Samstag, 23. April 2016

Rezension zu "Rainbowland - Das Geheimnis der sieben Welten" von Johanna Wasser

Der Klappentext klang nett und so wanderte das Buch mal auf meine Wunschliste. 
Da ich Kindle Unlimited gerade ausprobiere, habe ich mir das Ebook geholt. 
Und nun habe ich das Gefühl, ich müsste mich bei diesem kleinen Juwel entschuldigen, denn ich habe es stiefmütterlich auf der Liste ausharren lassen, obwohl es gelesen werden wollte, obwohl es gelesen werden musste! 

Was passiert?
Annie spendet ihre Niere ihrem kleinen Bruder. Damit sollte alles gut werden, aber das Gegenteil ist der Fall. Sie fällt für 2 Wochen ins Koma und ihr Bruder liegt im Wachkoma. 
Und dann kommt auch noch ein neuer Schüler in ihre Klasse, den sie "Finsterling" tauft und der ziemlich eigenartig ist und auch noch in ihren mehr als merkwürdigen Träumen auftaucht. 
Doch gerade mit ihm zusammen macht sie sich auf die Suche nach Max, ihrem Bruder, und der Weg zu ihm  führt sie ins Rainwoland und noch weiter. 

Meine Meinung: 
Die Geschichte ist mystisch. Viele Fragen tauchen beim Lesen auf und nach und nach werden sie erst beantwortet. Das spornte mich zum Weiterlesen an. Außerdem sind die Charaktere sehr gut fassbar. Keine schablonenhaften Figuren, sondern Schüler, wie sie in München auftauchen könnten. Auch die Sub-Plots haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichten rund um Annies Freunde, um ihre Mutter und der Familie Menke, Lios O-Mama und die Beziehungen, die sich entwickeln oder eben auch nicht. All das macht die Geschichte sehr greifbar und spannend. 
Nun zu dem, was mir weniger gut gefallen hat: Auch wenn es zur Mystik beigetragen hat, so hat es mich doch genervt, dass Annie einfach nicht redet. Sie hat eine Frage, aber anstatt sie zu stellen, schweigt sie. Es wird zwar erklärt, dass das wohl ein Charakterzug von ihr ist, aber auch die anderen Figuren reden wenig oder sprechen selten aus, was los ist. Manchmal wechseln die Kapitel so, dass man als Leser die Antwort nicht mitbekommt oder nicht erfährt, was gerade passiert. Das ist ganz nett, ab und zu, war mir etwas zu viel. 
Diese zwei Punkte machen das Lesen etwas mühsam, aber die Geschichte ist gut genug, sodass ich einfach darüber hinweggesehen habe und mich lieber weiter hab verzaubern lassen. 

Gesamt sieht das so aus: 



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