Sonntag, 13. November 2016

Rezension zu "Ein Käfig aus Rache und Blut" von Laura Labas

Ein Kind verliert ihre Eltern auf grausamste Weise, nämlich durch den Einfluss von Dämonen. Man lässt es am Leben, um es zu quälen. Doch aus dem Kind wird eine starke, junge Frau, die ihr Leben der Rache verschworen hat. 



Alisons Welt und das aller anderen veränderte sich grundlegend, als Dämonen aus ihrer Dimension in die Welt der Menschen drangen und dort ein neues Königreich erschufen. 21 Städte existieren in Nord-Amerika, alle unter der Hand eines Königsdämons, die wiederum ihrem König dienen. 

In einer solchen Städte, in Ascia, lebt Alison. Von hier aus agiert die Gilde der Jäger, von hier geht sie in die ungesicherten Gebiete, um Schattendämonen zu jagen. Bis sie entführt wird. Bis ein Retter erscheint, mit dem sie nie gerechnet hätte und der eine ganze Reihe von Ereignissen und Entscheidungen auslöst. 

Erneut ändert sich ihr Leben - und auch manch Ansicht über die Unterschiede zwischen Mensch und Dämon. 

Die Geschichte geht recht zügig voran und wartet mit einigen spannenden Szenen auf. Bietet aber auch etwas fürs Herz und die Lachmuskeln. Die Figuren sind plastisch charakterisiert und agieren meist logisch in der detaillierten Welt. Es gibt Geheimnisse, undurchsichtige Verknüpfungen und Ausblicke, die die Spannung hoch halten. 

Leider hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit der Schreibweise. Die Fantasy-Reihe „Die Unwandelbaren“ habe ich förmlich verschlungen und empfand den Stil gut und flüssig zum Lesen. Hier erschwerten leider viele „war“- und „hatte“-Formulierungen dasEintauchen in die Story. Gleichzeitig konnte die Autorin aber ihre schlagfertigen Dialoge hier einbringen und schaffte somit für mich einen Ausgleich. 

*Spoiler Alert* 

Ein paar wenige Punkte der Geschichte waren etwas irritierend bzw. vorhersehbar.
So empfand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen Alison und Gareth als fast schon stereotyp ausgelegt. Es ähnelt der „Bad Boy, Good Girl“ Story, nur mit Dämonen und ein paar mehr Kämpfen. 
Dazu Alisons plötzliche Unfähigkeit, ihr Leben zu schützen und intelligent zu agieren, wenn es gerade hilfreich ist, dass sie von jemanden gerettet werden kann. Andererseits ist sie dann aber wieder super cool und springt selber in die Bresche um andere zu schützen. 

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie einige der Story-Lines weiter gehen und wann sie wie zusammen treffen. 


Fazit: Ein solider Einstieg, dessen Fortführung vielversprechend sein könnte. 

Gesamt sieht das so aus: 



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