Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension zu „Green Net“ von Wilfried von Manstein

Die Idee ist ziemlich genial und kommt auch noch mit großer Botschaft daher. 
Fantasy trifft auf Zeitreise trifft auf Ende der Menschheit trifft auf Drachen trifft auf Netzwerke trifft auf Terrorismus trifft auf Green Peace.
Wie das geht und was das soll, werdet ihr euch fragen. Aber ich kann euch sagen, es geht, aber wie, das müsst ihr selber heraus finden. 


Aber kurz: Mario, der Protagonist, ist ein Junge, der nach einem schicksalhaften Erlebnis die Fähigkeit erhält, mit Bäumen zu sprechen, denn die sind gar nicht so unbelebt, wie man denken mag. Es ist viel eher eine Frage der Zeit. 
Die Ereignisse kommen in Gang, weil ein fieses Genie sich eine technische Spielerei aus der Zukunft zurück holt, die ihm Rado, die Protagonistin, zuvor gestohlen hat. 
Die Eltern der beiden Kinder fallen in ein geheimnisvolles Koma. Ein Baum plant die Vernichtung der Menschheit. Da gibt es Roboter, die nicht schimpfen können, und ein Computernetzwerk-ähnliche Verbindung zwischen den Pflanzen. Sogar der König der Kakerlaken spielt eine Rolle. 

Nun, die Idee, was merkt man und darum wollte ich das Buch unbedingt lesen, ist ziemlich ausgefallen, neu und wartete mit vielem auf. 
Die Sprache war eigentlich gut und flüssig zu lesen. Gerade die Natur wurde meisterhaft beschrieben. Genauso die Tiere und bunten, unglaublichen Dinge, die passierten. 
Leider wartet die Geschichte aber auch mit Zeitsprüngen auf, die das Verfolgen der Story erschwerten. Außerdem kam bei mir kein Gefühl für die Figuren auf. Zwar gab es immer wieder Stellen, an denen ich schmunzelte, aber richtig mitgerissen hat „Green Net“ mich leider dennoch nicht. 
Für mich allerdings sind die Figuren in der Geschichte sehr wichtig. Wenn diese mir egal sind, habe ich Schwierigkeiten, die Geschichte voll mitzuerleben. Was schade ist, denn hinter ihr steht eine tolle und wichtige Botschaft und eine Moral, die LerserInnen nachdenklich und sicherlich mit einem anderen Blick für unseren Umgang mit der Natur entlässt. 

Da ein Buch aber auch unterhalten sollte - außer es ist ein Sachbuch - kann ich nur 3 Sterne geben, da sie mich eben nicht gepackt hat. Dennoch lege ich sie jedem ans Herz, denn die Idee ist super und mein Gefühl zu den Figuren ja rein subjektiv. Vielleicht geht es euch ganz anders! Versucht es, es lohnt sich! 

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