Freitag, 30. September 2016

Rezension zu "Phönixakademie - Das dreizehnte Sternenlicht" von I. Reen Bow

"Ich bin gerade mal ein paar Minuten auf der Welt und spüre, wie zart meine menschliche Hülle ist - ich bin so zerbrechlich. Und willkommen bin ich auch nicht."


Im siebten Funken der Reihe verändert sich die Sicht vollkommen. Weder begleitet der/die LeserIn Robin oder Annie oder eine der anderen Figuren im Wechsel, stattdessen liegt die Konzentration vollständig auf Jenny Bish, deren Leben bis zu den aktuellen Ereignissen in der Phönixakademie erzählt werden. Und dieses Leben beschreibt Jenny selbst - auf eine ganz andere Art, als gedacht. Denn sie sieht die Welt und ihre Menschen anders, als jeder Mensch vor ihr. 

Es ist sehr spannend, diesen noch im Unbekannten gelegenen Charakter näher kennenzulernen. Viele Fragen werden dabei beantwortet, Geheimnisse gelüftet und neue Sichtweisen auf bereits erlebte Ereignisse geboten. Dazu kommt ein Blick in die Zukunft - eine Zukunft, die noch einiges verspricht und auf den nächsten Funken hibbeln lässt. 

Die Schreibweise passt sich dabei wunderbar der Figur und Gedankenwelt von Jenny Bish an. Ich konnte mir gut vorstellen, dass dieses unglaubliche Sternenkind tatsächlich so denkt und spricht, sodass ich tatsächlich in ihre Gedankenwelt abtauchen konnte. 

Dazu kommen sehr realistische Beschreibungen von ganz außerordentlichen Phänomenen, sodass auch diese sich greifbar und echt anfühlten und ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Oder wisst ihr, wie Haar aussieht, wenn es von der Magie des Sternenlichts aufgeladen wird? Nein? - Tja, ich jetzt schon! :D 

Gesamt sieht das so aus: 


Donnerstag, 29. September 2016

Rezension von "Mondprinzessin" von Ava Reed

Eine Prinzessin, ohne Geduld, dafür mit einer ausgeprägten Abneigung gegen Tüll und einen Stock namens Jim. 

Ein Waschbär, der leuchtet, Essen stibitzt und betrunken unterm Tisch liegt. 

Ein Mondkrieger, mit dem man sich gut streiten kann und der ein Grübchen auf der Wange hat.

Drei Prinzen, königliche Eltern, tödliche Pumps und ein stiller Stiefbruder. Dazu eine Verschwörung, ein Bösewicht, der ihr nach dem Leben trachtet und ein episches, unerwartetes Ende. 

All das macht für mich „Mondprinzessin“ zu einem richtigen Highlight!


Die Idee und das Setting der Geschichte sind außergewöhnlich. Der Mond, aber nicht, wie wir ihn kennen. Die Orte sind fantastisch beschrieben. Liebevoll gestaltet zeigt die Autorin ihre Figuren in einer bunten, neuen Welt, die sich plastisch und lebendig anfühlt. Ähnlich den Charakteren. Sei es nun die schlagfertige Prinzessin, die mit allen Gefühlen aufwartet und kein eindimensionales Klischee bedient. Oder aber auch alle anderen Figuren, die ebenso lebendig in dieser Geschichte werden. 

Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen und kann mit einer perfekten Mischung aus Witz und Emotionen überzeugen. Es heißt etwas, wenn man in einem Absatz schmunzelt, nur um im nächsten Tränen aus den Augen zu blinzeln oder wütend zu werden! 

Besonders gefallen haben mir auch die sehr gut eingebauten kulturellen Referenzen, die nicht selten für ein Grinsen sorgten. Oder wann habt ihr das letzte Mal von einer Prinzessin gelesen, die Yoda nachahmt? 


Große Sympathie für die Protagonisten und ein Gefühlschaos sind vorprogrammiert! 

Gesamt sieht das so aus: 


Dienstag, 27. September 2016

Noch eine Figur aus "Im Zeichen des Lotus" *kreisch*

Diesmal habe ich nicht selbst den "Pinsel" geschwungen, sondern wurde mit einer Figur aus der Serie überrascht. Der werte Künstler nennt sich Jay und eventuell war er ein ganz klein wenig frustriert, aber findet ihr nicht auch, dass das ziemlich cool und echt aussieht? :D 

Aber ich verrate nicht welche - ich weiß, fies! 

