Donnerstag, 24. Dezember 2015

Schöne Weihnacht und einen guten Rutsch =)



Ich wünsche euch allen ein besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für mich heißt es jetzt erstmal, sich noch mal an meine Sachen zu setzen und die gesammelten Eindrücke des letzten Jahres analysieren, sie umsetzen und mich im nächsten Jahr zurückmelden, mit einem überarbeiteten Roman und ein paar neuen Dingen. Zum Glück hat man ja immer die Chance, besser zu werden ;)

Vielen Dank an die, die mich bis hierher gebracht und mein Buch gelesen und rezensiert haben, ihr ward eine große Hilfe und mit euch in Gedanken setze ich mich wieder an die Arbeit.

<3 Bis 2016 <3

Sonntag, 20. Dezember 2015

Ein vielversprechendes Märchen



Wer träumt nicht einmal gerne? 
Und wer von uns hat nicht einmal ein Märchen gelesen und war bezaubert?
Bald erscheint ein neues Märchen und ich freue mich schon wahnsinnig, denn es wird bestimmt toll.
Darum: wenn ihr eure Bücherwünsche fürs kommende Jahr sortiert, dann seht zu, dass dieses hier nicht fehlt =) 


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Buchempfehlung

Ich weiß, das mache ich recht selten, aber nachdem ich mit diesem Buch fertig bin, kann ich kaum anders, als es euch ans Herz zu legen und das auf diesem Weg zu tun, nach dieser Lektüre, fühlt sich ziemlich eigenartig an.
Es geht um eine moderne Entwicklung, auf die Spitze getrieben und ich denke, es spricht viele Sorgen, aber auch Träume und Vorstellungen aus und es lässt einige Sachen, die wir nun mal tun, in der Zeit mit Facebook und Co., in einem ganz anderen Licht wirken.
Darum: Wer gerade nicht weiß, was er/sie als nächstes lesen soll oder wessen SUB gar nicht groß genug sein kann - lest Dave Eggers "Der Circle"!


Freitag, 23. Oktober 2015

Cover-Release von "Märchenhaft Erlöst" Teil2!!

Naa, wer von euch hat den ersten Teil gelesen und ist auch schon ganz aufgeregt, was als nächstes passiert?
Das kann ich euch zwar nicht sagen, dafür kann ich euch aber das neue Cover zeigen - und es ist SO schön!

Enjoy ;) 


Samstag, 10. Oktober 2015

Halloween, oh Halloween ;)

Es waren keine Schritte zu hören, als sich die dunkle Gestalt näherte. Sie war eins mit den Schatten und glitt lautlos die Auffahrt nach oben, ungehört und unbeobachtet. Hätte jemand aus dem Fenster gesehen, so hätte er vielleicht für eine Sekunde gedacht, etwas gesehen zu haben, aber bei genauerem Hinsehen hätte die Person doch nur Schatten erkannt und sich als Angsthase gescholten. Das war der Kern des Wesens, das niemand es erkannte und so konnte es sich frei unter den Menschen bewegen. Ein Schloss konnte es nicht aufhalten, wenn es einmal in ein Haus eingeladen wurde und so glitt es durch das Holz hindurch.
...
Das Wesen riss ihren Darm heraus, warf ihn achtlos auf das Bett. Der Magen folgte und alles, was sonst noch im Weg war. Erst als das Wesen das Zwerchfell erblickte, begann es vorsichtig zu schneiden. Die Frau lächelte nicht mehr, aber das würde sie bald wieder, dafür sorgte das Wesen immer. Gerade hielt es das Zwerchfell hoch, leckte sich über die gräulichen Lippen und wollte hineinbeißen, als etwas anderes seine Aufmerksamkeit beanspruchte.

Um was es wohl geht? 
Zwei kurze Textschnipsel aus einer Kurzgeschichte, an der ich gerade arbeite - in Vorfreude auf Halloween ;)  

Montag, 7. September 2015

Die neue Rezension zu "Das Amulett" - ich hab mich so gefreut, ich glaub eine Träne hab ich auch verdrückt ;)

Die junge  österreichische Autorin, Valerie Loe, schaffte es in ihrem Erstlingswerk „ Das Amulett“ mit phantasiebegabter  aber präziser Ausdrucksweise den Leser in ihre komplexe Welt eintauchen zu lassen und  mit verführerischen Andeutungen  auf  gedanklich , intelligenten Wegen aber sehr rastlos und oftmals ratlos durch diese „ Illusion „ zu hetzen.  Rastlos deswegen weil sich  die Abenteuer im Kopf so eindringlich realistisch anfühlten und ratlos weil man nie ein Ziel erkennen konnte.

Als lesender Reisender verschlägt es einen in derart viele magische Orte mit  sphärischer Wirkungsvielfalt , dass man nichts anderes will als zu erfahren, ergründen und vor allem zu verstehen was es bedeutet und mit einem machen kann wenn man in solcher realistischer Illusion oder dochillusionärer Realität leben  und bestehen will. 

Was geschieht im Kopf und wie launisch reagiert der Körper?
Was treibt den Körper und wie entscheiden sich Herz und Hirn?
Wie geht man mit Gefühlen wie Liebe und Hass mit Vertrauen und Verrat um? 
Kann man alles selbst beeinflussen oder gibt es  das mächtige Unbekannte?

