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Rezension zu „Ein MORDS-Team - Der Fall Marietta King 2“ von Andreas Suchanek

„In diesem Spiel gab es schon immer furchtbare Opfer. Menschen verfingen sich im Netz von mächtigen Schatten, denen ein einzelnes Leben egal ist.“ 


Mason dachte sicherlich, Drogen untergejubelt zu bekommen, sei das Schlimmste, was ihm passieren konnte. Doch ein kleiner Skandal löste eine Kette von Ereignissen aus, die ihn und seine Freunde plötzlich auf einen Fall stoßen, der bereits seit Jahren ungelöst blieb und in den sein Vater irgendwie involviert war. 

Ein Mädchen, Jahrzehnte tot, ihr Kind, das adoptiert wurde, ein Graf, ein Casino-Besitzer, vier Freunde und die geheimen Machenschaften in Barrington Cove. Das sind die Zutaten, die hier einen besonders spannenden und gut durchdachten Krimi kreieren, den man bereits nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen will. 

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, baut aber die Intensität immer weiter auf. Die Figuren, und zwar alle!, sind großartig gestaltet und laden gerade dazu ein, sie zu lieben und zu hassen, sie anzufeuern und ihnen Scheitern zu wünschen. Dazu die Hinweise, das Spiel mit Wissen und Nicht-Wissen, die Einblicke in das Geschehen damals und die Verfolgung der Spuren, die noch in der heutigen Zeit zu finden sind. 


Diese Reihe macht wahnsinnig viel Spaß und löst eine Sucht aus - denn einmal angefangen, kann man sich nicht umdrehen und das Geheimnis ignorieren. Wer war der Mörder? Wer ist der Graf? Was geht da vor sich und wie werden Mason, Danielle, Olivia und Randy alles schaffen?

Achtung: Böse Cliffhanger! 

„Wenn mich nicht alles täuscht, steht einer der beteiligten Spieler ab sofort unter Zugzwang“ 

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