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Rezension zu „Das Teufelsgold“ von Andreas Eschbach

Henrik fängt klein an. Er arbeitet für eine Bank und soll einen Vortrag halten, seinen ersten, darüber, wie man Geld anlegt. Als er durch die Stadt streift, findet er sich in einem Antiquariat wieder, wo er ein Buch entdeckt. Es handelt um eine Burg, einen Alchemisten und den Prozess des Goldmachens. Kurzerhand klaut er das Buch und liest es zu Ende. Er weiß nicht, dass es sein ganzes Leben verändern wird. 


Der Prozess des Goldmachens fasziniert ihn, denn an einem Punkt muss der Alchemist selbst sich vergolden, sein Innerstes muss vollkommen werden. Dieser Grundsatz begleitet ihn von nun an. Sich innerlich vergolden, das wird sein Lebensweg, sein Vermarktungsgag. 

Zehn Jahre vergehen, er hat Familie, eine Tochter, macht sich selbstständig. Er vergisst das Buch, bis die Alchemie ihn einholt, bis er sich in einem Abenteuer wiederfindet, auf der Suche nach einer goldenen Rüstung und dem Stein der Weisen. 

Die Idee und die Geschichte sind interessant, der Gedanke dahinter faszinierend. Henrik dagegen ist ein ziemlich unsympathischer Kerl, egozentrisch und unüberlegt. Das macht es schwer, mit ihm mitzufühlen und um ihn zu bangen, wenn es brenzlig wird. 

Die Sprache ist flüssig, aber berührt mich nicht. Sie ist trocken, auch der Leser Mathias Koeberlin spricht eher trocken und ruhig, mit angenehmer Stimme, doch auch hier kommt keine Spannung auf. 

Fazit: Nett, aber kein Lese- bzw. Hörmuss. 

Gesamt sieht das so aus:




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