Diese Fragen ergeben sich wie von selbst wenn man mit der jungen Thea Winter auf Spurensuche und ihre Reise ins Ich geht. Die Aufarbeitung Ihrer Traumata , die sie durch die Scheidung der Eltern und den Tod der geliebten Großmutter aber vor allem durch die ihr unverständliche Abwendung und Ablehnung eines bestimmten Menschen  von ihrer Person erlitten hat  sind schmerzhafte Prozesse und treiben sie oftmals in psychische und seelische Zustände, die   ihre Familie als krankhaft empfindet und sie daher regelmäßig zurPsychiaterin Dr..Lang , schicken.

Dieser Frau gibt sie auf Fragen wohl überlegte Antworten, die nichts mit ihrer gefühlten Wirklichkeit zu tun haben. Kann auch sie Thea  Winter nicht helfen? Doch dann übergibt sie Thea  ein Buch mit einem Schloss daran! Von da an offenbart Thea all ihre Träume und Gefühle auf weißes Papier !

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wenn ich eig. lernen muss, die Personen aus dem neuen Roman aber ganz andere Pläne haben

"Schreiiiib mich!"
"Geh weg."
"Ach bitte, schreib mich!!"
"Ich sagte, du sollst weggehen. Ich habe keine Zeit."
"Sei doch nicht so, schreib mich endlich."
"Nein. Siehst du nicht, ich habe zu tun. Und gar keine Lust dazu, dich jetzt zu schreiben."
"Oh, aber wir wissen doch beide, dass das nicht stimmt."
"Geh einfach weg!"
"... Dann zeichne mich wenigstens!"
"Nein!!"
"Zeichne mich, sonst geh ich nicht weg."
"Na gut, hier. Zufrieden?"
"... Also ich weiß nicht, ob ich so aussehen möchte..."
- Tze...diese Romanheldinnen sind vielleicht anspruchsvoll :D

Dienstag, 21. April 2015

Interview mit Nala von Selection Books

Die liebe Nala hat mit mir ein Interview gemacht und sehr interessante Fragen gestellt, die ich versucht habe, bestmöglich zu beantworten.
Es geht um meine Romane, die Charaktere und das Schreiben, sowie das Leben, wenn man schreibt. 
Ich freue mich sehr, dass sie es mit mir gemacht hat und freue mich, wenn ihr es euch anseht =) 
Klickt auf das Bild und ihr seid schon da ^_^


Sonntag, 19. April 2015

Jennifer Jagers Finale ihrer Etherna-Saga - wundervoll, schmerzhaft und fantastisch!

Für den dritten Band habe ich verhältnismäßig lange gebraucht, doch nicht weil es langweilig war oder sich zog, sondern ganz im Gegenteil: die Geschichte ging zügig voran, ein Plan nahm Gestalt an und seine Folgen schwebten wie eine dunkle Wolke über dem Ganzen.

Nein, ich habe nicht so lange gebraucht, weil mich der dritte Band nicht begeistert hat, sondern weil ich die Charaktere viel zu gern hatte. Ich mochte Erriel, Sen und Laina, ich freute mich Marin wieder zusehen und liebte jede Szene, jede Begegnung mit ihnen. Die Aussicht, mich von ihnen trennen zu müssen und die Welt, die die Autorin so liebevoll gebaut hat, in der sie mich mit ihren Büchern eingeladen und mitgenommen hat, endgültig verlassen zu müssen, haben mich veranlasst, den letzten Band besonders zu genießen und langsamer zu lesen - als könnte ich damit das Ende vermeiden, doch es war unausweichlich und langsam zu lesen bei so einer Spannung war gar nicht möglich. Am Ende haben mich die Worte doch mit sich getragen, haben mich eingesogen in ihren Bann und Seite um Seite näherte ich mich dem Finale, der Schlacht um Enshir und den ganzen Herrschaftslanden.

Es gibt in jeder Geschichte einen Punkt, an dem man denkt, man wüsste, wohin die Reise geht, man hätte das Rätsel gelöst, doch hier kommt die Antwort unerwartet, überraschend - aber das sollte wohl jeder für sich herausfinden.

Ich habe die erneute Reise durch die Herrschaftslande, durch diese klar beschriebene Welt, durch die man die Figuren begleitet, sehr genossen und konnte das knarzende Schiff und die Sklavenhändler, wie die Burg und das Feuer vor mir sehen, es riechen und fast schmecken.

Es ist der gelungene Abschluss einer fantastischen Reihe, deren Ende schmerzt und nun auf weiteres von der Autorin hoffen lässt. 

Sonntag, 12. April 2015

Stark und spannend, poetisch und einfühlsam - so geht es weiter mit "Die brennenden Flüsse Ethernas" von Jennifer Jager

Nun bin ich wieder fertig, habe mich wieder in die Geschichte reißen lassen und habe mitgelitten, mitgeträumt und hatte zudem wunderbare Bilder in meinem Kopf, habe eine bezaubernde Reise mitgemacht, habe Erriel und Sen begleitet in die Tiefen dieser verzauberten, aber auch gefährlichen Welt.

Was kann ich also sagen, was die Leser des ersten Bandes noch nicht wissen? Was spricht dafür, in diese Geschichte einzutauchen?

