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Rezension zu „Everything, Everything“ von Nicola Yoon

Ja, das ist eine süße Geschichte über die Liebe zweier junger Menschen. Aber es ist noch so viel mehr. 


In dieser Geschichte geht es um Freundschaft und Vertrauen, die kleinen Dinge des Lebens und die großen, um Entscheidungen, Ursache und Wirkung, um die Chaos Theorie und die Lebensweisheiten aus Büchern und vor allem um Mut und Liebe, wie sie einen verändern kann - zum Guten, aber auch zum Schlechten. 

Maddy ist krank. Sie war es schon ihr ganzes Leben und wird es immer sein. Damit hat sie sich abgefunden, hat ihre Routine, ihre Freude an Dingen. Sie darf nur nicht an das denken, was draußen ist, an die Welt, die sie verpasst. Und das tut sie nicht. Bis Olly im Haus nebenan einzieht. Er ist ein absoluter Kontrast zu ihr. Und er stellt ihre Welt auf den Kopf. 

Aus der Ich-Erzählung werden Maddys Gedanken perfekt eingefangen. Mit Book Reviews, Zusammenfassungen, Skizzen und Plänen, mit all ihren Gefühlen und Hoffnungen, den Gedanken. Die Aufmachung des Buches ist großartig - auch als eBook. Die Zeichnungen, die Unterhaltungen über IM. Es fühlt sich echt an, so sehr, dass Maddy und Olly Leben eingehaucht bekommen. Und das macht dieses Buch so wunderbar. Man will wissen, wie es weiter geht, was geschieht. Man hofft mit ihnen, leidet mit ihnen, liebt mit ihnen. 

Daher: Zückt die Taschentücher und stellt euch auf eine Achterbahn der Gefühle ein. (Und hoffentlich in der Verfilmung erneut!) 


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