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Rezension von "Mondprinzessin" von Ava Reed

Eine Prinzessin, ohne Geduld, dafür mit einer ausgeprägten Abneigung gegen Tüll und einen Stock namens Jim. 

Ein Waschbär, der leuchtet, Essen stibitzt und betrunken unterm Tisch liegt. 

Ein Mondkrieger, mit dem man sich gut streiten kann und der ein Grübchen auf der Wange hat.

Drei Prinzen, königliche Eltern, tödliche Pumps und ein stiller Stiefbruder. Dazu eine Verschwörung, ein Bösewicht, der ihr nach dem Leben trachtet und ein episches, unerwartetes Ende. 

All das macht für mich „Mondprinzessin“ zu einem richtigen Highlight!


Die Idee und das Setting der Geschichte sind außergewöhnlich. Der Mond, aber nicht, wie wir ihn kennen. Die Orte sind fantastisch beschrieben. Liebevoll gestaltet zeigt die Autorin ihre Figuren in einer bunten, neuen Welt, die sich plastisch und lebendig anfühlt. Ähnlich den Charakteren. Sei es nun die schlagfertige Prinzessin, die mit allen Gefühlen aufwartet und kein eindimensionales Klischee bedient. Oder aber auch alle anderen Figuren, die ebenso lebendig in dieser Geschichte werden. 

Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen und kann mit einer perfekten Mischung aus Witz und Emotionen überzeugen. Es heißt etwas, wenn man in einem Absatz schmunzelt, nur um im nächsten Tränen aus den Augen zu blinzeln oder wütend zu werden! 

Besonders gefallen haben mir auch die sehr gut eingebauten kulturellen Referenzen, die nicht selten für ein Grinsen sorgten. Oder wann habt ihr das letzte Mal von einer Prinzessin gelesen, die Yoda nachahmt? 


Große Sympathie für die Protagonisten und ein Gefühlschaos sind vorprogrammiert! 

Gesamt sieht das so aus: 


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