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Shining 2.0 oder eine Fortsetzung, die nicht ganz den Erwartungen entspricht - Rezension zu "Doctor Sleep" von Stephen King

Was passiert? 
Dans Leben, nicht ganz einfach. Die AA. Geister in seinem Badezimmer und Abbra. Abbra, die seine Kräfte hat, nur um so vieles stärker. Abbra, die auf die Spuren einer Gruppe kommt, die von Kindern mit diesen Kräften leben. Sie trinken ihre Energie und sie nehmen Witterung auf. Dan und Abbra schließen sich zusammen und bilden eine Gemeinschaft. Sie müssen alles geben und alles riskieren, um zu überleben. 

Was hat mir gefallen? 
Abbra und Dans Beziehung ist eindringlich und liebevoll. In typischer Stephen King Manier ist die Geschichte detailreich und plastisch. Die Umgebung ist genau beschrieben, sodass man leicht in die Welt von Dan und Abbra schlüpfen kann. Die Dialoge sind teilweise sehr witzig, teilweise sehr ernst. In Englisch kommen dazu noch die verschiedenen Dialekte, die die Charaktere gleich einem bestimmten Ort zuordnen. Von der Geschichte her mochte ich vor allem Abbra, die so stark ist, obwohl noch so jung. Mir gefiel auch Dans Arbeit im Hospiz, wie er mit den alten Menschen umgeht und wie er versucht seine Vergangenheit zu verarbeiten. 

Was hat mir nicht gefallen? 
An manchen Stellen ist es sehr langatmig. Vielleicht kam es mir nur so vor, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles sich auflöst. Das erste Drittel war gruselig und spannend, ich konnte gar nicht aufhören. Um die Hälfte herum fand ich es dann doch etwas mühselig. Das Ende habe ich dann aber wieder verschlungen. 

Fazit: 
Eine spannende Fortsetzung von Shining, allerdings nicht ganz so fesselnd wie sein Vorgänger. Trotzdem sehr zu entfehlen :)

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