Aber was ich verraten kann: 
Unser Sweety hier trägt eine ganz schöne Verantwortung und viel Balast mit sich herum. Mit dem Lächeln hat ers nicht so und wenn er jemanden mit seinen Augen anstarrt, dann weicht der zurück - alles andere könnte auch gefährlich werden 

😉
Außerdem sieht er nicht wie der typische Krieger aus, aber unterschätzen sollte man ihn besser nicht 😋




Montag, 26. September 2016

Montagsfrage

Gerade entdeckt und da dachte ich: Ich will auch einmal mitmachen :o 

Die Montagsfrage, gestellt von Bücherfresserchen


"Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?"


Oh, ich musste tatsächlich zuerst überlegen - dann ist mir etwas eingefallen! 
"These Broken Stars - Lilac und Tarver" 
Bei romantischen Büchern gehe ich ja immer auf Nummer sicher und da lasse ich mich von Rezensionen doch ab und zu leiten - meistens klappt das ganz gut, wie bei Ava Reeds "For Good", aber bei "These Broken Stars" war das ein totaler Fehlgriff xD Naja, Geschmäcker sind verschieden! :D 

Samstag, 24. September 2016

Rezension zu "Princess in Love - Kayla" von Ashley Gilmore

Beste Prinzessin aller Zeiten!
Mit "Kyla" schaffte die Autorin innerhalb ihrer Reihe ein ganz neues Märchen. 



Denn Kayla ist nicht nett, nicht warmherzig, nicht glücklich nach Amerika zu müssen, nicht willens, ihre Hände schmutzig zu machen oder zu arbeiten. Eigentlich mag sie nur ihre Bälle und hübschen Kleider, am wichtigsten ist es ihr, gut auszusehen und einen stattlichen Prinzen zu finden. 
In Kurz: Kyla ist nicht sympathisch - und gerade das macht sie in dieser Reihe zu etwas besonderen.
Und gerade sie wird nach Texas geschickt, zu den Cowboys in die Prärie, zu Kühen und Pferden und ganz viel Staub. 
Dazu kommt das Ende, das so ganz anders ist, als alle anderen zuvor - und das ich nicht spoilern werde! Nur so viel: Es ist grandios!

Auch hier kann die Autorin mit flüssiger Sprache und bildhaften Beschreibungen punkten. Die Charaktere sind in gewohnter Manier plastisch beschrieben und verwandeln sich zu dreidimensionalen Figuren, deren Geschichte man gerne erfahren möchte. 

Gesamt sieht es so aus:




Freitag, 23. September 2016

Erste Figur aus "Im Zeichen des Lotus"


Heute stelle ich euch Penelope vor. 

Ich darf nicht viel über sie sagen - das hat sie nicht so gerne, daher lasse ich euch ein Zitat hier und Skizzen, die sie zeigen. 

Sie ist bereit für ihr Abenteuer, seid ihr es auch schon? 




Rezension zu "Princess in Love - Heather" von Ashley Gilmore

Heather fand ich bis jetzt die schwierigste Prinzessin. 
Ja, sie sind alle behütet und können mit der realen Welt nichts anfangen. Aber Heather ist so gut wie von allem geschockt und ihr wird schwindelig und mit der offenen Art ihrer zwei neuen Freundinnen. Außerdem kam mir diesmal die Liebesgeschichte sehr wenig ausgereift vor, als wäre sie zwischen die Muffins gestopft worden - schade, denn bei allen anderen teilen konnte mich die Autorin immer fesseln. 


Nach dem eher mühseligen Anfang lernt Heather mit den Eigenarten ihrer Mitbewohnerinnen umzugehen und verzaubert mit der für die Prinzessinnen typischen guten Laune und Zuversicht nicht nur ihre Mitmenschen, sondern auch die LeserInnen. 

Die Sprache ist wieder leicht zu lesen und passt zu dem modernen Märchen. Die Figuren sind plastisch gezeichnet und verzaubern mit ihrer individuellen Art.

