard Katz. Das "normale" Familienleben wird bei näherer Betrachtung analysiert und regelrecht bloß gestellt. Denn die glückliche Familie entpuppt sich bald als kaputt und Liebe als Kompromiss. Dazu kommt Richard, der beste Freund Walters, eine Freundschaft, die nur möglich ist, weil sie in der Jugend wachsen konnte, denn die Männer sind gänzlich verschieden. 

Wirren und Irrungen, Kompromisse, die das Leben eben verlangt und die große Frage, was wahres Glück ist, was Freiheit uns bringt und mit uns macht. Eine wirklich spannende Analyse einer Familie, aber auch der amerikanischen Geschichte von den 70er Jahren an. 

Das Buch ist schnell zu lesen. Tatsächlich baute sich eine solche Spannung auf, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, ich musste wissen, wie es mit diesen ehrlichen, realistischen Charakteren weiter geht. Denn im klassischen Sinn gibt es hier keine Helden oder eben viele Helden, denn sie alle meistern das Leben und finden irgendwie ihren Weg. Ob es der beste ist, ob sie ihn bis zum Ende gehen? Das muss man jedoch selber lesen - es lohnt sich! 

Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension zu „Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann

England wurde beinahe von den Feen überrollt, doch die Menschen konnten sie zurück schlagen - nur dass das Tor zu ihrer Welt bereits geschlossen war. Also teilen sich nun Menschen und Feen die Insel. Die Feen leben in Slums, die Mischlinge aus beiden Spezies haben es noch schlimmer. Dachten sie bis jetzt. Denn nun macht jemand Jagd auf eben diese Mischlinge, die Seltsamen. 


Bartholomew ist eben ein solcher „Seltsam“ und er lebt in einem Slum. Eines Tages sieht er, wie sein Freund von Gegenüber entführt wird. Kurz danach findet man dessen Leiche. Gruselige Dinge geschehen. Eine Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid, die spricht, ohne ihren Mund zu bewegen. Ein Hausgeist, der gar nicht sauber macht, sondern gruselige Lieder singt. Dazu ein verschrobener Müßiggänger, der im Parlament arbeitet und eigentlich nie auffallen wurde und mitten in die Misere stolpert und sich zum Helden aufraffen muss. 


Die Geschichte ist witzig, spannend und fantasievoll. Hier trifft Steam-Punk auf Märchen/ auf Fantasy/ auf Krimi. Das Buch macht sehr viel Spaß und kann für einige Stunden fesseln. Leider wurde es mir zwischenzeitlich etwas zu langatmig, gerade in der zweiten Hälfte. Das macht das großartige Ende allerdings wieder wett. 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Rezension zu „Rebel of the Sands“ von Alwyn Hamilton


„Being born doesn’t make a single soul important. But you were important when I met you, that girl who dressed as a boy, who taught herself to shoot true, who dreamed and saved and wanted so badly.“ 


Man stelle sich vor: Tausend und eine Nacht plus Revolverhelden plus Märchen plus Rebellion plus Liebe. Was das ergibt? Eine richtig gute, spannende Story, die Fantasy-Herzen höher schlagen lässt, aber selbst für Fantasy-Urlauber etwas sein kann, denn die magische Seite ist bei weitem nicht so prominent. 

Um was geht es? Die im Zitat so wunderbar beschriebene Figur ist Amani, eine Waise, die bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Dustwalk aufwächst. Sie hat mehrere Cousinen und Cousins und das Haus wird ihr langsam zu klein, doch auch das Dorf scheint sich um sie zu schließen. Darum übt sie mit den Revolvern, darum lernt sie schießen, denn sie träumt von der Großstadt, in der irgendwo die Schwester ihrer Mutter sein soll. Doch dann erfährt sie von den Plänen ihres Onkels, er wolle sie ehelichen und das kann sie nicht zulassen. Also muss sie handeln und als sie es tut, gerät sie zwischen die Fronten von Königstreuen und Rebellen und schlittert direkt in eine dieser Geschichten, die sie für bloße Fantasie hielt, längst vergangen, nicht mehr lebendig. 


