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Rezension zu „Phönixakademie - Der erste Schrei“ von I. Reen Bow

„Ich werde meinen siebten Geburtstag nicht erleben. Und jetzt weiß ich auch warum.“


Nun ist es gekommen, das große Finale. Die Welt, die man kennenlernen durfte, wird zerrissen, sie fällt auseinander, Freund und Feind treffen aufeinander, plötzlich machen diese Seiten keinen Sinn mehr, die Grenzen werden verschoben. Ein letztes Mal müssen sich die Figuren beweisen, die wir lieben und hassen lernen durften. Alle Karten liegen auf dem Tisch, alle Spiele sind gespielt, nun geht es nicht mal mehr ums Überleben, sondern um die ganze Welt. 

I.Reen Bow schafft es, eine letzte epische Schlecht zu schlagen, die Figuren an den richtigen Stellen aufzustellen und sie ein letztes Mal heroisch handeln. Werden sie siegen? Ist es denn ein Sieg? Welcher Preis muss gezahlt werden? Welchen Mächten werden wir noch begegnen? 

Wieder ist der Stil flüssig und leicht zu lesen, bildgewaltig gestaltet sich dennoch das Ende. Man kann alles nachvollziehen, bekommt klare Bilder vor dem inneren Auge und wird staunend zurückgelassen. 


Zum letzten Mal zeigt die Serie, was sie ausmacht, was LeserInnen bisher an ihr so mochten, warum sie dran geblieben sind. Da der letzte Funke so großartig ausfiel, wird der Abschied extra schwer gemacht. Viele Schicksale bleiben offen, laden damit jedoch dazu ein, weiter zu träumen, sich selbst ein Ende auszudenken, aber auch dazu, immer wieder zurückzukommen und einzutauchen. 

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