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Rezension zu „Die Seltsamen“ von Stefan Bachmann

England wurde beinahe von den Feen überrollt, doch die Menschen konnten sie zurück schlagen - nur dass das Tor zu ihrer Welt bereits geschlossen war. Also teilen sich nun Menschen und Feen die Insel. Die Feen leben in Slums, die Mischlinge aus beiden Spezies haben es noch schlimmer. Dachten sie bis jetzt. Denn nun macht jemand Jagd auf eben diese Mischlinge, die Seltsamen. 


Bartholomew ist eben ein solcher „Seltsam“ und er lebt in einem Slum. Eines Tages sieht er, wie sein Freund von Gegenüber entführt wird. Kurz danach findet man dessen Leiche. Gruselige Dinge geschehen. Eine Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid, die spricht, ohne ihren Mund zu bewegen. Ein Hausgeist, der gar nicht sauber macht, sondern gruselige Lieder singt. Dazu ein verschrobener Müßiggänger, der im Parlament arbeitet und eigentlich nie auffallen wurde und mitten in die Misere stolpert und sich zum Helden aufraffen muss. 


Die Geschichte ist witzig, spannend und fantasievoll. Hier trifft Steam-Punk auf Märchen/ auf Fantasy/ auf Krimi. Das Buch macht sehr viel Spaß und kann für einige Stunden fesseln. Leider wurde es mir zwischenzeitlich etwas zu langatmig, gerade in der zweiten Hälfte. Das macht das großartige Ende allerdings wieder wett. 

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