Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Dein Traum in mir“ von Thalea Storm

Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, dann mach Limonade draus. So in etwa könnte ein Motto in diesem Buch lauten. 


Ella ist vollkommen eingespannt in ihren Alltag. Das muss sie auch sein. Keine Ausbildung, nur ein Aushilfsjob und dann opfert sie sich auch noch für ihre Mutter auf, die im Rollstuhl sitzt. Hilfe von ihrem Bruder kann sie auch nicht erwarten. Also ja, ihr Leben ist nicht leicht, weit entfernt davon, und Freiheit kennt sie auch keine, stattdessen bestimmen Pflicht und Schuldbewusstsein ihr Dasein. 

Bis die junge Frau vom Klarträumen hört. Von einer Technik, zumindest in ihren Träumen ihr Sein zu bestimmen. Doch als sie es probiert, da wird plötzlich alles anders. Denn anstatt in ihren Träumen zu fliegen oder Unterwasser atmen zu können, gerät sie in eine Welt, der unseren nicht unähnlich, und trifft dort auf Conrad.

„Perfekt ist nur ein Zustand, eine Empfindung. Alles kann perfekt sein, solange du damit im Reinen bist und es dich glücklich macht.“

An Conrads Seite entspinnt sich ihr Glück und ihre Liebe. Doch ist es wahr? Oder spielt sich alles nur in ihrem Kopf ab, doch nur ein Traum? Und wie sollen sie eine Zukunft haben? 

In einem angenehm lesbaren und plastischen Schreibstil beschreibt die Autorin beide Welten, erschafft dreidimensionale Figuren, die LeserInnen lieben, aber auch hassen können. Es wird traurig, bedrückend, voller Liebe und Freundschaft und ist eine nette, aber auch tiefgründige Geschichte über das Leben und seine (verpassten) Chancen. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...

Rezension zu „Nemesis“ von Asuka Lionera

Die Idee ist doch großartig: Eine Gamerin, ehrgeizig und zu allem bereit, gerät durch ein Spiel in eine andere Welt und sie soll auch noch eine auserwählte Hüterin sein! Drei Länder mit je einem Gott. Sie alle schlafen und müssen erweckt werden - durch einen/eine HüterIn und seine/ihre WächterInnen. Das verspricht Spannung und Abenteuer!  Der Anfang hält das Versprechen. Eine junge Frau aus einer spießigen, reichen Familie, die nur ein Ziel kennt: Sie will an die Spitze der Gamerwelt und ist sich sicher, dass sie es kann. Denn sie ist ehrgeizig, selbstbewusst und zielstrebig. Und dann gerät sie in diese Welt, wird von der Göttin selbst empfangen und soll eine Hüterin sein. Eve glaubt kein Wort, hält das alles für ein Spiel - bis sie es nicht mehr tut und es ernst wird.  Soweit, so gut. Nun muss ich leider auf die Punkte eingehen, die echte Minuspunkte in dieser Geschichte darstellen (immer mit dem Wissen, dass das allein meine Meinung ist und keine allgemeine Gültig...