Es hat dann doch Spaß gemacht, in die magische Welt der Märchenprinzessinnen zu reisen und sich verzaubern zu lassen. Auch wenn mich mehr die Geschichte um Heather und ihre Freundinnen interessiert hat, als diese  mehr oder minder ausgereifte Love-Story mit Stalker-Ansätzen. 

Gesamt sieht es so aus:



Donnerstag, 22. September 2016

Rezension zu "Academy of Shapeshifters - Schattenwolf" von Amber Auburn

"Ein dunkles Heulen erklang aus dem Maul des schwarzen Wolfes, der auf einer natürlichen Erhöhung stand und zu uns hinabsah. Ich erkannte, dass es wirklich der Ruf des Schattenwolfes gewesen war, der uns alle aus den Betten geholt hatte." 


In diesem Teil wird es düster. Die Stimmung ist bedrohlicher, als in einem der anderen Teile zuvor. Wer Zofia als das ultimative Biest gesehen hat, muss nun seine Meinung revidieren, denn ein neuer, schrecklicher Feind ist in Lenas Leben getreten und sie muss auf die harte Tour erfahren, dass Freundschaft in einem Rudel seine Grenzen hat. 
Lena wird vor die Frage gestellt, wie weit sie für diesen Zusammenhalt bereit ist zu gehen, und was es bedeutet, sich gegen ihr Rudel zu stellen. 

Die Geschichte kann mit nicht vorhersehbaren Wendungen und neuen Informationen überzeugen, die einen baff zurück lassen. Wer zieht hier die Fäden? Warum der neue Rudelführer und wohin führt das Ganze?

Dazu kommen gelungene, spannende Szenen mit Kämpfen und Flucht, in denen die Luft schon zu knistern scheint, denn der Ausgang ist zu jeder Zeit ungewiss. 

Außerdem trifft Lena wieder auf Noel, den geheimnisvollen Pantherjungen, für den sie mehr empfindet, als sie zugeben will. 

All das sind positive Punkte, die mir das Lesen dieses Teils versüßt haben. Tatsächlich ist es sogar mein liebster Teil, der die Grenzen des Camps sprengt und die Fühler in die Welt hinaus streckt, in der nun einmal nicht alles rosig ist und die Rivalität zwischen Fel und Can vor etwas Größerem verblasst. 

Und nun ein *Spoiler Alert*: 
Negativ aufgefallen ist mir (wie bereits in meiner Rezension zum ersten Teil) die wenig ausgereifte, schwache Beziehung zwischen Lena und Janis. Kaum ist er nicht mehr der Rudelführer, kommt er nicht mehr vor. Er wird ausgetauscht, denn nun gibt es den Pantherjungen, den Lena viel interessanter findet. Aber weil auch das zu einfach wäre, bekommt der Leser nun mit dem neuen Jungen eine neue Dreiecksbeziehung an den Kopf geworfen. 
Tatsächlich verstehe ich jedoch die Anziehung zwischen Lena und Noel besser als zwischen Janis und der Protagonistin. Immerhin hat Noel ihr das Leben gerettet und Janis....Nun, Janis sah einfach gut aus und war der Anführer. 
Dass diese aber auch durch eine Dreiecksbeziehung erschwert wird, finde ich persönlich etwas mühselig. 

Zum Glück nimmt die Romanze jedoch nicht unendlich viel Platz in dieser Geschichte ein, sodass ich den Rest genießen konnte und viel Freude an dem Teil hatte - und mit Freude dem nächsten entgegen fiebere. 

Gesamt sieht das so aus: 


Dienstag, 20. September 2016

Rezension zu "Die Unwandelbaren - Psira" von Laura Labas

Reyna ist eine tolle Figur. Komplex gestaltet und bis zum vierten Teil auch sehr klug, wenn auch intuitiv handelnd. Doch im vierten Teil bekommt sie ihren Kopf einfach nicht aus ihrem Arsch! 
Okay, das musste ich kurz los werden - jetzt kann ich euch erzählen, was ich gut fand und was eher weniger gelungen ist.


