Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension zu "Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt" von Nicole Böhm

Die Geschichte rund um Jess, Jaydee, Violet, Akil und Ariadne (nur um ein paar zu nennen!) zusammenzufassen, ist gar nicht so einfach.

Darum sage ich nur so viel: Es ist eine Welt, in der es Schattendämonen gibt und Seelenwächter und dazwischen stehen die Menschen, die eigentlich keine Ahnung haben sollten. Aber Jess weiß, dass es Schutzgeister gibt, denn Violet ist einer, und dann trifft sie auch noch auf einen Schattendämon, gefolgt von einem Seelenwächter.
Das ist das Gerüst der Handlung und damit habe ich noch gar nichts gesagt. Denn es gibt so viele Fragen, so viele Geheimnisse und Dinge, die angedeutet werden, ohne sie auszusprechen, sodass es einen zwingt, mehr und mehr zu lesen, um zu erfahren was vor sich geht.

Zum Beispiel:
Wer oder was genau ist Jaydee?
Wo ist Jess' Mutter und warum musste sie weg?
Was hat es mit Anna auf sich?
Und was zum Teufel führt Ariadne im Schilde????

*seufz*


Das mit der Inhaltszusammenfassung wird nichts....weiter im Text:

"Ich zählte innerlich bis drei und zog mich hoch. Vermutlich sah ich so grazil aus wie eine Frosch beim Baletttanzen (...)" 

"Ich hasse dumme Beute. Das war wie Sex ohne Höhepunkt: absolute Zeitverschwendung."

"Weil man jedem wilden Tier die Hand hinhalten muss, wenn man es streicheln möchte." 

Um nur ein paar Zitate zu bringen, die mich begeistert haben. 
Denn die Sprache, wie das ganze erzählt wird, immer abwechselnd aus Jays und aus Jess' Sicht, ist fantastisch. Je nach ProtagonistIn ändert sich der Blick und damit auch die Art, wie erzählt wird. Ich musste nicht einmal mehr auf die Kapitel sehen, um zu wissen, wer gerade erzählt. Für mich ein riesiger Pluspunkt. Außerdem macht es einfach Spaß zu lesen. Es geht leicht von der Hand, ist dennoch schön. 

Wie bereits angeklungen, die Charaktere sind sehr gut zu erkennen. Sie haben ihre ganz eigene Sprache, ihre eigenen Einstellungen, die sehr gut rüber kommen. Aber auch die Figuren, die keine eigene Erzählweise bekommen haben, werden dreidimensional herausgearbeitet und erwachen zum Leben (mein absoluter Favorit ist Akil *gins*) 

Und auch, wenn es nach der super informativen Einleitung klar sein sollte: OH MEIN GOTT ist das SPANNEND! Es geht Schlag auf Schlag. Ein Dämon wird gejagt. Jess wird angegriffen. Ortswechsel. Kurz Ruhe, dann geht es weiter. Und dann das Geheimnis, dieser Hinweis und da ein komisches Kommentar, das sich noch nicht einordnen lässt. (Wenn ich nur daran denke, nehme ich schon Munchs "Schrei" Position ein) 

Gesamt sieht das Ganze also so aus:


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