Geschickt werden hier verschiedene Themen zu einem richtigen Abenteuer verwoben, in der nicht nur Fragen nach Freiheit und dem eigenen Selbst gestellt werden, sondern auch nach Familie, Treue und was man bereit ist zu geben, für seinen Traum, für die Liebe. Jede Seite liest sich schneller und schneller. Die Dialoge sind aufschlussreich und witzig, die Umgebung so detailliert beschrieben, dass man sie als LeserIn vor Augen hat. Fast scheint es, als könnte man die sandige Luft atmen, die Hitze spüren. 


Daher das Fazit: Spannender Auftakt einer vielschichtigen Geschichte, die wirklich Spaß macht und Lust auf Mehr. 

Montag, 24. Juli 2017

Rezension zu „Prince of Thorns“ von Mark Lawrence

„There is no evil, Makin,’ I said. ‚There’s the love of things, power, comfort, sex, and there’s what men are willing to do to satisfy those lusts.‘“ 


Ein Prinz, der seine Mutter und seinen Bruder sterben sah. Ein König, der lieber Handel mit dem Feind treibt, als diesen Mord zu rächen. Und eine Gruppe Verbrecher, die bald einen Jungen von zehn Jahren zu sich zählen dürfen, der gnadenloser und scharfsinniger ist, als die meisten von ihnen. 

„You soon learn there’s no elegance or dignity in death if you spend time in the castle kitchens. You learn how ugly it is, and how good it tastes.“ 

Die Geschichte wird von Jorg, dem Prinzen, erzählt. Man schreitet mit ihm fort, in dieser dunklen Welt, die wohl einmal unsere war - zumindest existieren die griechischen Philosophen und Nietzsche - und in der nun Könige, Magier und Wesen in der Nacht herrschen. Doch er fürchtet sie alle nicht, denn er hat nur ein Ziel: Rache! Oder doch nicht? Denn da ist mehr, da ist etwas falsch und bald muss sich Jorg mit seiner Vergangenheit, verdrängten Erinnerungen und seinem Vater auseinander setzen. 
Der Ton ist dunkel und düster, brutal und trocken und kalt - sie passt perfekt zu dem Jungen und dieser Welt. Ich selbst empfand diesen Ton als sehr erfrischend und interessant. Mir gefiel diese grausame Geschichte, der harte Umgangston zwischen den Verbrechern, die Ehrlichkeit, mit der manche Dinge dieser Welt angesehen wurden. 

Gekonnt werden LeserInnen in eine düstere Story voller Kämpfe, Geister und Ränkespiele gezogen, bis die Seiten nur noch so vorbei fliegen und man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. 

Dienstag, 18. Juli 2017

Rezension zu „Wintermädchen“ von Laurie Halse Anderson

Eindringlich, beinahe poetisch und mit einem ganz eigenen, interessanten Stil wird hier die Geschichte von Lia erzählt.


Der kranken Lia. Der Lia, die ihre ehemalige, beste Freundin verloren hat. Der Lia, die verbissen Kalorien zählt und immer dünner werden will, bis sie zu einem Geistermädchen wird, halb lebend, doch auch schon halb tot. 

Aus der Perspektive der Protagonistin Lia bekommt man ihr Leben geschildert. Ihre dunkelsten Gedanken, ihre Beweggründe - alles wird offen gelegt. Wie sie gegen ihre eigenen Bedürfnisse angeht, sich quält und mit Schmerz umgeht. Aber es ist auch eine Geschichte über eine Familie, das Schweigen und natürlich das Selbstbild. 
Es geschieht nur wenig in dem Buch, das meiste geht in der jungen Frau selbst vor, trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen und habe das Buch an einem Tag beendet.

Mir haben die absichtlich, durchgestrichenen Texte gefallen, die Kalorienangaben in Klammern, der bissige, traurige Ton und die gesamte Stimmung des Buches. Mal möchte man Lia anschreien, mal hat man einen Kloß im Hals, mal jubelt man ihr zu. Es ist alles dabei. 


Ohne viel spoilern zu wollen, daher mein Fazit: Lest diese ungewöhnliche, schöne und schaurige Geschichte. Taucht hinab in diese Tiefen, folgt Lia auf ihrem Weg und genießt diesen tollen, stimmungsvollen Schreibstil. 