"Psira" beginnt spannend. Eine Flucht, ein Streit, Tote und eine verzweifelte Suche. Reyna muss immer wieder ihr Gewissen testen, ihre Grenzen neu setzen und wird doch immer wieder über ihre eigenen hinaus getrieben und gezwungen, immer wieder Dinge zu tun, die ihr nicht behagen. Doch all das macht sie und ist dabei stark, auch wenn die Verzweiflung an ihren Gedanken kratzt. 
Dazu kommen neue Pharos und neue Orte, die der/die LeserIn zusammen mit der Protagonistin entdeckt. Dass die Gesellschaft der Pharos nicht so unfehlbar ist, wie sie es gerne darstellen will, ahnte Reyna bereits, doch nun decken sich weitere Schattenseiten auf. 

"Psira" endet auch spannend. Reyna verlässt Amerika und reist nach Europa. Sie klammert sich an eine letzte Hoffnung - und diese Hoffnung heißt Leith. Ich gebe zu, ich bin ein großer Fan des Gestaltwandlers!

Leider ist Reyna auf dieser Reise und zu Leith überheblich, engstirnig, verurteilend und schwierig. Natürlich befindet sie sich in einer schwierigen Phase. Sie musste bereits sehr viel verarbeiten und es wird in diesem Teil nicht weniger. Große Geheimnisse und Enthüllungen warten auf sie. Dennoch: Sie nervte. Zum Glück überwindet sie diese Phase jedoch und - wie ich finde - geht gestärkt daraus hervor. 

Fazit: "Psira" ist bis jetzt der Teil, der mir am wenigsten gut gefallen hat - doch mit seinem spannenden Anfang und sehr gutem Ende konnte er dennoch überzeugen und mich vor allem mit Reyna wieder versöhnen. Tatsächlich wartet er mit so vielen neuen Figuren und Orten, mit neuen Geheimnissen und Enthüllungen auf, dass er gar nicht anders sein kann, als spannend! Dazu kommt die Entwicklung, die Reyna durchmacht und die sehr detailliert beschrieben wird. Nun freue ich mich auf den letzten Teil - auch wenn ich nicht will, dass es zu Ende geht. 

Gesamt sieht das so aus: 


Montag, 19. September 2016

Cover Release!

Es ist so weit!! 
Ich zeuge euch heute endlich, endlich das vollständige Cover für "Im Zeichen des Lotus" 

Ist es nicht toll?!

Sarah von Covermanufaktur hat es gestaltet und es ganz toll gemacht <3

Ich bin verliebt und finde, es passt total toll zur Geschichte.


Donnerstag, 15. September 2016

Ankündigungen :)

Wahhhhh!!!!
Wisst ihr was?! 
Das Cover ist fertig! 😍

Und am Montag werde ich die ersten Print-Exemplare bestellen! 
Und dann kann es auch im Oktober mit dem Gewinnspiel beginnen!! 😁
Aber bis dahin werde ich die Zeit nicht einfach verstreichen lassen: 😋
Ich werde euch das Cover zeigen und mein neues Banner. 
Außerdem stelle ich euch ein paar Schauplätze vor. 
Und ihr bekommt Kostproben aus dem ersten Band zu lesen. 
Ja - das waren viele Ausrufezeichen! 
Aber ich denke, so kurz vor der Veröffentlichung darf das sein. Angemessen, um das zu feiern!
Und ich hoffe, ihr feiert und fiebert mit mir mit ❤️

Montag, 12. September 2016

Rezension zu "Die Unwandelbaren - Arsida" von Laura Labas

"Die jüngsten Ereignisse haben Spuren in dir hinterlassen, was verständlich ist, aber..." (...)
"Aber?" 
"Vergiss nicht, wer du bist, Reyna."



Die Geschichte um Reyna, ihre Freundin Felicity und die Pharos hat mich total gefesselt.
Die Spannung ist kaum auszuhalten. Es passiert so viel!
Nun verlässt der Leser mit den beiden Mädchen die kleine Stadt, um den Hauptsitz der Pharos in Madison zu besuchen. Doch selbst im Schoß dieser Gesellschaft, lauern Gefahren auf die beiden.
Reyna will alles tun, um ihre beste Freundin zu beschützen. Doch der Tod begleitet sie weiterhin, schwebt über die Protagonistin, wie ein gefräßiger Schatten.