Da ist wieder diese wunderschöne Sprache, die Liebe zum Wort, die man spürt, wenn man das Buch liest. Da ist die Feinheit, mit der Situationen und Charaktere beschrieben werden, die sich auch in plastischen Vergleichen und wunderbaren Bildern ausdrückt.
Da sind die Charaktere selbst, die man nicht loslassen möchte, stattdessen will man am liebsten neben ihnen stehen, sie trösten und beschützen, so echt und so nah kommen sie einem und es fällt nicht leicht, sich am Ende von ihnen zu trennen (zum Glück gibt es noch einen Teil!).
Und natürlich ist da die Geschichte, die voller Spannung und Windungen ist. Man wird nicht müde sie zu lesen, es gibt keine langatmigen Stellen, keinen Moment, in dem man denkt, man möchte das Buch aus der Hand legen. Vielmehr fesselte sie mich an sich und am Ende habe ich das Buch überall hin mitgenommen und konnte mich nicht von ihm trennen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht, was mit den beiden jungen Männern passiert, wie sie sich entscheiden werden, was sie denken.

Im Grunde muss man denen, die Band 1 gelesen haben, nicht sagen, warum sie Band 2 lesen sollen, denn entweder sind sie schon im Bann Ethernas oder eben nicht, doch allen, die sich noch überlegen, ob sie sich an die Geschichte wagen sollen, kann ich nur zurufen: "Ja, unbedingt!"

Freitag, 10. April 2015

Rezension zu "Die flammenden Schwingen Ethernas" - Der Zauber der Feuervögel, eine kleine Lobeshymne

Normalerweise neige ich nicht so zur Schwärmerei, aber es ist schwer über dieses Buch zu sprechen und es nicht zu tun.
Es gibt Autoren, die ich liebe, einfach weil jeder Satz, den man von ihnen liest, mehr ist als die Aneinanderreihung von Wörtern, mehr als nur Mittel zum Zweck der Beschreibung. Zu diesen Autoren zähle ich Thomas Mann, Sartre und Truman Capote. Diese Art zu Schreiben, bei der die Worte sich ganz abgesondert vom Inhalt zu etwas zusammenfügen, das schön ist und Spaß macht zu lesen. Einfach weil die Sprache an sich einen eigenen Stellenwert bekommt und in ihrem ganzen Volumen ausgenutzt wird.
Diese Art habe ich noch kaum bei neueren Autoren gefunden. Sie haben einen eigenen Stil, mit ihrem ganz eigenen Charme.
Und dann bekam ich "Die flammenden Schwingen Ethernas" und konnte kaum fassen, was ich da las, denn mein Leserherz schlug höher und freute sich über die Wortgewalt, mit der sich hier ausgedrückt wurde. Es machte mir Freude jede Seite genau zu lesen, jeder Satz stand für sich und war einfach schön.
So, puh...viel Schwärmerei, aber es ging nicht anders.

Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Jeder hat seine Eigenheiten und man kann ihren Gefühlen folgen und versteht, warum sie wie handeln.
Ich liebe die Beschreibung all der Gegenstände, der Figuren, Kleider und der Umgebung, sie sind so plastisch, dass ich mir sofort alles vorstellen konnte und in der Welt Ethernas wandelte, kaum schlug ich das Buch auf. Ganz besonders mochte ich die Feuervögel, wie sie sich in die Luft erheben und ganze Häuser verschlingen und den Himmel mit Feuer überziehen. Wunderbares Kopfkino, das ich gleich in Band 2 fortsetzen werde!

Mittwoch, 1. April 2015

Zweite Rezension ist da und diesmal von einer waschechten Buchbloggerin mit dem Blick fürs Detail - vielen lieben Dank!









  


Die liebe Nala hat es auf sich genommen mein Buch zu lesen und hat mir ihre Meinung gesagt. 
Ihre lieben Worte haben mich sehr glücklich gemacht und ich danke ihr auch vielmals für die Kritik. 

Ich mochte schon ihre anderen Rezensionen, durch die bin ich erst auf sie aufmerksam geworden und bin jetzt sehr stolz, ein Teil davon zu sein =)
Wenn ihr den Bücherblog von Nala sehen wollt (und ich kann es nur empfehlen, ihre Rezis helfen echt weiter!), dann geht es hier zu ihrer > Startseite


Wenn ihr ihre Rezi zu "Das Amulett. Geschichte einer Illusion" lesen wollt, findet ihr sie > hier <

Dienstag, 3. März 2015

Eine Geschichte voller Mut, Liebe und Grausamkeit. Spannend und mitreißend - Rezension zu "An dir zerbrochen" von Laurie Millan

Inhalt:
Mia ist mit Marc zusammen, doch dann trifft sie Kai und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Die große Liebe, oder doch nicht? Sie verliert ihre Erinnerungen, plötzlich fehlen ihr drei Jahre ihres Lebens und Mia muss sich auf die kräftezehrende Suche nach ihren Erinnerungen machen. 
Schnell wird klar, dass Kai nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Mia muss kämpfen, um mit Kai abzuschließen, um die Beziehung mit ihm endlich zu beenden. Doch egal wie viele Jahre vergehen, Kai scheint sie zu verfolgen. 

Was hat mir gefallen?
Die Sprache ist angenehm zu lesen. Man kommt schnell durch, es gibt keine Sätze, in denen man stolpert und sie unterstützt die Gefühle und das Geschehen. 
Mia, Marc und Kai sind plastische Figuren. Sie haben Charakter, ihre Stärken und Schwächen, sind dreidimensional und greifbar. Ihre Geschichte ist spannend, nervenaufreibend und traurig. 
Mir gefielen auch sehr gut die Erinnerungsfetzen, über die man sowohl Mac und Mias, als auch Kai und Mias Beziehung besser verstehen lernt. Es gibt nicht nur schlechte Erinnerungen, das macht es so viel schwerer. 