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension zu „Fehjan - Verbundene Seelen“ von Isabell Schmitt-Egner

Jaron lebt in einem Dorf, fern ab der Gräuel seiner Welt. Nur dass man sich nicht auf ewig verstecken kann und das Schicksal sich nicht aufhalten lässt - oder? 

Die Autorin erschafft hier eine mittelalterlich angehauchte Welt, in der die Menschen sich vor Wesen der Nacht und des Wassers in Acht nehmen müssen. Magie ist präsent und gefährlich. Diese Wesen treten ebenso plastisch zutage, wie die Menschen dieser Geschichte und überzeugen durch ihre fantasievolle Gestaltung. Der Schreibstil ist plastisch. Er entfaltet sich langsam und beschreibt sehr genau Handlung und Umgebung. Dabei ist er aber auch gut zu lesen und hat keine unangenehmen Längen. 

Die Geschichte bietet dazu alles, was man sich wünschen kann: Einen Bösewicht, an den mehr dran ist. Irrungen und Wirrungen, Geheimnisse, Liebe, Freundschaft, Kämpfe, Flucht und Szenen, die zum Lachen, aber auch zum Weinen einladen. 

Und eine Anmerkung von jemanden, der bei Liebesbeziehungen immer grundsätzlich erst mal den imaginären Rotstift zückt: Es funktioniert ohne Klischees und Drama, es ist einfach wunderschön, nachvollziehbar und hat sogar mich gelackt und mitfiebern lassen!


Da alles andere ab jetzt Spoiler wäre, sage ich nur noch eins: Wenn ihr Fantasy mögt, dann lest dieses Buch, es ist toll! 

Montag, 3. Juli 2017

Rezension zu „Requia - Die Heimkehr“ von Olivia Mae

Noch nie ist es mir so einfach gefallen, ein Buch mit nur einem Wort zu beschreiben. Episch, das trifft es am besten, das ist dieses eine Wort, das mir immer und immer wieder während des Lesens durch den Kopf gegangen ist.


Unsere Welt. Zwei weitere Planeten, die wie die zwei Seiten einer Medaille sind, die eine dunkel, die andere hell. Völker, jedes für sich fantastisch. Diverse Figuren, jede mit einem so eigenen Charakter und ihren Macken, dass sie sofort plastisch hervor treten. Dazu die Welten, die Städte und Dörfer, die regelrecht zum Anfassen scheinen.

Ich muss zugeben, am Anfang war ich verwirrt. Namen und Bezeichnungen, alles neu und zunächst etwas viel. Dazu Zeitsprünge. Weltensprünge! Doch das macht nichts, denn es legt sich und der Aha-Moment danach ist fantastisch. Alles ist fantastisch. Jaja, das ist Lobhudelei, aber verdient!





Den Inhalt will ich gar nicht zusammen fassen, da passiert zu viel und jede Zusammenfassung würde dem Buch ja doch nicht gerecht, daher sage ich euch, was ist gut: Der Schreibstil liest sich leicht und locker. Die Welten machen Spaß, verzaubern und können auch gruselig und grausam sein. Die Figuren kommen mit einem Haufen eigener Charakterzüge. Es gibt Action, Intrigen, Liebe, Hass und noch vieles mehr. 

Daher: Leseempfehlung! Lest es und werdet Fan - viel anderes bleibt euch nicht übrig :P 




Donnerstag, 29. Juni 2017

Rezension zu „Die Endlichkeit des Augenblicks“ vom Jessica Koch

Selten hat mich ein Buch so berührt, wie „Dem Horizont so nah“, daher war es ganz klar für mich, dass ich auch dieses Buch lesen musste. Keine Autorin hatte es bisher geschafft, so unglaublich echte und emotional komplexe Figuren zu schaffen, die einen von der ersten Seite an ans Herz wachsen. 


In „Die Endlichkeit des Augenblicks“ lernt man Basti, Josh und Sam kennen. Der eine sitzt im Rollstuhl, der andere ist Depressiv und sie leidet an Verlustängsten - so könnte man die drei ProtagonistenInnen beschreiben und hätte damit nur die Oberfläche angekratzt. Denn da steckt noch soviel mehr dahinter. Woher nimmt Basti seine Lebensfreude? Was treibt Sam an? Und welche Dämonen jagen Josh, dass er sein Leben am liebsten aufgeben würde?