Mit neuen Freunden, kommen allerdings auch neue Feinde.
Zuerst der Angriff auf den Sitz der Caelum, die Entführung von Edgar und die Flucht von Jasper. Dann die Fähigkeit, die Reyna zu besitzen scheint, die sich aber Keiner erklären kann.
Und schließlich auch noch eine extremistische Gruppierung, die sich Arsida nennt, und gar nicht einverstanden ist, dass Hybriden wie Felicity nun ein Teil der Pharos werden sollen.

Die Autorin hält den flüssigen Stil, den man aus den anderen Teilen kennt, bei. Die Dialoge und die Gedankenwelt der Protagonistin sind sarkastisch, schlagfertig und zaubern nicht selten ein Schmunzeln auf die Lippen. Gleichzeitig ist es traurig, dramatisch und spannend.
Die Gefühlswelt und die Stimmung werden sehr gut aufgefasst und umgesetzt. Die Orte bildlich beschrieben, dass sie plastisch beim Lesen vor dem inneren Auge auftauchen.

Ein großartiger, sehr spannender Teil, der den ersten beiden gerecht wird und Lust macht auf die nächsten.

Sonntag, 11. September 2016

Liebster Award

Hallihallo,

ich wurde von Prisma-Text zum Liebster Award nominiert und freue mich, das erste mal dabei sein zu dürfen :3



Sie hat sich 10 interessante Fragen ausgedacht, die ich gerne versuche zu beantworten.


1. Wenn du die Wahl hättest, jeden Beruf der Welt auszuüben, welcher wäre das und warum?

Ich glaube, am liebsten wäre ich dann wohl professioneller Taucher. Ich liebe das Wasser und die Welt Unterwasser. Weit weg von allem. Man kann super den Rest der Welt vergessen und sich ganz auf sich konzentrieren. 

2. Was muss ein richtig gutes Buch für dich können - was ist dir wichtig beim Lesen?

Für mich muss ein gutes Buch gut lesbar sein. Wenn ich mit dem Schreibstil nichts anfangen kann, dann werde ich leider nicht mit der Geschichte warm.
Für mich muss eine Geschichte nicht immer voller Spannung oder Action sein, auch ruhige Erzählungen können fesseln. Selbst wenn keine Dialoge vorkommen und keine Action. Es kommt immer darauf an, was der Autor/ die Autorin damit macht. 

3. Was hat dich zum Bloggen inspiriert und was möchtest du mit deinen Posts erreichen?

Ich liebe Bücher und habe über die Jahre viele tolle Blogs von AutorenInnen und LesernInnen entdeckt. In diesem Zuge wurde mir klar, wie wichtig Rezensionen nicht nur für LeserInnen sind, sondern vor allen Dingen auch für AutorenInnen. Und daher habe ich, obwohl mich diese Technik überfordert (jaja, HTML-Codes sind nicht das Meine xD), entschieden, dass ich ebenfalls meine Eindrücke teilen möchte. Mir geht es dabei vor allen Dingen um Austausch - seien es nun über meine gelesenen oder auch selbst verfassten Bücher. 

4. Was war oder ist dein liebster Disney-Film und warum?

König der Löwen! Da muss ich nicht einmal lange überlegen :D 
Ich liebe die Geschichte und die Musik. Ich kann immer noch alle Lieder singen und weinen, wenn Mujasa stirbt. 

5. Wie sieht dein idealer Schreibzustand aus (Zeit, Ort, besondere Getränke oder Speisen, Vorbereitung, ...)?

Habe ich nicht. Ich schreibe, wann immer mir etwas einfällt. Sei es nun während einer Vorlesung, einem Seminar, zu Hause am Schreibtisch oder im Bett, bei Regen oder Sonnenschein. Früh Morgens oder spät Nachts. 

6. Was war dein liebstes Fach in der Schule und welches mochtest du überhaupt nicht?

Kunst, Deutsch und Philosophie waren meine liebsten Fächer.
Mit Chemie kam ich gar nicht klar - außer etwas ist explodiert, das war toll! 

7. Pizza oder Burger?

Pasta! In allen Variationen :D 

8. Worüber kannst du dich so richtig aufregen?

Hm...
Wenn jemand meine Bücher umstellt. 
Und über zu viele Menschen an einem Ort.
Und über Dummheit.
Und unhöfliches Verhalten. 
Ja...die Liste könnte ich weiter führen, aber das sind die 4 Favoriten. 