Was hat mir nicht gefallen?
An manchen Stellen waren mir die Liebesbekundungen, die Dialoge etwas zu schmalzig, doch das ist Geschmackssache und bei weiterer Überlegung, wenn man die Ereignisse, die Mia und Marc durchmachen, betrachtet, sind wohl überschwängliche Liebesbekundungen verständlich. 

Fazit:
Lesen!
Die Geschichte ist an manchen Stellen süß, traurig, man kann sich aufregen, mitfiebern, greift sich an den Kopf, ist traurig und verliert doch nicht die Hoffnung, 
Mia hat so viel durchgemacht, aber sie geht weiter. Obwohl jemand sie brechen wollte, sie zerstören wollte, geht sie weiter, kämpft weiter und versucht all die zu beschützen, die sie liebt. 
Eine wunderbare Geschichte, die die Autorin mit ihren Lesern teilt. Eine Geschichte voller Mut und Liebe, trotz all der Grausamkeit. 
Deswegen also: lesen, eintauchen und Mia, Marc und Kai kennen lernen!

Montag, 2. März 2015

Kampf der Elemente mit starken Nebencharakteren - Rezension zu "Das Feuermädchen" von Martina Fussel

Um was geht es?
Shaani ist eine Jiri, aber kann keine Erde bändigen. Sie hat rotes Haar und blaue Augen und dann trifft sie auf Faro und ihr Leben beginnt sich zu verändern. Der Amare kommt in ihr Dorf und sie lernt endlich sich selbst kennen. Die Liebe zu ihm gibt ihr Kraft, doch sie hat noch mehr Fragen und zieht mit ihren Freunden los, um sie endlich beantworten zu können.

Was hat mir gefallen?
Die Welt ist kreativ gestaltet. Die Namen, Länder und Städte passen gut zusammen und man kann sich gut die Umgebung und das Setting vorstellen. 
Die Nebencharaktere und ihre Beziehung zueinander, die Spannung, die sich aus der Feindschaft zwischen den Jiri und Uhura ergibt und die sehr eigenen Charakterzüge, geben den Dialogen Biss und man verfolgt die Entwicklung zwischen Zahra und Kelvin, Lani und Barein mit Interesse. 
Außerdem gibt es einige spannende Punkte und Geheimnisse, die nicht aufgedeckt werden und zum Weiterlesen anregen. 

Was hat mir nicht gefallen?
Leider ist die Beziehung zwischen Shaani und Faro, obwohl sie die Protagonisten bilden, sehrt schwach und an manchen Stellen theatralisch ohne nachvollziehbar zu sein. Was schade ist, da der Gegensatz ihrer Herkunft Potenzial hätte. 
Die Geschichte läuft an manchen Stellen vorhersehbar und wenig überraschend. 

Fazit:
Sobald man sich in die Ich-Perspektive eingelesen hat, kommt man gut durch die Geschichte. Sie ist aber eher etwas für zwischen durch, als dass sie über Stunden fesselt. Trotzdem gibt es spannende Elemente und am Ende bleiben viele Fragen offen, die auf Antworten drängen. 
Eine gute Idee mit leider schwachen Helden und interessanten Nebencharakteren zum lieb gewinnen. 

Sonntag, 1. März 2015

Shining 2.0 oder eine Fortsetzung, die nicht ganz den Erwartungen entspricht - Rezension zu "Doctor Sleep" von Stephen King

Was passiert? 
Dans Leben, nicht ganz einfach. Die AA. Geister in seinem Badezimmer und Abbra. Abbra, die seine Kräfte hat, nur um so vieles stärker. Abbra, die auf die Spuren einer Gruppe kommt, die von Kindern mit diesen Kräften leben. Sie trinken ihre Energie und sie nehmen Witterung auf. Dan und Abbra schließen sich zusammen und bilden eine Gemeinschaft. Sie müssen alles geben und alles riskieren, um zu überleben. 

Was hat mir gefallen? 
Abbra und Dans Beziehung ist eindringlich und liebevoll. In typischer Stephen King Manier ist die Geschichte detailreich und plastisch. Die Umgebung ist genau beschrieben, sodass man leicht in die Welt von Dan und Abbra schlüpfen kann. Die Dialoge sind teilweise sehr witzig, teilweise sehr ernst. In Englisch kommen dazu noch die verschiedenen Dialekte, die die Charaktere gleich einem bestimmten Ort zuordnen. Von der Geschichte her mochte ich vor allem Abbra, die so stark ist, obwohl noch so jung. Mir gefiel auch Dans Arbeit im Hospiz, wie er mit den alten Menschen umgeht und wie er versucht seine Vergangenheit zu verarbeiten. 

Was hat mir nicht gefallen? 
An manchen Stellen ist es sehr langatmig. Vielleicht kam es mir nur so vor, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles sich auflöst. Das erste Drittel war gruselig und spannend, ich konnte gar nicht aufhören. Um die Hälfte herum fand ich es dann doch etwas mühselig. Das Ende habe ich dann aber wieder verschlungen. 

