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Rezension zu „Troubleshooter - Das Aufgebot“ von Felix A. Münter

Der Begriff Pageturner passt hier wohl am besten. Denn dieser Wild Western Flick mit Sci-Fi Elementen bietet wirklich alles, von Humor über Spannung bis zu Grusel.


Der Wilde Westen, ein gezinktes Kartenspiel, eine Flucht durch eine kleine Stadt und eine geheimnisvolle Aufgabe, so beginnt „Troubleshooter“. Bereits im ersten Kapitel treten die Charaktere so plastisch und komplex gestaltet auf, dass man sie sofort mögen - nun, zumindest interessant finden - muss. Und so geht es weiter. Die ersten Kapitel sind der bunten, chaotischen und äußerst eigentümlichen Gruppe gewidmet. Fremde, die nach und nach für eine Mission rekrutiert werden, die keiner so recht glauben kann. 

Eine Stadt soll einfach zerstört worden sein. Von was? Niemand weiß genaues, doch da gibt es Geschichten... Und was ist, wenn diese Geschichten, Sagen und Schauermärchen nicht nur aus der Imagination von Menschen entspringen, sondern real sind, Körper besitzen und auch noch scharfe Klauen? Es gilt, ein Geheimnis zu lüften, einfach wird das jedoch für diese widerwilligen Helden nicht. Gerade das macht die ganze Sache so spannend. Denn hier treffen Ausgestoßene und Antihelden aufeinander, laden ihre Kanonen, machen das Dynamit bereit und ziehen los ins Ungewisse. 

Der Schreibstil ist klar und flüssig zu lesen. Man kommt schnell und gut voran. Gleichzeitig schafft der Autor es, die Stimmung einzufangen, seien es nun heiße Tage in der Prärie oder schaurige Nächte im Wald, und seinen Figuren jeweils einen eigenen Ton und Habitus zu verleihen. 


Wieder Mal ein echter Münter, wieder einmal wirklich spannend und mit genialer Idee dahinter. Vielleicht für mich sogar eines seiner besten Bücher!

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