Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Heiße Liebe - kalter Tod“ von Pia Hepke

Diese Märchenadaption ist perfekt für kalte Tage, beschreibt das Setting perfekt in Worten, vom glitzernden Schnee bis zum pfeifenden Wind und den dunklen, kalten Tagen. Gleichzeitig wärmt sie auch, denn die Geschichte, die sich hier entfaltet, ist süß und bunt und unglaublich schön. 


Die Autorin schafft es schon in den ersten Zeilen ein Gefühl aufzubauen. Man merkt sofort: Das ist ein Märchen. Doch die wörtliche Rede ist etwas moderne, so wirken die Gespräche nicht gestelzt, sondern fügen sich flüssig ein. Gleichzeitig schafft sie eine ganz wunderbare Welt, die in unserer Realität verankert ist, aber mit dem Touch von Magie. 

Wenn der Schnee fällt und der Winter kommt, dann fühlt sich Elsa am wohlsten. Sie liebt den Winter und wie kann es da anders sein, genau in dieser Jahreszeit trifft sie einen seltsamen Jungen auf einem zugefrorenen See. Dass er aber nicht nur seltsam, sondern mehr als außergewöhnlich ist, das merkt sie schnell. Zwischen den beiden entspinnt sich eine wunderschöne Beziehung, die ganz feine Fäden spinnt und sie verbindet. 
Sie sind jung, das merkt man vor allem an Elsa, sie wissen noch nicht, wohin es geht und dennoch ist das Mädchen bereit, alles zu geben, um diese Beziehung zu retten, den Jungen zu retten. 
Auch wenn sie Kälte und Eis, dem Tod selbst trotzen muss und dafür weit von zu Hause weg geht. 

Zunächst entwickelt sich das Märchen als süße Geschichte, doch bald wird sie dem spannenden Cover mehr als gerecht, wird düster, spannend, wartet mit Reisen und Kämpfen und Plottwists auf. 


Fazit also? Spannend, schön geschrieben und absolut lesenswert. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Montagsfrage

Es ist mal wieder Montag x.x Pfui!  Grau und doch warm und irgendwie hänge ich noch am Sonntag, unsere Beziehung war so kurz, wir hatten keine Chance, uns näher kennen zu lernen, und doch bestand zwischen uns eine Verbindung - ich weiß es einfach!  Aber es ist nun einmal Montag und das bedeutet: Buchfresserchens Montagsfrage!! Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus? 1. Das Erste, was ich in einer neuen Wohnung auspacke, sind meine Bücher. Selbst wenn der Rest noch in Kisten verpackt ist, fühle ich mich bereits zu Hause, nur weil meine Bücher an ihren Plätzen stehen.  2. Ich habe immer - und ich meine wirklich immer IMMER - ein Buch dabei. Egal ob ich zu einem Termin muss, in die Uni gehe oder Freunde treffe. Selbst zu meiner Familie und ins Theater nehme ich ein Buch mit, denn es ist besser eines zu haben und nicht zu brauchen, als umgekehrt.  3. Mich machen Bücherläden glücklich. Selbst wenn i...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...