Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu "Die flammenden Schwingen Ethernas" - Der Zauber der Feuervögel, eine kleine Lobeshymne

Normalerweise neige ich nicht so zur Schwärmerei, aber es ist schwer über dieses Buch zu sprechen und es nicht zu tun.
Es gibt Autoren, die ich liebe, einfach weil jeder Satz, den man von ihnen liest, mehr ist als die Aneinanderreihung von Wörtern, mehr als nur Mittel zum Zweck der Beschreibung. Zu diesen Autoren zähle ich Thomas Mann, Sartre und Truman Capote. Diese Art zu Schreiben, bei der die Worte sich ganz abgesondert vom Inhalt zu etwas zusammenfügen, das schön ist und Spaß macht zu lesen. Einfach weil die Sprache an sich einen eigenen Stellenwert bekommt und in ihrem ganzen Volumen ausgenutzt wird.
Diese Art habe ich noch kaum bei neueren Autoren gefunden. Sie haben einen eigenen Stil, mit ihrem ganz eigenen Charme.
Und dann bekam ich "Die flammenden Schwingen Ethernas" und konnte kaum fassen, was ich da las, denn mein Leserherz schlug höher und freute sich über die Wortgewalt, mit der sich hier ausgedrückt wurde. Es machte mir Freude jede Seite genau zu lesen, jeder Satz stand für sich und war einfach schön.
So, puh...viel Schwärmerei, aber es ging nicht anders.

Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Jeder hat seine Eigenheiten und man kann ihren Gefühlen folgen und versteht, warum sie wie handeln.
Ich liebe die Beschreibung all der Gegenstände, der Figuren, Kleider und der Umgebung, sie sind so plastisch, dass ich mir sofort alles vorstellen konnte und in der Welt Ethernas wandelte, kaum schlug ich das Buch auf. Ganz besonders mochte ich die Feuervögel, wie sie sich in die Luft erheben und ganze Häuser verschlingen und den Himmel mit Feuer überziehen. Wunderbares Kopfkino, das ich gleich in Band 2 fortsetzen werde!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Rezension zu „The Plastic Magician“ von Charlie N. Holmberg

Die Reihe „The Paper Magician“ habe ich geliebt. Sie konnte mit so viel Herz und Fantasie aufwarten, dass sich mir gar nicht die Frage stellte, ob ich dieses Buch auch lesen würde: Ganz klar!  Leider ist es so, wenn man sich sehr auf eine Fortsetzung freut, dass man das Neue mit dem Alten vergleicht. Und bei diesem Vergleich schneidet dieses Buch nicht ganz so gut ab. Was die ersten drei Bücher ausmachte, waren eben diese unglaubliche Fantasie und diese tolle Story, die einfach etwas Anderes war, neu und kreativ und LeserInnen sofort mit auf ein Abenteuer nahmen. Die Magie war besonders und die Liebesgeschichte packte einen wirklich - und das sage ich als jemand, der bei Romantik meistens mit den Augen rollt!  Hier liegt eine schöne Idee zugrunde, doch der Plot ist nicht außergewöhnlich. An einigen Stellen war es sehr vorhersehbar, was geschehen würde. Sei es nun, wer sich als Bösewicht herausstellte oder wer der romantische Gegenpart werden würde. Da die Geschich...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...