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Rezension zu „Kobrin - Die schwarzen Türme“ von Caroline G. Brinkmann

Ein Wald, beschützt von seiner Königin und seinen Geistern, voller Magie und Geheimnissen. Der Heimatort der Elfen und einer ganz bestimmten Elfe: Kobrin. Leider ist die junge Elfe aber nicht ganz glücklich mit ihrem Leben. Denn nicht nur lebt sie bei ihrer Tante, die sie zwar unendlich liebt, weil ihre Mutter tot, ihr Vater fort war, sie beherrscht auch noch keine Magie. Sie ist blind und damit eine Außenseiterin. Sie muss sich Hänseleien ihrer Mitschüler gefallen lassen. Doch bald wird sie sich wünschen, sie wäre auf ewig normal und blind geblieben, was waren schon die Schikanen der anderen Elfen gegen das, was auf sie zu kam?

Denn die Schatten erwachten von Neuem. Einst hatten die Menschen sie mit Hilfe der Zwerge zurückgeschlagen, sie glauben sich sicher, obwohl ein Magier sie stets warnte. Nun zieht er aus, um Beweise für seine Theorie zu finden und sieht sich prompt gezwungen, einer von ihnen zu werden und als Soldat des Feindes sich in den magischen, einst verschlossenen Wald zu…
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Rezension zu „Nightmare“ von Sara Metz

Dieses Buch interessierte mich, da das Cover ins Auge fällt und der Klappentext eine interessante, außergewöhnliche Story verspricht. 

Es gibt mehr, als den Tod, mehr als das Nichts, das sich vor und nach dem Leben auszubreiten scheint. Tatsächlich ist es ein ganzes Dasein der Seele, mit ihren Regeln und Gesetzen. Doch wir vergessen, wenn wir leben. Doch was, wenn man nicht vergisst? Was, wenn man die Regeln bricht und flieht? 
Mir gefiel die Idee und auch der Anfang war recht gut zu lesen. Leider konnte ich die Entscheidungen der Figuren nicht nachvollziehen, sie waren mir zu sprunghaft und unbegründet. Ähnlich ging es mir mit ihren Reaktionen - sie erklärten sich mir nicht. Das führte leider dazu, dass ich mich nicht richtig mit ihnen verbunden fühlen konnte, was das Lesevergnügen beträchtlich schmälert.

Daher lautet mein Fazit: Das Buch wartet mit interessanter Idee und spannenden Momenten auf, doch kam ich weder mit den Figuren, noch mit dem Schreibstil besonders gut klar. 

Rezension zu „Hunter - Die Carter Akten 2“ von Felix A. Münter

Dieses Buch hat alles, was ein Action geladener Thriller haben muss! 

Agent Carter ist zurück, diesmal ist sein Auftraggeber niemand anderer als die CIA. Schauplatz: London während der Olympischen Spiele. Auftrag: Daten von einem Nordkoreaner beschaffen.  Wird es einfach? Nein. Macht Carter es gerne? Kein bisschen.  Ist die Bezahlung gut? Sonst wäre er nie in das Flugzeug gestiegen. 
Die Dialoge sind herrlich bissig und voller schwarzem Humor. Die Schauplätze sind plastisch beschrieben und jede Flucht und jeder durchzuführende Plan ein actionreiches Abenteuer. Es ist sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Trotz der Detailgenauigkeit kommen keine Längen auf, stattdessen bleibt es durchgehend spannend und unterhaltsam. 

Carter konnte wieder glänzen und all sein Können unter Beweis stellen. Er ist und bleibt ein ziemlich sympathischer Söldner, der zum Glück mit weiteren Auftragen seine LeserInnen unterhalten wird.

Rezension zu „Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft“ von Andrew Lane

Diesmal kommt das Fazit zuerst, also als Teaser sozusagen: Das Buch liest sich wahnsinnig angenehm und schnell. Es schafft es wirklich von Seite 1 an zu unterhalten und immer wieder zwischen Geheimnis, Verfolgung, Action und ruhigen Momenten so zu wechseln, dass es nie eintönig oder langweilig wird. 