Fazit: 
Eine spannende Fortsetzung von Shining, allerdings nicht ganz so fesselnd wie sein Vorgänger. Trotzdem sehr zu entfehlen :)

Mittwoch, 25. Februar 2015

Wunderbarer Auftakt einer spannenden Geschichte - Rezension zu "Pharos" von Laura Labas

Um was geht es?
Reyna kann sich mit den Körpern anderer Tiere verbinden. Dann erfährt sie, dass ihre Freundin Teil einer Gemeinschaft ist, die sich Pharos nennt und zu der sie auch gehört, auch wenn sie niemanden davon erzählt. 
Morde, die sich um Reyna drehen, bringen ihr Leben durcheinander und sie muss sich der neuen Situation mit den neuen Menschen und neuen Gefahren stellen. 

Was hat mir gefallen?
Wann immer sich Reyna mit einem Tier verbindet, sind die Szenen sehr liebevoll und plastisch gestaltet. Vor allem die Katze ist mein Favorit.
Die Charaktere sind plastisch, auch wenn man nicht immer alle mögen muss, aber gerade das macht sie umso realer. Es gibt viele Hinweise, denen man nachgehen kann und doch ist die Auflösung nicht immer offensichtlich. 
Reyna und Cadans Liebesgeschichte gibt dem Ganzen eine persönliche, sehr zarte und zerbrechliche Note. Außerdem ist Cadans Figur wirklich interessant und dunkel, wobei er nicht der typische weiße Ritter ist.

Fazit:
Pharos ist eine interessante Geschichte, die mal etwas anders ist. 
Die Charaktere sind wundervoll plastisch und man kommt schnell in einen Lesefluss. 
Vor allem das Ende fesselt und macht Lust auf mehr. Man ist dann gerade soweit, dass man Reyna kennt und die anderen und weiß doch eigentlich gar nichts. Gestaltwandler, Pharos und Reyna. So viele Fragen und Geheimnisse. All das lässt auf den zweiten Teil gespannt hoffen. 

Samstag, 21. Februar 2015

Rezension zu "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout

Zunächst war ich skeptisch - irgendwie kam mir die Geschichte bekannt vor. 
Neues Mädchen in neuer Stadt trifft auf super sexy Typen, der sie zurück stößt und gemein ist. 
Hm... Auf den ersten 100 Seiten war das mein Gefühl: nichts Neues, alles schon gelesen, irgendwie ausgelutscht. 

ABER ich habe das Buch trotzdem fertig gelesen. 
Warum? 

Nichts an den Charakteren war alt oder langweilig. 
Katy schien mir so stark und mutig. Sie weiß nicht immer, was sie will, aber sie handelt. Sie ist nicht diese unscheinbare Protagonistin, die nicht Hauptperson ihrer eigenen Geschichte ist, sondern ständig von außen bestimmt wird, wie ich ihnen in den letzten Jahren so oft begegnet war. 

Ich mochte auch Dee sofort. Die fröhliche, schöne Dee mit ihrem Geheimnis und ihrem Wunsch nach einer Freundin und ihrem starken Willen. Ich verfolgte mit Spannung ihre eigene kleine Revolte gegen ihre Familie und Bestimmungen und Regeln, denen sie sich unterordnen musste. 

Und dann ist da Daemon. Natürlich. Der bad boy. Der Arsch. Dieser Charakter, aus dem man nicht schlau wird und den man endlich verstehen will. Man lernt ihn durch Katys Augen kennen und wie sie seinem Zauber unterliegt, unterlag auch ich. 

Die Charaktere sind alle so plastisch, dass ich sie gleich vor Augen sehen konnte. Sie sind real und ihre Handlungsweisen sind so ehrlich. So wie sie reagieren, sprechen und mit ihrem Leben umgehen - es liegt alles im Bereich des Möglichen. Sie sind nicht die typischen, verklärten Helden. Sie lassen sich nicht in die Spaten Gut und Böse einordnen, sondern sind mal so, mal so. 

FAZIT: Also ja, zunächst war ich skeptisch. Aber die liebevoll gestalteten Charaktere überzeugten mich und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Wie sie sich entwickeln. Von verschiedener Seite habe ich gehört, dass die Wendung und die Auflösung des Geheimnisses irgendwie absurd ist und eigenartig - doch nachdem wir von Vampieren und Werwölfen nur so überschwemmt worden sind (oder geht es nur mir so?) habe ich diese Geschichte wahrlich genossen!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Rezension zu "Passagier 23" von Sebastian Fitzek

Mein Einstieg in Fitzek war "Passagier 23". Ich saß am Meer zu Weihnachten und dachte mir, ich brauche mal etwas anderes zu lesen und so probierte ich Fitzek aus. Das Ergebnis war, dass meine Familie sich auf den Kopf stellen konnte, aber ich ignorierte sie geflissentlich. Es war ein Mörder zu finden, ein Kind zu retten, einen Tod aufzuklären! 

Man liest von einem Unbekannten, der etwas in das Meer hinter dem Kreuzfahrtschiff schmeißt. Ein Mädchen sieht ihn und danach ist sie verschwunden und ihre Mutter auch. Dann erfährt man von einem Mann, dessen Frau und Kind auf dem gleichen Schiff gestorben sind. Selbstmord.Hinzu kommt eine alte Frau, die Verschwörungstheorien spinnt und von versteckten Zwischendecks sinniert. Ein Käpten, ein verschwiegener Geschäftsmann und eine Frau, die verzweifelt ihre selbstmordgefährdete Tochter sucht und ein totes Mädchen, das wieder auftaucht, sind die Zutaten, die dieses Buch zu einer spannenden, mitreißenden Geschichte macht. 

