Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Glass Sword" von Victoria Aveyard

Band 1 hat bombastisch begonnen. Das Mädchen aus den Slums wurde zur Prinzessin, gefühlsmäßig zwischen zwei Prinzen und musste lernen, dass nicht jeder Silver ein Feind ist. Aber auch, dass nicht jeder Freund ein faires Spiel spielt. 

„Anyone can betray anyone.“ ist wohl der eingängigste Satz des Buches, der mir Gänsehaut bescherte, wann immer er kam. Ein Mantra, deprimierend und dunkel und dich so wahr. „Anyone can betray anyone.“

Band 2 beginnt nun mit der Flucht. Flucht vor dem neuen, jungen König und seiner grausamen Mutter. Die Rebellen kamen zur Rettung, ganz vorne Mers bester Freund. Doch die Rebellen wollen die rote Königin so benutzen, wie sie zuvor von der Königin benutzt wurde. Und nicht jeder traut einem Mädchen mit solchen Fähigkeiten. Doch da draußen warten mehr, mehr Leute wie sie, Menschen mit rotem Blut und silbernen Fähigkeiten. Sie warten auf Rettung, oder eher auf den Tod, was wird ihnen das "Lightning Girl" bringen und was steht noch alles auf dem Spiel? 

Der Schreibstil ist wieder fantastisch. Gelesen wird es weiterhin super von Amanda Dolan, die Mers Stimme und Stimmung fantastisch einzufangen weiß. Leider ist Mer nicht allzu sympathisch. Das heißt: sie ist schwierig, sehr schwierig und ihre Entscheidungen nicht immer ganz klar nach zu vollziehen. Manchmal ist sie egoistisch, manchmal zu hart, aggressiv - andererseits ist das nicht verständlich? Zu viel hängt von ihr ab. Dafür ist die Geschichte und Wendungen, all das, was passiert, spannend und macht wirklich Laune, das mitzuerleben. 

Fazit: Trotz einer schwierigen Protagonistin und ein paar Längen, eine spannende Fortsetzung, die Lust auf Band 3 macht!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Rezension zu „The Plastic Magician“ von Charlie N. Holmberg

Die Reihe „The Paper Magician“ habe ich geliebt. Sie konnte mit so viel Herz und Fantasie aufwarten, dass sich mir gar nicht die Frage stellte, ob ich dieses Buch auch lesen würde: Ganz klar!  Leider ist es so, wenn man sich sehr auf eine Fortsetzung freut, dass man das Neue mit dem Alten vergleicht. Und bei diesem Vergleich schneidet dieses Buch nicht ganz so gut ab. Was die ersten drei Bücher ausmachte, waren eben diese unglaubliche Fantasie und diese tolle Story, die einfach etwas Anderes war, neu und kreativ und LeserInnen sofort mit auf ein Abenteuer nahmen. Die Magie war besonders und die Liebesgeschichte packte einen wirklich - und das sage ich als jemand, der bei Romantik meistens mit den Augen rollt!  Hier liegt eine schöne Idee zugrunde, doch der Plot ist nicht außergewöhnlich. An einigen Stellen war es sehr vorhersehbar, was geschehen würde. Sei es nun, wer sich als Bösewicht herausstellte oder wer der romantische Gegenpart werden würde. Da die Geschich...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...