Donnerstag, 19. Mai 2016

Rezension zu "Academy of Shapeshifters - Band 1 & 2" von Amber Auburn

Bücher von deutschen Autoren sind schon etwas ganz wunderbares!
Und dann auch noch von Autoren, die ohne Verlag veröffentlichen, finde ich immer besonders, weil dahinter sehr viel Mut steckt. 
So, das war mal meine Meinung dazu, jetzt zu den Büchern, denn darum geht es ja eigentlich :D 



Ich fand die Idee hinter der Geschichte wahnsinnig süß.
Es ist eine Teenie-Geschichte, ja. 
Eine 16-jährige Protagonistin, die noch nicht weiß, wer sie ist. Gemeine Gegenspieler. Hänseleien. Die eine gute Freundin. Der eine tolle Kerl. Zickereien. Und die Suche nach dem eigenen Ich und der Persönlichkeit und Stellung in der Gesellschaft.
Klingt jetzt alles nicht so spannend, oder?
Ist es aber!
Warum?
Weil dieses ganze Setting nicht auf einer Schule stattfindet, sondern in einem Camp, in dem Shapeshifter unterrichtet werden. Also ein Camp, in dem Jugendlichen beigebracht wird, wie sie das Tier in ihren kontrollieren. Aber es sind nicht alles die gleichen Tiere. In dem Camp, in dem Lena landet, gibt es Feli und Can. Die einen gehören der Familie der Katzen an, die anderen der Familie der Hunde. Das ergibt sofort andere Strukturen auf den beiden Seiten, aber auch dazwischen. Gerade die Eigenschaften, die beide Seiten auszumachen scheinen, werden sehr gut dargestellt und bringen eine neue Dynamik in das "Schulhof-Gerangel".




Die Sprache ist einfach, aber an ein 16-jähriges Mädchen angepasst. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, fand ich das sehr passend. 
Das Camp und die Charaktere werden sehr gut beschrieben und so wirkt alles sehr plastisch. Ich hatte sehr schnell Figuren, die ich sympathisch fand und welche, die ich gar nicht leiden konnte. 

*seufz*
So, eine Sache fand ich etwas klischeehaft. Anders kann ich es nicht beschreiben. 
Lena trifft auf Janis, das erste Mal. Sie sieht ihn nicht, stolpert in ihn hinein und dann fällt sie, aber er fängt sie natürlich auf und als er sie anspricht, glaubt sie zuerst nicht, dass er mit ihr spricht...
Schon mal gelesen? - Ja ich auch. 
Nun gut. Die gesamte Beziehung zwischen Lena und Janis, oder besser gesagt, was daraus werden soll, ist mir etwas suspekt, weil dieser Teil leider sehr stereotyp abläuft, wie man das eben schon aus anderen Geschichten kennt. Das ist leider sehr schade, denn der Rest der Geschichte ist sehr gut gemacht. Beim Rest wird Bekanntes neu umgesetzt. Nur leider eben da nicht. Nun zum Glück, nahm es bis jetzt nicht allzu viel Platz ein. *grins*

Das Ende von "Wolfspack" ist übrigens total gemein! Ich sage nur "Cliffhanger", aber was für einer. 
Jetzt heißt es, auf Band 3 warten (Moment, bei vielen Büchern hab ich das in der letzten Zeit geschrieben? Zu viele, zu viele xD) 

Gesamt sieht es also so aus:


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