Mir gefielen besonders die Wendungen und die verschiedenen Charaktere, auch, dass Bündnisse zwischen Feinden geschlossen wurden und die Auflösung des ganzen vollkommen unerwartet kam. 

Fazit: Ein spannender Thriller mit tiefen, dreidimensionalen Charakteren, in einem realistischen und greifbaren Setting mit unerwarteten Ausgang. 

Montag, 16. Februar 2015

Rezension zu "Am Anfang war die Stille" von Leonie Haubrich

Was passiert?
Die neun Monate alte Lotta wird entführt. Während die Polizei im Dunklen tappt und dem Entführer nicht näher kommen, riskiert Nele, die Mutter, alles. Auch, dass alle denken, sie ist verrückt. Auch, dass die Beziehung zu ihrem Mann immer angespannter ist.

Was hat mir gefallen?
Die Schreibweise ist angenehm zu lesen. Es geht schnell und man fliegt nur so über die Seiten.
Alle Charaktere sind klar umrissen. Ihre Handlungen passen zu ihrem Charakter und sie sind sehr plastisch und menschlich. Keine ist vollkommen gut oder böse oder stereotyp.
Die Handlung ist spannend. Es gibt einige Wendungen und bis zuletzt gibt es einige Kandidaten, die als Entführer in Frage kommen. 
Auch das Ende reizt bis zum Schluss die Nerven und man fiebert mit. 

Was hat mir nicht gefallen?
Die Beziehung zwischen Andreas und Lorna kommt so wenig vor, dass ich nicht ganz nachvollziehen konnte, wie sie genau zueinander stehen und konnte nicht ganz verstehen, warum Lorna so nett zu ihm ist. 

Fazit: 
Das Buch war super spannend und interessant. Voll von interessanten Charakteren und vielen fein gearbeiteten Beziehungen. 
Ein tolles und gelungenes Entführungsdrama!  

Sonntag, 15. Februar 2015

Romeo und Julia. Dunkel und bedrohlich - Rezension zu "Dannory" von Andrea Kai

Um was geht es?
Ein Mädchen, selbstständig und erwachsen, schon mit 14 trifft auf den 24 jährigen Danny und plötzlich ist das Leben der beiden kompliziert und vollkommen verändert. Die Kraft der Liebe verändert die beiden, doch hinter ihnen stehen Mächte, die sie vernichten wollen. Ein Kampf zwischen Liebe und Dunkelheit, ein Kampf zwischen dem Paar und ihrer Umwelt.

Was hat mir gefallen?
Die Geschichte ist bekannt, durch andere Liebesgeschichten, durch die zusätzlichen Mächte, die dahinter stehen, gute wie böse, erhält sie aber eine neue Dimension und die Liebesgeschichte wirkt bedrohlich. Die Träume, die beide haben, geben dem ganzen einen Touch von Vorherbestimmung. Die Nebencharaktere geben dem ganzen einen lebendigen Charakter. Ab der Hälfte wird die Geschichte richtig spannend und das Hin und Her zwischen den beiden hört auf, dafür stellen sie sich langsam ihrer Familie und ihren Freunden. Es ist interessant, wie sie sich dem Ganzen stellen und damit umgehen. Auch ihre äußerlichen Veränderungen machen den weiteren Verlauf spannend und macht Lust weiter zu lesen.
Besonders gefallen hat mir Rorys Entwicklung. Zunächst sieht es so aus, als wäre sie das typische unbeholfene, von ihrem Freund bestimmte Mädchen, doch sie fängt sich wieder und bald wird klar, dass sie das ganz und gar nicht ist. Sie reflektiert über ihre Veränderung und erkämpft sich ihre Ruhe und Selbstbewusststein in der Beziehung wieder.

Was hat mir nicht gefallen?
Es ist sehr schwierig mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Danny wirkt schroff und befehlend, während Rory mit ihren Zweifeln und ständigen Abweisungen nach einer Zeit ein wenig nervt. Doch das hört dann auf und die beiden wirken sehr angenehm und plastischer, sobald sie zusammen sind und man sie als Paar erlebt.

Fazit:
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, aber sie erhält einen düsteren und bedrohlichen Touch, der sie neu aufleben lässt und es spannend zu lesen macht. Während die Protagonisten etwas schwer zu mögen sind, sind die Nebencharaktere mit viel Feingefühl und plastisch gestaltet. Es macht viel Freude, Rory und Danny in Kombination mit ihrer Umwelt zu erleben. Die Dialoge sind witzig gestaltet und gerade die geheimnisvollen Gespräche am Beginn jedes Kapitels animieren zum weiter Lesen.

Dienstag, 10. Februar 2015

Creating a better Tomorrow - Rezesnion zu "Die Auslöschung der Mary Shelley" von Marc Buhl

Um was geht es?
Mary Shelley ist Biologin. Sie hat die Ameisen beobachtet und sieht bestätigt, was sie immer wusste: die Menschen funktionieren nicht, sie brauchen etwas höheres, einen neuen Gott. Diesen sieht sie im Internet, der Vernetzung und den technischen Möglichkeiten, nur eben noch nicht verwirklicht. Ein Quantencomputer wird gebaut und Mary schafft es, einen Algorithmus zu schreiben, der wie die Ameisen Kolonien funktioniert. Eine künstliche Intelligenz, ohne Grenzen, klug genug sich seinen Weg durch die Informationen, durch das Netz selbst zu wählen.
Die Frage ist, ob diese Intelligenz so ist, wie Mary sich das vorgestellt hat?

