Donnerstag, 19. Oktober 2017

Rezension zu "Rauklands Sohn" von Jordis Lank

Bei "Rauklands Sohn" handelt sich um den Beginn einer Trilogie, von der ich zunächst gar nichts erwartet habe. Das eBook habe ich während einer Preisaktion durch Zufall gekauft und dann durch eine Lesechallenge recht bald gelesen - und was soll ich sagen? Es war toll!



Man folgt dem in Ungnade gefallenen Sohn des Königs von Rauklands auf die kleine Insel Lannoch. Seine Aufgabe lautet, die Insel für sein Land zu gewinnen, nur dann hat er weiterhin Anspruch auf den Thron und darf sein Leben behalten. Doch um die Insel zu gewinnen, warten einige Aufgaben auf Ronan - und diese sind so ganz anders als erwartet . Anstatt sich nämlich den Sieg zu erkämpfen, wie er es gelernt hat, nämlich mit seinem Schwert, werden von ihm menschliche Fähigkeiten verlangt - angefangen damit, dass er einen Freund braucht. 

Die Autorin Jordis Lank beschreibt die Umgebung auf großartig, plastische Weise, sodass man das raue Meer beinahe riechen und den Sturm hören kann, wie er gegen die Fenster donnert. Außerdem wird diese Welt von dreidimensionalen Figuren bevölkert, die ihren eigenen Charakter mitbringen, aber auch lernen und sich entwickeln. Daher macht es Spaß, ihnen zu folgen. 

In "Rauklands Sohn" findet ihr nicht nur epische Kämpfe und raue Landschaft, sondern auch bunte Feste, romantische Begegnungen, ur-komische Dialoge und einen Protagonisten, dem man den Hals umdrehen, zujubeln und wieder aufhelfen möchte. Daher: Lasst euch von dem eher schlichten Cover nicht abschrecken, lest das Buch!