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Rezension zu „Noel&Noelle - Die Geburt“ von Nicky P. Kiesow

„Ich bin einzigartig. So etwas wie eine Rarität, würde zumindest mein Mentor sagen. Leider hatte auch er am Anfang keine Ahnung, wie einzigartig eben einzigartig sein kann. Aus diesem Grund wurde ich dazu verdonnert, diese Zeilen für die Nachwelt niederzuschreiben.“


Mit diesen geheimnisvollen Worten beginnt die Geschichte von Noel und Noelle. Der Ton ist frech und witzig, leicht und gut zu lesen. Außerdem wird diese Geschichte tatsächlich wie eine Nacherzählung präsentiert. Das macht sich bemerkbar durch Gedankeneinschübe, Anmerkungen und die zwischenzeitliche Übernahme durch den Mentor, der seine Eindrücke ebenfalls berichtet. Gerader dieser Aufbau der Geschichte macht das Buch zu etwas Besonderen. Dazu kommt die fantasievoll gestaltete und ausgeklügelte Welt.

Der Anfang macht richtig Spaß und animiert zum Weiterlesen. Leider gab es ab ca. 20% einige Längen, sodass ich ein paar Mal pausiert habe, bevor ich das Buch wieder zur Hand nahm. Dafür nimmt die Story ab ca. 60% wieder richtig an Fahrt auf und lässt einen neugierig und gespannt am Ende zurück. 


Fazit: Eine unterhaltsame, witzige und zugleich düstere Geschichte über Magier, Drachen und das Überleben. Trotz der Längen wird es richtig spannend am Ende und ist daher ein guter Auftakt der Reihe, die sicherlich mit noch mehr tollen Szenen und Wendungen aufwarten kann.



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