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Rezension zu „Die Zeitwächterin“ von Lilith Korn

Ein ganz normaler Museumsbesuch, der alles verändert. Nur dass Thekla in diesem Moment noch gar nicht weiß, welches Schicksal sie erwartet. 


Was ist Zeit? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, alles eins, alles zerbrechlich - und manipulierbar? Plötzlich scheint sie nämlich anzuhalten, einfach so, doch nur Thekla bemerkt es, niemand sonst. Und wer soll ihr schon glauben? Nicht ihr Freund und nicht ihre beste Freundin. Ihre Schwester vielleicht? Doch dann trifft sie auf Mattheo, der etwas zu wissen scheint. Wer ist er und welches Geheimnis birgt er? Und was ist das für eine bedrohliche Stimme, die Thekla verfolgt? 

Der Schreibstil ist klar und leicht zu lesen, schnörkellos, aber schafft es dennoch, die Umgebung und die Figuren plastisch herauszuarbeiten. 


Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut. Der erste Teil des Buches ist ziemlich den Erklärungen gewidmet, die nötig sind, um die Geschichte zu verstehen. Diese sind gut in die Story eingebunden und wirken nicht fehl am Platz, trotzdem dauert es lange, bis die Geschichte einen richtig einfängt, doch danach ist es fesselnd und sehr zu empfehlen. Die Geschichte unterhält gut und sorgt für gute Ablenkung, auch wenn sie mit Längen zu kämpfen hat. 

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