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Rezension zu „Sarg aus Glas“ von Nika S. Daveron

Sie wird Hexe genannt und liegt in einem gläsernen Sarg. Sollte sie je erwachen, könnte sie das gesamte Land zerstören. 
Kämpfer und Kämpferinnen, die sich selbst als Ghost bezeichnen, werden dazu ausgebildet, gegen die Hexenseuche vorzugehen und im Notfall die Hexe, sollte sie je entkommen, wieder zurück in ihren Sarg zu bringen. 


Im Laufe dieser Geschichte lernen LeserInnen einen Doktor für Hexenkunde, Kadetten, die sich plötzlich als Ghost wiederfinden, einen Hacker und eine durchtriebene Frau kennen. Zunächst verbindet sie kaum etwas, bis der schlimmste Fall eintritt und auch noch ein verrückter Rebellenführer mit einer Menge Geld lockt. 
Ein abenteuerliches Wettrennen beginnt, während dem sich die ein oder andere Person stets fragen muss, was noch richtig und was falsch ist, welche Meinung veraltet und erneuert gehört. 

Die Geschichte läuft zunächst etwas langsam an. Bis zu ca. 40% des Buches las ich es einfach so dahin, ohne unbedingt gefesselt zu sein. Ich legte es auch einige Male aus der Hand und wandte mich einem anderen Buch zu. Doch dann kommt der Moment und man kennt die Figuren, plötzlich sorgt man sich um sie und will, dass sie es überstehen. Ab der Hälfte ist dieses Buch wirklich ein rasantes Abenteuer in einem tollen, dystopisch-magischen Setting. Und das Ende? WOW! Die letzten 20% haben mich begeistert, die Wendung war großartig, die Auflösung originell. 

Sprachlich lässt es sich zudem gut und flüssig lesen.



Daher mein Fazit: Obwohl der Anfang mich nicht vom Hocker reißen konnte, machte der Rest des Buches das mehr als wieder gut und war zum Ende hin ein echter Suchtfaktor. 

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