Auf Grundlage einer eigentlich einfachen Liebesgeschichte - Junge trifft Mädchen und verliebt sich in sie - werden hier komplexe, psychische Vorgänge näher beleuchtet. Warum sind wir, wie wir sind? Und was tun wir, um andere zu beschützen?

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Wie auch zuvor und nicht anders zu erwarten, waren auch hier die Informationen recherchiert und tragen zu diesem realistischen, greifbaren Feeling bei. 

Bis 60% des Buches habe ich es verschlungen. Ich konnte mich nicht davon losreißen und die Seiten flogen nur so dahin. Doch dann - und deswegen kann ich dem Buch nur drei Sterne geben - wird es kitschig. Ich kam mir vor, als würde ich eine Tele Novela lesen. Die Handlung wird etwas vorhersehbar. Die Reaktionen auch. Die Dialoge sind so gewollt bedeutungsschwanger und dramatisch, dass ich sie teilweise überspringen musste. Sams Reaktion ist überzogen, ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie das machen würde - Unsicherheit hin oder her. Dazu kommen dann, zumindest für mich, zu religiös und spirituell angehauchte Szenen und das Ende hätte Hollywood alle Ehre gemacht. 



Vielleicht gehe ich zu hart mit dem Buch um, weil „Dem Horizont so nah“ eines meiner Lesehighlights war. Vielleicht hatte ich zu große Erwartungen. Ich sage auch nicht, dass es ein schlechtes Buch ist. Es ist lesenswert. Es wird für einige Stunden fesseln und an der ein oder anderen Stelle zum Nachdenken anregen. Es ist eben solide, nicht spitzenmäßig und nicht schlecht - eben in der Mitte. 

Montag, 26. Juni 2017

Rezension zu „King's Cage“ von Victoria Aveyard

In manchen Rezensionen zum zweiten Teil konnte man heraus lesen, dass er etwas ermüdend war. Zwar fand ich ihn gut, doch auch ich empfand ihn zwischenzeitlich als sehr ziehend. Band 3 ist anders - ganz anders!


Mare ist bei Maven Calore. Sie hat ihr Leben für das ihrer Freunde getauscht und kein Kampf, keine Schlacht ist so furchtbar, so grausam, wie das, was sie nun durchleben muss. Ein langsamer, schmerzhafter Tod, der an ihr zehrt und Wunden in ihren Geist reißt. Gleichzeitig erfährt man Dinge über den kleinen, verrückten König, die einen staunend zurück lassen und Sympathie für ein Monster erwecken, das man nur verurteilen will. Doch was die Autorin bisher stets wunderbar schaffte, schafft sie auch jetzt: Die Welt ist nicht schwarz-weiß, oder in diesem Fall silber-rot, sondern viel mehr und viel komplexer, als es den einen Bösen und die eine Gute geben kann. Das macht die Figuren dieser Reihe so lebendig und echt. 

Neben Maven und seinem Bruder spielen viele weitere Parteien eine Rolle. Die ominöse Spitze der Rebellen zeigt sich endlich. Die Welt wird noch etwas größer und neue Länder werden bereist. Dazu kommen Ränkespiele, die nicht nur ein Land oder einen Palast umfassen, sondern alles. 

Neue Könige, frische Kronen, die durch Blut erobert wurden. Intrigen, Allianzen - Feinde und Freunde, die die Rollen tauschen. Alles dabei, so kann einem nicht langweilig werden.

Was mir besonders gut gefallen hat: Nicht nur aus Mares Sicht wird erzählt, sondern einige Kapitel lang auch aus Camerons und, mein Highlight, auch aus Evangelines. Das bringt neue Perspektiven in diese doch sehr komplexe Story. 


Jetzt heißt es, auf Band 4 warten! 

Donnerstag, 22. Juni 2017

Zweite Chancen?

Letzten Monat las ich "Nemesis" - das Buch aus dem Drachenmond Verlag vegetierte bereits seit einiger Zeit auf meinem eBook Reader und schaute mich mit seinem tollen Cover ganz traurig an. "Lies mich!", schrie es und welcher Unmensch würde auf so ein Flehen nicht reagieren? Außerdem war da ja noch seine Schwester "Falkenmädchen", das sich gleich mit einreihte und in den Chor mit einstieg. 