Der junge Sherlock Holmes ist weit davon entfernt, der souveräne Detektiv zu sein, den man kennt und bewundert. Zwar ist er klug und besitzt ein logisches Denkvermögen, aber noch ist sein Gehirn nicht voller Informationen, noch kann er sich die Welt und ihre Geheimnisse nicht so schnell erklären. Er ist ein Junge, der noch viel lernen muss - dass er das genau in dem Sommer tun muss, von dem er glaubt, er könnte der langweiligste und schrecklichste Sommer seines bisherigen Lebens werden, ist doch erstaunlich.
Sherlock soll den Sommer bei Onkel und Tante verbringen und nicht Zuhause. Zum Glück trifft er auf Matty, der bald sein Freund wird, doch kaum ist der andere Junge eine Ablenkung von de…

Rezension zu „Grimm Chroniken - Der schlafende Tod“ von Maya Shepherd

Diesen Teil fand ich bisher am wenigsten überzeugend.  Die Geschichte plätschert so dahin. Die Geschichte rund um Schneewittchen und ihre Familie wirft zwar einige Fragen auf, aber richtig mitgenommen hat sie mich nicht. 
Es gibt einige wunderschöne Szenen, die Beschreibungen sind großartig gelungen - der Schreibstil der Autorin ist toll - doch die Geschichte war diesmal weniger spannend. 

Rezension zu „Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel

Diese Geschichte ist definitiv etwas Anderes. 
Zart und lyrisch wird eine Welt beschrieben, die den Untergang erlebte. Die Zivilisation brach zusammen, doch was bleibt übrig? Wie ist dann das Leben, wenn es die Welt davor nicht mehr gibt? 
Alles beginnt mit einem Theaterstück. Ein Schauspieler stirbt an einem Herzinfarkt. Ein ehemaliger Paparazzo und nun Rettungssanitäter versucht ihn zu retten, doch ist er chancenlos. Auf dem Heimweg dann der Anruf eines befreundeten Arztes: Die Georgianische Grippe ist weit mehr und weit gefährlicher. Flucht, rät der Freund. 
Gleichzeitig erfährt man von der Symphonie, einer reisenden Theater- und Musikergruppe, und ihren einzelnen Mitgliedern. Sie reisen durch das beinahe verlassene Amerika, von Dorf zu Dorf, immer die selbe Route, bis zwei Freunde verschwinden und ein eigenartiger Prophet ihre Gemeinschaft bedroht. 
Die Eindrücke werden sehr zart beschrieben. Es wird viel Wert auf die kleinen Dinge gelegt, einen Sonnenuntergang oder eine Melodie. Die …

Rezension zu „Harry Potter Serie“ von J.K. Rowling

Schon lange wollte ich Harry Potter erneut lesen. Einmal als Kind schien mir zu wenig. Die Filme rissen mich nicht vom Hocker und nach Jahren vergisst man doch ein paar Details. Nun schaffte ich es endlich - und es war fantastisch! Ich habe die Bücher förmlich eingeatmet! 
Ich habe sie auf Englisch gelesen und liebe den Schreibstil. Keine Schnörkel, dafür lebhaft und bunt. Die Umgebung und die Figuren sind so plastisch, dass man von Beginn an in diese Welt eintaucht. Schon der Beginn, als Harry zu seinen Verwandten gebracht wird, ist perfekt gemacht. Es wirft so viele Fragen auf, dass man unbedingt weiterlesen will, um zu erfahren, was da passiert ist.
Hier eine Anmerkung zu den Figuren: Es gibt kaum einen Charakter, der sich wiederholt. Jede Figur ist so vollkommen individuell gestaltet, dass sie einen klaren Wiedererkennungswert haben und einem ans Herz wachsen. Man bekommt so das Gefühl, sie richtig zu kennen und sie wertzuschätzen. Sogar kleinere Figuren sind so gestaltet, dass man …