Was mir gefiel:
Ich mochte die Warnung am Anfang des E-Books, dass der Reader ein Computer wäre und mitlesen könnte. Mit jedem voranschreitenden Kapitel wird diese Vorstellung greifbarer und gruseliger.

Auch die Sprache ist in ihrer eher abgehakten, schnellen Art passend für die Erzählung. Man kommt gut hinein. An manchen Stellen gibt es Fehler, aber wenn darauf hingewiesen wird, dass auch ein Buch von einem Computer geschrieben werden kann, dann ist die Frage, ob die nicht beabsichtigt sind. Weil auch ein Computer sich irren kann.

Die wahre Flut an Informationen war mehr als beeindruckend. Als Leser wurde man über Technik, Politik und Kriege informiert, deren Zusammenhänge. Eine greifbare Welt und ein technisches Thema, dem man durch die Erklärungen und Hintergrundinformationen, die einem geboten werden, gut folgen kann.

(ACHTUNG SPOILER)
Mir gefiel der Anfang der Geschichte. Mary, die das Unrecht der Welt sieht, die etwas dagegen tun will. Die alles riskiert, weil sie an etwas glaubt, das größer ist, als der Mensch. Am Anfang schien es mir mal eine interessante Abwechslung: nicht immer die Negativutopie, in der die Maschinen die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, die man aus Büchern und Filmen zu Hauf kennt. Nein. Mary malt ein anderes Bild. Das, einer besseren Welt, weil es diese künstliche Intelligenz gibt.
Ich mochte auch die Gespräche zwischen ihr und Victor. Der Schlagabtausch war interessant gestaltet.

Was mir nicht gefiel:
Es war sehr schwer, für irgendjemanden ein Gefühl aufzubauen. Zunächst war es schwer die Charaktere auseinander zuhalten. Es war nicht immer klar, wer gerade spricht oder wer handelt. Marys Beweggründe bleiben lange im Hintergrund. Im Ganzen ist sie eher distanziert. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren. Bis auf Frank war es mir kaum möglich eine Beziehung zu einem der Charaktere aufzubauen und damit trauerte ich auch nicht um sie oder fühlte mich kaum von ihrem Schicksal berührt.

(ACHTUNG SPOILER)
Ab einem Punkt verändert sich die Geschichte. Plötzlich ist klar, dass die künstliche Intelligenz böse ist und Menschen vernichtet und nicht so funktioniert, wie sie funktionieren soll. Der Computer tut alles, um zu überleben. Victor gerät außer Kontrolle und will Mary digitalisieren. Spätestens jetzt musste ich an den Film "Transcendence" denken. Ich fand es schade, dass es einen eigentlich sehr vorhersehbaren Ausgang nahm.

Fazit:
Die Geschichte ist gut recherchiert und in sich stimmig. Sie zeichnet eine gruselige Zukunft, von der wir vielleicht gar nicht so weit entfernt sind und ist damit aktuell und in diesem Sinne spannend.   Für alle, die sich dafür interessieren, ist das Buch zu empfehlen. Leider waren die Hintergrundinformationen weit greifbarer, als die Charaktere in der plastischen Welt, die eher flach und unberührt blieben.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Rezension zu "Promise - Die Flammentänzerin" von Maya Shepherd

Nea überlebt das Feuer und dann trifft sie auch noch Miro wieder, doch schnell wird ihr klar, dass noch nicht alles wieder gut ist und sie und ihre Freunde noch nicht in Sicherheit sind. Dazu kommt, dass Nea nicht weiß, wie sie mit der Nähe zu Miro umgehen soll, zwar ist er ihr bester Freund und sie liebt ihn, aber er hat Frau und Kind. Und dann ist da noch Arras, zu dem sie sich verbunden fühlt...
Wieder weiß Maya Shepherd mit ihrer Sprache und ihrer besonderen Art die Charaktere zu beschreiben und sie dem Leser nahe zu bringen, sodass er gar nicht anders kann, als mit ihnen zu fiebern, selbst mit denen, die einem unsympathisch sind. 
Nea trifft Entscheidungen und sie ist nicht die typische Heldin, die alles richtig macht, wodurch sie nur umso menschlicher und echter wirkt. Sie lässt sich von ihren Gefühlen, aber auch ihrer Moral und ihrem Wesen führen und nicht alles liegt in ihrer Hand, sondern wird fremdbestimmt. 

SPOILER: Ich glaube, es gibt in solchen Geschichten, in denen zwei Männer auftauchen, immer auch zwei Lager, die für den jeweiligen Mann sind und hoffen, dass die Heldin sich mit ihm zusammen tut. Leider war ich für Arras und habe ein paar Tränen verdrückt, als er die Stadt verließ, anscheinend für immer. (Und gefeiert, als er doch wieder Teil der Geschichte wurde) :) 

Fazit: Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, dem kann ich nur empfehlen in diese Welt einzutauchen und sich verzaubern zu lassen und wer ihn gelesen hat, der braucht wahrscheinlich keine Rezension zum zweiten Teil, denn dann ist er schon längt gefangen und wartet wir ich auf den dritten Teil! 