Also zuerst an das Buch über die coole Gamerin - und hinein in eine Enttäuschung, die ich dieses Jahr noch nicht erleben musste. So eine tolle Idee! So ein angenehmer Schreibstil! Aber der Rest? Nein, Sir, nicht das meine, kein bisschen. Ich kam also nicht damit klar. (Die genauen Gründe könnt ihr hier lesen > Nemesis ⭐⭐) 

Was also tun? Da wartete ja noch das andere Buch auf mich - von der selben Autorin. Im ersten Moment dachte ich: Ugh, darauf habe ich ja gar keine Lust, bestimmt ist es wieder eine Enttäuschung! 

Dann kam aber das ABER
ABER mir gefällt der Schreibstil
ABER die Geschichte klingt wieder einmal gut
ABER es ist diesmal vielleicht ganz anders

Ich konnte mich schließlich überzeugen, das Buch doch noch zu lesen - und wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil war gut, wie erhofft. Die Story funktionierte, ich kam mit dem Buch klar! (Genauere Einschätzung findet ihr hier > Falkenmädchen ⭐⭐⭐⭐)

Mir ist mittlerweile klar geworden, dass ich wahrscheinlich nicht mein Lieblingsbuch bei dieser Autorin finden werde, aber das muss auch nicht sein, um die Geschichte trotzdem zu mögen und genießen zu können. Doch hätte ich nach "Nemesis" aufgegeben, hätte ich sie vollkommen abgeschrieben und wahrscheinlich nie wieder ein Buch von ihr angerührt - Asuka Lionera wäre damit auf meine (nicht vorhandene) No-Go-Liste für Bücher und AutorenInnen gelandet und das vollkommen unverdient! 

Daher meine Frage an euch:
Wie haltet ihr es?
Was macht ihr mit einem/r AutorIn, wenn euch ein Buch nicht gefällt?
Vergebt ihr zweite Chancen? 

Dienstag, 20. Juni 2017

Rezension zu „Falkenmädchen" von Asuka Lionera

Als Vorläufer zu Divinitas oder alleine - das Buch funktioniert.


Miranda wird in ihrem Dorf das Mondscheinmädchen genannt, später trägt sie noch andere Namen, wie Falkenmädchen oder Bauernkönigin. 
Sie ist eine junge Frau, die stark und gütig ist, obwohl das Leben es ihr nicht leicht macht und als ihr auch noch der Vater genommen wird, da verliert sie einfach alles. Ihren letzten Halt, denn der Rest der Familie ist ihr eigentlich fremd. 
Rache ist das einzige, das sie noch antreibt, nur dass sie auf ihrer Reise mehr bekommt, als diese. Denn es warten Antworten und Liebe, aber auch große Aufgaben und Prüfungen auf sie.



Die Schreibweise ist angenehm und die Figuren mit ihren ganz eigenen Gefühlen und Beweggründen kommen plastisch und überzeugend rüber. 
Die Geschichte ist logisch aufgebaut, die Konsequenzen folgen auf die Handlung und werden nicht ausgeklammert, auch wenn dadurch aus Guten Böse und aus Lebenden Tote werden. 

Was den Beginn bzw. die erste Hälfte des Buches etwas langwierig gemacht hat, war der unglaubliche Raum, der der Geschichte gegeben wurde, die durch den Klappentext bereits aber bekannt war. Erst bei 40% des eBooks kommt man dort an, wo der Klappentext aufhört. Miranda als Falke - die große Enthüllung, der Falknerjunge *Achtung Spoiler* ist der Prinz, kommt da nicht überraschend, denn der Klappentext verrät soviel bereits und die ganze Mühe, an dieser Stelle Spannung aufzubauen, um ein Geheimnis zu lüften, das längst keines mehr ist, ging zumindest an mir verloren. 


Schade, denn es gab genug andere, spannende Szenen, die dadurch gut und gerne mehr Seiten in Anspruch hätten nehmen können. 
Eines muss noch gesagt werden: Ich bin kein absoluter Fan von Romantsy, sie muss gut gemacht sein - hier hat es funktioniert. Ich konnte die Gefühle nachvollziehen und trotz der manchmal auftretenden Nähe zum "Kitsch", hat es mir gut gefallen.