Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Phönixakademie - Flammentanz“ von I. Reen Bow

„Der Puppenspieler“, sagte er. „Du kennst ihn. Er spielt mit uns allen. Er durchschaut jeden Trick. Aber auch er hat Schwachstellen.“ 


Okay, ich gebe zu, der letzte Funke und dieser hier haben mich nicht vom Hocker gerissen. Was in Funke 17 bereits durchscheint, zieht sich weiter in Funke 18 - nein, ich meine nicht die Romantik, die ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen kann.

Was mir etwas das Lesevergnügen genommen hat, ist, dass sehr viele spannende Szenen *SPOILER-ALERT* wie der Tod von Clodes Mutter oder auch die Zerstörung mancher Städte, die Revolten der Bürger nur erzählt werden, anstatt sie zu beschreiben. All das, was sehr spannend und nervenaufreibend scheint, wird nur den Charakteren erzählt und zusammengefasst. Es berührt dadurch wenig und ist beinahe schon wieder vergessen. An sich scheint es mir, als wäre sehr viel Handlung in sehr wenig Raum gepresst worden. Im einen Moment ziehen zwei Figuren los, um Annie zu retten, im nächsten heißt es, sie kommen da nicht hin und müssten einen anderen Weg finden. Am Ende retten andere Annie und im nächsten Kapitel sitzen dann doch alle gemeinsam zusammen. Was ist da dazwischen passiert? Wie kamen sie da raus, wo haben sie sich getroffen, wie haben sie sich verständigt? All diese Fragen bleiben offen. So gehetzt geht es scheinbar weiter. Dass dann aber die Dekoration des Balles und die Beschreibung der Ballkleider so viel Platz einnimmt, auch die Erinnerungen, die danach eigentlich keine Bedeutung für die Handlung mehr spielt, einer Figur hätte mich mehr interessiert, wenn andere Aspekte ebenfalls ausgeführt worden wären. 


Daher ist das, obwohl ich diese Serie liebe, für mich der schwächste und enttäuschendste Teil - und das zu schreiben tut mir wirklich sehr leid!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Rezension zu „The Plastic Magician“ von Charlie N. Holmberg

Die Reihe „The Paper Magician“ habe ich geliebt. Sie konnte mit so viel Herz und Fantasie aufwarten, dass sich mir gar nicht die Frage stellte, ob ich dieses Buch auch lesen würde: Ganz klar!  Leider ist es so, wenn man sich sehr auf eine Fortsetzung freut, dass man das Neue mit dem Alten vergleicht. Und bei diesem Vergleich schneidet dieses Buch nicht ganz so gut ab. Was die ersten drei Bücher ausmachte, waren eben diese unglaubliche Fantasie und diese tolle Story, die einfach etwas Anderes war, neu und kreativ und LeserInnen sofort mit auf ein Abenteuer nahmen. Die Magie war besonders und die Liebesgeschichte packte einen wirklich - und das sage ich als jemand, der bei Romantik meistens mit den Augen rollt!  Hier liegt eine schöne Idee zugrunde, doch der Plot ist nicht außergewöhnlich. An einigen Stellen war es sehr vorhersehbar, was geschehen würde. Sei es nun, wer sich als Bösewicht herausstellte oder wer der romantische Gegenpart werden würde. Da die Geschich...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...