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Rezension zu „For Good - Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed

Ich habe gelacht und ich habe geweint - durchgehend, gleichzeitig, immer! 
Was für ein aufwühlendes Buch!



Charlie trauert um ihren Mann. Es ist erst wenige Wochen her, dass er verstorben ist. Und sofort zieht die Schreibweise der Autorin einen in dieses tiefe Loch, in dem sich Charlie befindet. Die Sprache ist eindringlich, beschreibt dunkle, furchtbare Gedankengänge, die sich kreisend um diese Sache bewegen, so hoffnungslos, dass es einem Schauer über die Haut jagt. 

Gleichzeitig darf man als Leser immer wieder in ihre Erinnerungen springen. Man erfährt, wie sie sich kennen gelernt haben. Wie sie sich verloren und wieder fanden. Und hier ist die Schreibweise so leicht, so fröhlich, dass ich die Passagen mit einem breiten Grinsen gelesen habe. 

Der Wechsel zwischen diesen beiden Phasen, pures Glück und totale Hoffnungslosigkeit, empfindet man fast schmerzlich und je mehr man über Charlie erfährt, über ihr Leben davor, desto mehr trauert man mit ihr. 

Manko - oder auch nicht?
Es wird mit Klischees nicht unbedingt gespart. Gerade die romantischen Szenen sind manchmal nahe an der Grenze zu kitschig. Dennoch habe ich nie mit den Augen gerollt - und ich rolle schon bei Kleinigkeiten mit den Augen! Dazu war ich viel zu gefesselt, viel zu eingenommen von dieser wunderschönen Schreibweise, den Bildern, die durch sie gezaubert wurden und den Personen, die ich nur in mein Herz schließen konnte. 


Für Fans von romantischen Büchern ist dieses ein Muss, für Menschen wie mich, die dieses Genre nur manchmal antesten und es eher mit einem Stock anstupsen, nur um zu sehen, ob es noch lebt, ist es ein kleiner Lichtblick, weil es gut gemacht ist, schön und ergreifend und trotz der Klischees nicht nervend, sondern durchgehend unterhaltsam. 

Gesamt sieht das so aus: 


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