9. Wenn du in einer Fantasywelt leben könntest, welche würdest du dir aussuchen und welche Rolle würdest du in ihr spielen bzw. Fähigkeiten haben (unbeteiligter Beobachter, Held, Begleiter, Herrscher, ... und magische Fähigkeiten, Kampffertigkeiten, ...)?

Hm...das ist schwierig! 
Ich liebe Mittelerde und Narnia, die ganze Magie und die Gefahr darin. Würde aber auch gerne in Hogwarts zur Schule gehen. Auf alle Fälle nicht Panem, das muss ich wohl nicht erklären! ;P 
Wo immer ich wäre, ich hätte magische Kräfte und würde auf alle Fälle kämpfen. Ich würde Menschen beschützen und mich in Schlachten stürzen, mich mit meinen Kollegen streiten und aus Auseinandersetzungen als Gewinnerin hervorgehen. 

10. Wie wichtig sind dir Bücher und/ oder das Schreiben in deinem Leben?

Sehr wichtig! Ich werde richtig unruhig und grantig, wenn ich nicht zum Lesen und Schreiben komme. Wenn ich beides nicht machen kann, dann fantasiere ich mir Geschichten zusammen oder überlege mir, wie es in dem Buch, das ich gerade lese, weitergeht. Also ja, Bücher und das Schreiben sind Teil meines Lebens. 



Meine zehn Fragen lauten wie folgt:

1. Was war das Buch, das dich zum Lesen gebracht hat und wieso?
2. Was treibt dich als BloggerIn an - was willst du mit deinem Blog erreichen?
3. Wenn du ein Held/ eine Heldin aus einem Buch sein könntest, wer wärest du und falls, was würdest du anders machen, als diese Person? 
4. Gibt es Klischees in Büchern, die du viel zu oft schon lesen musstest?
5. Dein absoluter Lieblingsfilm?
6. Hunde oder Katzen?
7. Wenn du dich in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre es und wieso?
8. Wenn du bei den Hungerspielen mitmachen müsstest, was wäre deine Taktik? 
9. Beschreibe dich mit 3 Worten.
10. Wenn du dir einen Wunsch erfüllen lassen könntest, was würdest du dir wünschen? 


Ich nominiere Jill, von Letterheart Bücherblog, mir meine Fragen zu beantworten und bin schon gespannt, was dabei rum kommt <3 





Dienstag, 6. September 2016

Hörbuch Rezension zu „The Slow Regard of Silent Things“ von Patrick Rothfuss

Zum ersten: Ich liebe die beiden Bände der Kingkiller-Chronicles und die Geschichte um Kvothe, daher war diese kleine Novelle ein herrlicher Ausflug zurück in diese Welt, während ich auf den dritten Band warte.




Zum zweiten: Diese Geschichte ist so ganz und gar nicht, wie andere Geschichten. Es geht genau um eine Person: Nämlich Auri. Und Auri ist alleine. Aber auch wieder nicht. Denn sie sieht die Welt und das „Underthing“, wie sie den Untergrund unter der Universität nennt, anders als andere. Sie kann den Dingen Namen geben und sie in Ordnung bringen. Da ist keine weitere Person. Kein Dialog. Keine Action. Keine Kämpfe. Im eigentlichen und streng genommenen Sinn keine Spannung. Und doch fesselt die Geschichte um Auri. Man folgt ihr durch ihre dunkle, mehr oder weniger geordnete Welt. Ist in ihrem Kopf und erlebt mit, wie sie nach Dingen taucht, den richtigen Platz sucht, Ordnung herstellt, Seife macht. Dabei wird eines ganz klar (was bereits in den Kingkiller Chronicles deutlich wurde und warum man Auri vielleicht auch so ins Herz schloss): Sie ist nicht ganz vollständig. Sie ist ein gebrochenes, kleines Wesen. Aber gleichzeitig ist sie gut und süß und mutig und ihre Gedankenwelt ist erfrischend anders.

