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Rezension zu „Blake McLain - Flucht“ von Jaden Quinn


Demütigung, Kontrolle und Gefangenschaft - wie kann man dem entkommen, nicht nur physisch, sondern auch psychisch? 

Blake und Sam wuchsen in einem Labor auf. In ständiger Angst und umgeben von Schmerz und Gewalt. Doch dann können sie eines Tages fliehen. Es scheint wie ein Traum, dass sie das Labor endlich verlassen können. Doch was nun? Blake muss seinen kleinen Bruder beschützen, er wird alles dafür tun, um ihn in Sicherheit zu wissen. Doch was ist schon Sicherheit? So ein fragiles und zerbrechliches Ding. 

Sie kommen der Normalität nahe, haben fast so etwas wie eine Familie, doch die Männer des Labors lassen sie nicht in Ruhe, sie geben nicht auf. Niemals. Und so müssen die Brüder weiterziehen, immer vorwärts. 

Ruhige Momente wechseln sich mit actiongeladenen ab. Momente der Idylle mit Momenten des Grauens. Es geht nicht nur um die Flucht, sondern auch darum, was es mit den Jungen macht, die langsam erwachsen werden. Wie sie sich verändern und kämpfen. Sie stehen unter Druck, doch können sie diesem standhalten? Werden sie zusammenhalten - bis zum Schluss? 

Gerade am Anfang empfand ich die ruhigen Momente als etwas schleppend. Doch das Weiterlesen hat sich gelohnt, denn die Zeit, die in die Etablierung der Normalität investiert wurde, bringt den LeserInnen die Figuren sehr nahe und erwischt sie eiskalt, als alles wieder zerbricht. Damit ist dieses Buch auch eine emotionale Hoch- und Talfahrt. 


Alles in allem hat das Buch mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen und passt perfekt zu den Figuren. Die Dialoge sind sehr klar und teilweise humorvoll gestaltet. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung, 

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