Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu „Lightbringer Series - The Black Prism“ von Brent Weeks

„At some point, you have to decide not merely what you're going to believe, but how you're going to believe. Are you going to believe in people, or in ideas, or in Orholam? With your heart, or with your head? Will you believe what's in front of you, or in what you think you know?“


Klappentext: 
Sein Leben ist eine Lüge, seine Macht nur geraubt …
Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?

Der Stil, wie die Geschichte erzählt wird, ist einfach genial. Zum einen ist es sehr einfach und schnell zu lesen, gleichzeitig baut es unheimlich Spannung auf. Zum anderen begleitet man verschiedene Charaktere und bekommt einen tollen Einblick in ihre Gedankenwelt. Es lädt zum Schmunzeln ein, denn die Figuren führen nicht selten ein Selbstgespräch oder reflektieren ihre eigene Handlung - und zwar auf sehr amüsante Weise.

Die Charaktere selbst sind ebenfalls ein riesiger Pluspunkt dieser Story. Keine einzige Figur erscheint platt oder eindimensional, egal wie klein die Rolle erscheint. Keine Figur ist nur gut oder nur böse, sie alle haben ihre Vergangenheit, ihre Träume, Wünsche und Ziele, die sie formen und antreiben, wodurch herrlich komplexe Charaktere entstehen, deren Geschichte man sehr gerne folgt.


Die Spannung wird von Seite 1 an aufgebaut und lässt einen auch nicht mehr los - bis zum Schluss. Epische Kämpfe, ruhige, schöne Momente, fantastische Landschaften und traumhafte Städte wechseln sich ab und weben hier eine empfehlenswerte High-Fantasy-Story. 


„Power ist a test, Liv. All power is a test.“

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension zu „Shadow Love“ von Kaylie Morgan

Zunächst meine Kurzmeinung: Dieses Buch ist recht kurzweilig und sorgt für nette Unterhaltung zwischendurch.  Ausführlicher bedeutet das Folgendes:  Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Stimme der Protagonistin wird gut eingefangen und lässt die Geschichte sehr persönlich wirken.  Die Figuren sind gut beschrieben, wenn auch manche etwas eindimensional erscheinen, doch das kann auch an den Eindrücken der Protagonistin liegen, die die Figuren eben auf eine ganz bestimmte Weise kennenlernt.  Die Erklärungen, wie alles zusammenhängt, sind gut gelungen und eröffnen somit eine fremde Welt, obwohl sich alles in unserer Realität abspielt.  Leider ging alles sehr schnell. Vor allem die Liebe, die dann so entscheidend wird, ist plötzlich einfach da. Die Protagonistin hat kaum Worte mit demjenigen Welchen gesprochen und plötzlich ist die Rede von der großen Liebe. Für mich waren die tiefen Gefühle, die beide plötzlich zum Ausdruck brachten,...

Rezension zu „Scythe - Die Hüter des Todes“ von Neal Shusterman

Dieses Buch ging runter wie Butter! Der Stil ist phänomenal und liest sich grandios. Gleichzeitig ist er einfach gehalten, dennoch stimmungsvoll und plastisch und nimmt LeserInnen sofort mit in die Geschichte.  Dazu kommt die Story, die genial ist! Die Menschen haben den Tod überwunden, werden von einer künstlichen Intelligenz beherrscht, die für Ordnung sorgt, und um eine Überbevölkerung zu verhindern, gibt es die Scythes, die nach bestimmten Zahlen und Voraussetzungen Leute töten - als Dienst an der Menschheit. Sie bilden eine Organisation, die über dem Gesetz steht und stehen nur sich selbst Rede und Antwort. Doch so gut ihre Absichten auch sein mögen, so erhaben und gut sie auch tun, es gibt immer die, die betrügen und nur an sich denken - oder schlimmer, diejenigen, die glauben auf der rechten Spur in eine neue Zukunft zu sein und dabei alles in Schutt und Asche legen, was ihnen im Weg steht.  Citra und Rowan wollen beide niemals Teil davon sein, verabscheu...

Rezension zu „Die Feuer von Atlantis“ von Amber Lawrence

Dieses Buch konnte mich durch seinen besonderen Stil und die ungewöhnliche Geschichte sofort mitreißen und bis zum Ende fesseln.  Die geheime Insel von Atlantis, von der Welt abgeschieden, leben die Menschen hier in Harmonie und Wohlgefallen. Solange der Sonnengott und die Mondgöttin im Gleichgewicht gehalten werden, solange deren VertreterInnen auf Erden die Regeln befolgen, wird dieser Zustand für immer bestehen.  Doch was wissen die Menschen schon, was die Götter wirklich wollen? Sie empfangen Visionen und glauben, eine Ahnung zu haben, sie handeln und glauben sich im Recht. So wurde das Schicksal in Bewegung gesetzt. Mit zwei Kindern, die nicht hätte sein dürfen, und einem Wissen, das besser für immer zerstört geworden wäre.  Die einen wollen den Stillstand, die anderen das Fortschreiten und Veränderung, aber das Ende können sie alle nicht erahnen.  Wundervoll erzählt wird das Schicksal verschiedener Charaktere, deren Leben doch miteinander v...