Dienstag, 3. Februar 2015

#blutigerache - Rezension zu "The Murder Bag" von Tony Parsons

Um was geht es?
Ein Mädchen wird gefoltert von jungen Männern. Wer es war oder wo oder wann, das bleibt unbekannt. DC Wolf kommt zur Mordermittlung. Sein erster Fall: ein reicher Mann mit brutal aufgeschnittener Kehle. Es bleibt nicht bei dem Mord alleine. Die Jagd nach einem Serienkiller beginnt und verlangt dem Protagonisten alles ab.

Was mir gefällt:
DC Wolf ist plastisch. Er ist der gebrochene, traurige Held. Er ist der sorgende Vater. Der Rebell und der Einzelgänger. Man sieht alles durch seine Augen, sieht jedes Detail. Wenn Wolf etwas herausfindet, kann man nachvollziehen, wie er seine Schlüsse zieht. Die Hinweise, die man im Buch bekommt, fand ich sehr gut. Es macht Spaß eine solche Geschichte zu lesen, wenn man selbst mit rätseln kann, wer denn nun der ominöse Mörder ist und wenn man genauso viele Fakten wie der Protagonist erhält. Die Freude beim Raten und Rätseln ist unbeschreiblich groß! Außerdem die vielen Hintergrundinformationen, wie, was ist ein Murder Bag oder über den From Hell Letter - all das macht die Geschichte sehr real und greifbar und sorgt für ein sehr spannendes Lesevergnügen. Die Sprache ist eindringlich. Sie ist leicht zu verstehen, aber trotzdem nicht platt. Das Ende fand ich toll. Es ist nicht das typische Happy End, das den Leser mit diesem süßlich klebrigen Gefühl von "alles ist gut" entlässt. Der Täter wurde gefasst, aber viele sind gestorben und der Lügner ist da draußen und macht Karriere. Bitter, ungerecht, aber wahr.

Fazit:
Wer Thriller mag, der sollte sich dieses Buch auf die Wunschliste setzen lassen. Es ist spannend und nachvollziehbar. Die Charaktere sind plastisch gestaltet und es macht viel Freude sie zu lesen. Außerdem ist es nicht nur die Handlung um die Mordaufklärung, sondern das Leben von DC Wolf, in das ich gerne einen näheren Blick geworfen habe.

Montag, 2. Februar 2015

Rezension zu "Promise - Die Bärentöterin" von Maya Shepherd

Es war ein Fehler das Buch anzufangen.

Es war ein Fehler, weil ich mir gesagt habe, ich lese ein Kapitel und dann lerne ich für meine Prüfungen. Daraus wurde ein früher Nachmittag, der allein Nea und Maya Shepherd gewidmet war und ich bereue es nicht.
Zum einen ist die Sprache so eindringlich, dass man schnell in die Geschichte kommt und leicht von Absatz zu Absatz liest, wie es mir vorkam, immer schneller, denn mit jeder weiteren Seite wollte ich wissen, wie es weiter geht. Zum Anderen lag mir Nea, ihre Geschichte, auch Miro, den man in ihrer Erinnerung kennen lernt und der Hund am Herzen und ich brachte es nicht mehr über mich, das Buch wegzulegen und jetzt will ich einfach nur den nächsten Band lesen und weiß, dass es genau so wieder ablaufen wird.

"Promise" ist das erste Buch von Maya Shepherd, das ich gelesen habe, aber es wird nicht das Letzte bleiben und so kann ich es nur jedem Empfehlen. Nur sollte genug Zeit eingeplant werde, denn es besteht die Gefahr, sich nicht mehr trennen zu können und süchtig zu werden :)

Samstag, 31. Januar 2015

Rezension zu "Noah" von Sebastian Fitzek


Zunächst muss ich vorweg schicken, dass ich das Buch, weil es mich gefesselt hat, an einem Tag gelesen habe, vielleicht entstand darum bei mir der Eindruck, sich an manchen Stellen zu wiederholen. So, nun habe ich am Ende angefangen und springe nun zum Anfang zurück.


"Noah" ist gut geschrieben und man ist schnell in der Geschichte. Gleich auf den ersten Seiten stellen sich so viele Fragen, so viele ungelöste Geheimnisse, dass ich für meinen Teil nicht aufhören konnte, bevor nicht alles geklärt war, deswegen ließ ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand, bevor meine Neugierde befriedigt war. 



Eine Seuche, Verschwörungstheorien, der mögliche Untergang der Menschheit und alles so realistisch, so nah an der Wirklichkeit, so aktuell durch den Ebola-Virus im letzten Jahr, machen das Buch umso spannender. 



Für Fitzek Fans sicherlich nicht sein bestes Buch, aber ein solides, spannendes Werk, das es durchaus wert ist zu lesen. 



Und nun zu meinem Kritikpunkt: Die Zahlen, wie viele Menschen hungern, wie viele Menschen zu viel auf der Erde sind, in welchem Sekundentakt die Umwelt verschmutzt wird, die Kinder verhungern etc. kommen weit mehr als ein Mal im Buch vor und wenn man es sehr schnell liest, ermüdet es etwas. 



Dennoch hat man, wenn man das Buch weg legt, danach sicherlich noch etwas zum nachdenken.