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Rezension zu „Sarg aus Glas“ von Nika S. Daveron

Sie wird Hexe genannt und liegt in einem gläsernen Sarg. Sollte sie je erwachen, könnte sie das gesamte Land zerstören. Kämpfer und Kämpferinnen, die sich selbst als Ghost bezeichnen, werden dazu ausgebildet, gegen die Hexenseuche vorzugehen und im Notfall die Hexe, sollte sie je entkommen, wieder zurück in ihren Sarg zu bringen. 

Im Laufe dieser Geschichte lernen LeserInnen einen Doktor für Hexenkunde, Kadetten, die sich plötzlich als Ghost wiederfinden, einen Hacker und eine durchtriebene Frau kennen. Zunächst verbindet sie kaum etwas, bis der schlimmste Fall eintritt und auch noch ein verrückter Rebellenführer mit einer Menge Geld lockt.  Ein abenteuerliches Wettrennen beginnt, während dem sich die ein oder andere Person stets fragen muss, was noch richtig und was falsch ist, welche Meinung veraltet und erneuert gehört. 
Die Geschichte läuft zunächst etwas langsam an. Bis zu ca. 40% des Buches las ich es einfach so dahin, ohne unbedingt gefesselt zu sein. Ich legte es auch einige Male …
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Rezension zu „Fabel-Haft“ von Sara Metz

Sieben Fabeltiere rauben eine Bank aus. Fremde, jeder für sich hat seine eigenen Geheimnisse, seine Gründe - doch keiner ist Herr über die missliche Lage, denn jemand anderer hält die Zügel in der Hand. Ein Mord. Eine junge Frau wird aufgefunden. Der Täter unbekannt. Detektivin Lament steht vor einem Rätsel und dann erhält sie auch noch geheimnisvolle Postkarten mit Gedichten passend zu den Fabel-Tieren. 

Hängt das alles zusammen? Und wenn ja, wie? 
Ein psychologischer Krimi, der nicht so sehe auf Action setzt, sondern auf das Seelenleben der sieben Fabeltiere. Schuld und Sühne und all die Spuren, die das Leben hinterlässt sind der Antrieb der Bankräuber. Doch für wen wird es gut ausgehen und wer wird aus diesem geheimnisvollen Spiel frühzeitig ausscheiden? 
Mir gefiel die Idee des Buches sehr gut. Ein Krimi, der alles zu bieten hatte, was man sich wünschen konnte: Bankraub, Spießgesellen, mürrische Polizisten und engagierte Detektive, geheimnisvolle Hintermänner und ein Mörder auf der F…

Rezension zu „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira

Dieses Buch hat mich von Seite 1 an gepackt und nicht mehr losgelassen. Mit jeder weiteren Seite hat es diese unglaubliche Stimmung aufgebaut und eine unsichtbare Hand um mein Herz gelegt und zugedrückt.  Normalerweise bin ich bei solchen Büchern sehr kritisch, es schreit mir zu sehr nach Klischee oder ich kann mich mit den Figuren nicht identifizieren, doch dieses Buch war einfach mitreißend, gut durchdacht, mit Tiefgang und sehr ehrlich. 

Es ist eine Liebeserklärung an Musik, an Freundschaft und eine wundervolle Geschichte darüber, wie man weitermacht, wenn man am Boden ist, wenn Schuld und Verlust einen niederreißen und unter Wasser drücken. 
Auf Englisch ist das Buch selbst wie Poesie, ohne gestelzt zu wirken. Die Sätze reihen sich melodisch aneinander und erwecken diese Welt, geben ihr Farbe, Kontur und Plastizität. 


Daher mein Fazit: Lest es, lasst euch mitreißen, hört die Musik zum Buch - es ist eine geniale Playlist auf Spotify :D 

Rezension zu „Lightbringer Series - The Black Prism“ von Brent Weeks

„At some point, you have to decide not merely what you're going to believe, but how you're going to believe. Are you going to believe in people, or in ideas, or in Orholam? With your heart, or with your head? Will you believe what's in front of you, or in what you think you know?“

Klappentext:  Sein Leben ist eine Lüge, seine Macht nur geraubt … Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?
Der Stil, wie die Geschichte erzä…

🌟 Mittwochs-Buch-Show 🌟

Nach Fantasy, Sci-Fi und Romance kommt nun ein ganz besonderer Schatz. 

Dieses Buch nimmt euch mit in das 19. Jh. in China. Lily, bereits 80, erzählt ihre Geschichte von Kindheit an bis ins hohe Alter. Sie beschreibt kraftvoll das Land und die Verhältnisse, gibt Einblick in die Gesellschaft und die sozialen Schichten. Gerade das Leben der Frauen wird auf sehr feine, aber klare Weise analysiert und beschrieben.

All die Einblicke und Informationen werden im Zuge einer süßen, traurigen und packenden Geschichte zweier Mädchen gegeben, die durch Fügung für eine ewig anhaltende Freundschaft bestimmt zu sein scheinen - wenn das Leben und das Schicksal ihnen nicht dazwischen kommen würde.

Rezension zu „Schmetterlingsatem" von May B. Aweley

Bei dieser Kurzgeschichte handelt es sich um den Anfang eines Thrillers, leider ist dieser Anfang bzw. die Vorgeschichte wenig aufregend. 

Eine Berliner Autorin in ihren 40ern fliegt zum FBI, sie wurde eingeladen, denn sie schreibt über eine Einheit des BAU - als absoluter Criminal Minds Fan dachte ich, das könnte total meine Story sein. Dort wütet ein Serienkiller, der auch noch auf sie aufmerksam wird. Man bekommt sowohl Einblick in die Gedanken des Killers, als auch der Autorin. 
Doch: Der Stil ist so nahe an der Alltagssprache, teilweise eigentlich durchgehend wörtliche Rede aus dem Gedankenpool der zwei Figuren, dass kein schöner Lesefluss entstehen konnte. Auch störte mich, dass das Ganze zwar in Amerika spielt, die Figuren also sehr wahrscheinlich Englisch sprechen, aber dann plötzlich die Rede davon ist, dass sie sich Duzen. Vielleicht ist das eigenartig, sich darüber zu mokieren, aber solche Details rissen mich aus der Story. 

Ich konnte auch mit der Protagonistin nicht richtig …

"Die unerträgliche Leichtigkeit des Grauens" im Rahmen der Veranstaltung: Ich klaue also bin ich

Die folgende Kurzgeschichte entstand im Rahmen eines Seminars für die Uni, in dem wir uns mit dem Sample, dem Remix und der Kopie, aber auch der Frage nach Autorschaft, Urheberrecht und open Source Material auseinandergesetzt haben.  Warum ich das hier teile?  1. Es ist eine Geschichte. 2. Es kommt nicht oft vor, dass ich aus einem Semester mehr mitnehme, als eine Seminararbeit, die keinerlei Wert hat, außer dass ich dafür eine Note bekommen habe, daher lasse ich euch die "Story" hier 😁 Da ich keinerlei Plan habe, wie man Videos macht oder Musik zusammenschneidet, blieb ich bei dem, was mir liegt: Büchern!  Die Kurzgeschichte "Die unerträgliche Leichtigkeit des Grauens" besteht rein aus den ersten Sätzen bekannter Bücher.  Ich bin gespannt, ob ihr eine durchgehende Story "erlesen" könnt 😉

Diese Geschichte beginnt mit einem Traum, der für sich genommen nicht weiter bemerkenswert ist. Erst war es nur ein Wort. Die Haut. Der menschliche Körper, selbst zu über sechzi…