Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Ich bin der Zorn“ von Ethan Cross

Zunächst: Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Ethan Cross gehört zu einen meiner LieblingsautorenInnen und seine Reihe fand ich bis dahin großartig spannend und mit dem richtigen Psycho-Faktor, dass man danach noch eine Gänsehaut hat und überall das Licht einschalten muss, weil man sich gruselt!

Der vierte Band ist eher ein Krimi als ein Thriller, obwohl genug Psychopathen durch die Gegend streunen. 
Foxbury ist ein Gefängnis der anderen Art. Es soll der Resozialisierung dienen und gibt den Gefangenen, den "Bewohnern", sehr viele Freiheiten. Sie werden durch ein Computerprogramm "Saint Nick" kontrolliert und durch Manschetten an Armen und Beinen, die Stromschläge verteilen. Alles sollte toll laufen, der Besitzer glaubt fest an sein Projekt, doch dann schießt einer seiner Wärter auf genau vier Gefangene, sprengt den Turm und versucht danach zu fliehen. 
Markus und die Shepherd Organization werden alarmiert. Der Direktor und Powell, Besitzer des Gefängnisses, arbeiteten früher zusammen, daher sind sie sogleich zur Stelle. Doch Markus hat nicht nur den Fall im Kopf, sondern auch seinen Sohn, der einen anderen Jungen verprügelt hat, und Maggie, mit der er sich streitet. Aber für Privates hat er bald keine Zeit mehr, denn eine Frau und ihr Kind sind in Gefahr. Ein Mann, der sich selbst Judas nennt, spielt ein Spiel mit allen, dem Gefängnis, Markus und allen, die versehentlich in sein Netz stolpern. 
Aber Judas ist nicht der einzige Psychopath, der in diesem Band eine Rolle spielt. Denn da gibt es noch einen Mann, der sich Demon nennt und durch ein Glasgow-Grinsen auffällt. Und natürlich ist Ackermann jr. wieder mit von der Partie. 
Soviel zum Inhalt. Nun zu meiner Meinung: Sicherlich, das Buch ist gut aufgebaut, die Verwicklungen und Fäden toll gespannt und interessant. Doch nach den letzten Bänden habe ich persönlich mehr Spannung im Sinne von Gänsehaut und Grusel erwartet, eben einen Thriller und nicht einen Krimi. Außerdem finde ich Ackermann jr. eine großartige Figur, deren Gedankengänge sehr interessant zu lesen sind. Jaja, die bösen Jungs ;) Zudem ging mir Maggie ein wenig auf die Nerven. Ok, aber das ist wirklich meine persönliche Meinung, das kann bei jedem anders aussehen. 
Daher mein Fazit: Gut zu lesen, spannend sicherlich und toll gemacht. ABER ich bin ein riesiger Fan dieser Reihe, habe dem vierten Band entgegen gefiebert und wurde doch etwas enttäuscht. Nur etwas, ich habe das Buch trotzdem in drei Tagen verschlungen ;) 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Montagsfrage

Es ist mal wieder Montag x.x Pfui!  Grau und doch warm und irgendwie hänge ich noch am Sonntag, unsere Beziehung war so kurz, wir hatten keine Chance, uns näher kennen zu lernen, und doch bestand zwischen uns eine Verbindung - ich weiß es einfach!  Aber es ist nun einmal Montag und das bedeutet: Buchfresserchens Montagsfrage!! Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus? 1. Das Erste, was ich in einer neuen Wohnung auspacke, sind meine Bücher. Selbst wenn der Rest noch in Kisten verpackt ist, fühle ich mich bereits zu Hause, nur weil meine Bücher an ihren Plätzen stehen.  2. Ich habe immer - und ich meine wirklich immer IMMER - ein Buch dabei. Egal ob ich zu einem Termin muss, in die Uni gehe oder Freunde treffe. Selbst zu meiner Familie und ins Theater nehme ich ein Buch mit, denn es ist besser eines zu haben und nicht zu brauchen, als umgekehrt.  3. Mich machen Bücherläden glücklich. Selbst wenn i...

Rezension zu „Nemesis“ von Asuka Lionera

Die Idee ist doch großartig: Eine Gamerin, ehrgeizig und zu allem bereit, gerät durch ein Spiel in eine andere Welt und sie soll auch noch eine auserwählte Hüterin sein! Drei Länder mit je einem Gott. Sie alle schlafen und müssen erweckt werden - durch einen/eine HüterIn und seine/ihre WächterInnen. Das verspricht Spannung und Abenteuer!  Der Anfang hält das Versprechen. Eine junge Frau aus einer spießigen, reichen Familie, die nur ein Ziel kennt: Sie will an die Spitze der Gamerwelt und ist sich sicher, dass sie es kann. Denn sie ist ehrgeizig, selbstbewusst und zielstrebig. Und dann gerät sie in diese Welt, wird von der Göttin selbst empfangen und soll eine Hüterin sein. Eve glaubt kein Wort, hält das alles für ein Spiel - bis sie es nicht mehr tut und es ernst wird.  Soweit, so gut. Nun muss ich leider auf die Punkte eingehen, die echte Minuspunkte in dieser Geschichte darstellen (immer mit dem Wissen, dass das allein meine Meinung ist und keine allgemeine Gültig...