Zum dritten: Die Geschichte wird im Englischen vom Autor selbst gelesen. Diesen Umstand fand ich sehr spannend. Dabei macht er die Sache sehr gut. Er ist gut verständlich und kennt seine Geschichte wohl am besten. Der Ton, die Stimmung – es hat alles gepasst und machte das kleine „Abenteuer“ mit Auri sehr ergreifend und einnehmend.


Warnung: Nein, das ist nicht die übliche Geschichte. Sie tut nichts, was Geschichten tun. Und dennoch kann ich sie jedem ans Herz legen. Denn sie ist spannend – auf ihre Weise. Sie ist ergreifend – auf ihre Weise. Und sie fesselt – auch auf ihre eigene Weise. Ein Versuch ist es wert. Vielleicht lasst ihr euch ja so verzaubern wie ich?  

Montag, 5. September 2016

Hörbuch Rezension zu „These broken Stars - Lilac und Tarver“ von Amie Kaufman und Meagan Spooner

Eigentlich bin ich ja immer vorsichtig, wenn es um ein sehr „gehyptes“ Buch geht. Und dann auch noch Romance! Aber ich dachte mir: Die Hörprobe klingt gut, der Klappentext eigentlich spannend – kann man mal ausprobieren!



Tja....ganze 5 Wochen habe ich für die paar Stunden Hören gebraucht – und warum?
Ich musste ziemlich oft Pause machen.

Dabei waren die drei Vorleser richtig angenehm. Ihre Stimmen klangen gut im Ohr, die Betonung schläferte nicht ein, die wörtliche Rede setzten sie stimmlich vom Rest ab – es gab also an dieser Stelle nichts zu meckern.

Und die Geschichte in ihrer Grundstruktur (Weltraum, ein riesiges, luxuriöses Schiff, ein Unfall, Absturz und zwei junge Erwachsene auf einem fremden Planeten) klang vielversprechend und war sie auch. Ich konnte mir vorstellen, wie alles aussah. Spürte die Spannung, wollte wissen, ob sie es schaffen, zu überleben und was es mit diesem Planeten auf sich hat.

Und jetzt kommt das ganz große ABER:
Die beiden Protagonisten gingen mir gewaltig auf die Nerven!
Ja, sie sind jung.
Ja, da herrscht Spannung.
Ja, sie sind in einer stressigen Situation.
ABER wenn die beiden einfach ein einziges Mal sich ausgesprochen hätten und nicht bis weit über die Hälfte des Buches damit gewartet hätten, hätten sie den Lesern viel innerliches Rumgesumse erspart. Ich stöhnte schon immer innerlich auf, wenn wieder einer der beiden darüber pseudo-philosophierte, ob der andere einen nun mochte und dass es einem eigentlich egal sei und doch wieder nicht und man handele schon richtig oder etwa doch nicht??
Nimmt man diese inneren Monologe, die sich nur mit der verkorksten Beziehung oder Nicht-Beziehung der beiden beschäftigen, nämlich beiseite, ist das Buch um einiges kürzer und auch spannender.

Gut, vielleicht bin ich wirklich jemand, der nur ab und zu in dieses Genre schnuppert und trotzdem, auch ein Romance-Neuling kann über so erzwungenes Drama und Redundanz die Nase rümpfen.


Schade für die spannende Sci-Fi Geschichte!  

Samstag, 3. September 2016

Rezension zu "Aschenkindel" von Halo Summer

Statt dem Glück hinterherzujagen und es in einem Prinzen oder sonst wo zu vermuten, findest du dein Glück genau da, wo du gehst und stehst, so unvollkommen dieser Ort auch sein mag.“



Dieses Märchen ist so ganz anders, als die, die ich bisher gelesen habe. Es ist sarkastisch, witzig und schlagfertig. Aschenkindel stellt sich als erwachsene, aufgeschlossene und unerschütterliche junge Frau vor, deren Witz und Sicht auf die Dinge den Leser sofort auf ihre Seite zieht.

Dazu kommt die Schreibweise, die passend zur Geschichte leicht zu lesen ist und die Charaktere sowie die Umgebung genau beschreibt und plastisch herausarbeitet.

