Direkt zum Hauptbereich

Zweite Chancen?

Letzten Monat las ich "Nemesis" - das Buch aus dem Drachenmond Verlag vegetierte bereits seit einiger Zeit auf meinem eBook Reader und schaute mich mit seinem tollen Cover ganz traurig an. "Lies mich!", schrie es und welcher Unmensch würde auf so ein Flehen nicht reagieren? Außerdem war da ja noch seine Schwester "Falkenmädchen", das sich gleich mit einreihte und in den Chor mit einstieg. 


Also zuerst an das Buch über die coole Gamerin - und hinein in eine Enttäuschung, die ich dieses Jahr noch nicht erleben musste. So eine tolle Idee! So ein angenehmer Schreibstil! Aber der Rest? Nein, Sir, nicht das meine, kein bisschen. Ich kam also nicht damit klar. (Die genauen Gründe könnt ihr hier lesen > Nemesis ⭐⭐) 

Was also tun? Da wartete ja noch das andere Buch auf mich - von der selben Autorin. Im ersten Moment dachte ich: Ugh, darauf habe ich ja gar keine Lust, bestimmt ist es wieder eine Enttäuschung! 

Dann kam aber das ABER
ABER mir gefällt der Schreibstil
ABER die Geschichte klingt wieder einmal gut
ABER es ist diesmal vielleicht ganz anders

Ich konnte mich schließlich überzeugen, das Buch doch noch zu lesen - und wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil war gut, wie erhofft. Die Story funktionierte, ich kam mit dem Buch klar! (Genauere Einschätzung findet ihr hier > Falkenmädchen ⭐⭐⭐⭐)

Mir ist mittlerweile klar geworden, dass ich wahrscheinlich nicht mein Lieblingsbuch bei dieser Autorin finden werde, aber das muss auch nicht sein, um die Geschichte trotzdem zu mögen und genießen zu können. Doch hätte ich nach "Nemesis" aufgegeben, hätte ich sie vollkommen abgeschrieben und wahrscheinlich nie wieder ein Buch von ihr angerührt - Asuka Lionera wäre damit auf meine (nicht vorhandene) No-Go-Liste für Bücher und AutorenInnen gelandet und das vollkommen unverdient! 

Daher meine Frage an euch:
Wie haltet ihr es?
Was macht ihr mit einem/r AutorIn, wenn euch ein Buch nicht gefällt?
Vergebt ihr zweite Chancen? 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆ 


Bookdemon ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁 

Ich werde wohl "Empire State" aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr? 



20 Uhr - erste Frage 😍



Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈

21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗




Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske. 

22 Uhr - dritte Frage 😏 




Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der düstere, trockene Ton passt zur Story, macht es aber wohl au…

Rezension zu „Archon“ von Felix A. Münter

Reale, trockene Figuren, die mit Pragmatismus und Fachwissen an ihre Aufgabe gehen. Welche das ist? Sie sind die geheimste Abteilung der ESA, sie untersuchen die Phänomene auf unserer Welt auf der Suche nach dem Beweis, dass es mehr gibt, dass wir nicht alleine sind.
In Montenegro taucht ein geheimnisvoller Mann auf. Geschwüre auf seiner Haut. Eine eigenartige Kugel in der Hand. Als er schließlich nach Deutschland gelangt, zusammen bricht und die Mutationen voran schreiten, wird die Truppe um Michael Hoth gerufen und eine Reise startet damit. Zunächst nach Koblenz, dann, nach einem Eintauchen in die Bürokratie, geht es nach Montenegro und zu dem Ort, wo alles vor sich ging. Was sie finden? Ungeheuerliches! 
Detailliert wird das ganze Geschehen beschrieben. Von den Vorgängen in der Organisation bis hin zu den abenteuerlichen Situationen, die zu meistern sind. Besonders schön und plastisch wird die Umgebung gestaltet, sodass man meint, regelrecht eintreten zu können. Die Truppe um Hoth un…

Rezension zu „A Court of Mist and Fury“ von Sarah J. Maas

Wow. Was für ein Buch! Was für eine herzzerreissende, spannende und unglaublich komplexe Geschichte! 

Vera hat überlebt, auch wenn sie das selbst kaum merkt, denn die Schuld lastet schwer auf ihren Schultern und frisst sie auf. Auch an Tamlin sind die drei Monate unter dem Berg nicht spurlos vorbei gegangen. Und eines wird schnell klar: Sie haben sich verändert und ob sie dann noch zusammen passen, steht in den Sternen. Denn in Vera schlummern Kräfte, sie will helfen, will etwas tun, aber Tamlin sieht sie als seine Frau innerhakb des Hauses, sicher, geborgen - gefangen. 
Aber ganz reibungslos geht sein Plan nicht auf, denn da gibt es noch Rhysand, den Highlord des Night Court und eine Verpflichtung, die Vera einging, um sich zu retten. Eine Woche pro Monat sollte sie zu Rhys an den Hof kommen. Was zunächst wie eine Bestrafung klang, nach Schrecken und Albträumen, stellt sich bald als großes Wunder heraus. 
Diese Geschichte erzählt von Schmerz und Schuld. Von Liebe und Wahn. Sie erzählt d…