Ich bin sprachlos. Mondgesicht! Blass, lumpig und struppig! Ich weiß nicht, was mich mehr schockiert. Der Überfall selbst, bei dem mir ein wildfremder Mann die Kleidung zerrissen hat, oder dieses Urteil über mein Äußeres.“

Zu den vielschichtigen Charakteren und farbenfrohen, plastischen Orten kommt die ausgefallene Story, die so nicht zu erwarten gewesen ist. Denn hier präsentiert sich nicht die altbekannte Aschenputtel-mit-gläsernen-Schuh-heiratet-Prinzen-Geschichte, sondern eine viel komplexere Version davon. Ein kleines Land, Krieg vor den Grenzen, ein Kaiserreich, das alle Länder unterwerfen will, Armut, Krankheit und Tod.

Es gibt Wahrheiten, die sind zu hässlich, als dass man etwas Gutes darin finden könnte. Trotzdem muss man sie erkennen, sonst wird sich nie etwas ändern.“


Auf interessante Weise interpretiert die Autorin das Märchen zu einer spannenden, vielschichtigen Story, die viel Freude macht zu lesen.  

Freitag, 2. September 2016

Rezension zu „Phönixakademie – Windsegler“ von I. Reen Bow

Das habe ich allein gebaut! Mein Name ist Chest Turbulent, weil ich so turbulent fliege.“

Die Schrottplatzinder haben ihr in den schillerndsten Farben gezeigt, dass sie selbst nur ein kleiner Mikrokosmos in einem gewaltigen Universum war. Und Chest war der hellste Stern darin (...)“


Auf diese wunderbare, schillernde Weise wird ein neuer Charakter in der Serie eingeführt. Aber Chest bleibt nicht alleine. Denn er bringt eine ganze Bande von Kindern mit, die zusammen mit ihm auf dem Schrottplatz leben – einer eigenen Siedlung am Rande einer der größten Himmelsstädte, in der die Kinder regieren und ihr ganz eigenes, anderes Leben leben, das Robin in den Bann zieht.

Auch alte Charaktere, die man nur kurz kennenlernen durfte, kommen wieder und es wäre nicht typisch für diese Reihe, wenn sie drei Sätze sagen und tausend Fragen und Geheimnisse aufwerfen.

Robin macht eine Pause in ihrer Flucht. Sie lernt die Kinder kennen und kommt zu Atem. Nur um sich für den nächsten Schlag zu wappnen?

Denn es gibt keine Ruhe, keine Pause, keinen Frieden. Ein Schatten nähert sich Robin und er kommt schnell. Nur ob er Zerstörung bringt oder vielleicht Antworten, das bleibt abzuwarten.

Und dann sind da noch die Untergrundmagier, die sich als viel gewiefter und stärker herausstellen, als gedacht. Welche Rolle sie wohl spielen?

Sie ist eine der zwölf Sternenlichter. Die seltensten Magier dieser Welt. (...)“


Es geht spannend weiter. Man darf sich auf den 7. Band freuen!  

Gesamt sieht das so aus:


Donnerstag, 1. September 2016

Rezension zu "Princess in Love - Tania" von Ashley Gilmore

Es war wieder so weit!
Ich bin nach Fairyland gereist und habe Rapunzels Tochter kennengelernt.



Eine Märchenprinzessin, die in unsere Welt reist, um dort Liebe und Magie zu verbreiten. Und wie macht sie das?
Sie hat eine wunderschöne, berührende Stimme, mit der sie die Menschen erobern will.
Aber Vorsicht! Tania ist verflucht und wenn sie den falschen Mann küsst, verliert sie ihre Stimme.
Doch die Prinzessin glaubt nicht daran. Immerhin hat sie weder vor sich in Nashville zu verlieben noch in der realen Welt zu bleiben.
Was die Prinzessin aber lernen muss: Es kommt meistens anders als gedacht!

In der altbekannten, angenehm lesbaren Sprache nimmt die Autorin ihre LeserInnen mit in ihr Märchenreich. Süß und liebevoll wird die Geschichte erzähl, die zu meinen Favoriten der Reihe zählt.
Mit angenehmen, plastischen und sehr ehrlichen Charakteren kann die Geschichte punkten, genauso wie mit ihrem „Bösewicht“ und dem überraschenden Ende.

Es war wieder schön eine Weile in diese Welt abzutauchen.

Wer braucht nicht ab und an ein Märchen, das das Herz wärmt, hm? :) 

Gesamt sieht das so aus: