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Rezension zu "Academy of Shapeshifters - Schattenwolf" von Amber Auburn

"Ein dunkles Heulen erklang aus dem Maul des schwarzen Wolfes, der auf einer natürlichen Erhöhung stand und zu uns hinabsah. Ich erkannte, dass es wirklich der Ruf des Schattenwolfes gewesen war, der uns alle aus den Betten geholt hatte." 


In diesem Teil wird es düster. Die Stimmung ist bedrohlicher, als in einem der anderen Teile zuvor. Wer Zofia als das ultimative Biest gesehen hat, muss nun seine Meinung revidieren, denn ein neuer, schrecklicher Feind ist in Lenas Leben getreten und sie muss auf die harte Tour erfahren, dass Freundschaft in einem Rudel seine Grenzen hat. 
Lena wird vor die Frage gestellt, wie weit sie für diesen Zusammenhalt bereit ist zu gehen, und was es bedeutet, sich gegen ihr Rudel zu stellen. 

Die Geschichte kann mit nicht vorhersehbaren Wendungen und neuen Informationen überzeugen, die einen baff zurück lassen. Wer zieht hier die Fäden? Warum der neue Rudelführer und wohin führt das Ganze?

Dazu kommen gelungene, spannende Szenen mit Kämpfen und Flucht, in denen die Luft schon zu knistern scheint, denn der Ausgang ist zu jeder Zeit ungewiss. 

Außerdem trifft Lena wieder auf Noel, den geheimnisvollen Pantherjungen, für den sie mehr empfindet, als sie zugeben will. 

All das sind positive Punkte, die mir das Lesen dieses Teils versüßt haben. Tatsächlich ist es sogar mein liebster Teil, der die Grenzen des Camps sprengt und die Fühler in die Welt hinaus streckt, in der nun einmal nicht alles rosig ist und die Rivalität zwischen Fel und Can vor etwas Größerem verblasst. 

Und nun ein *Spoiler Alert*: 
Negativ aufgefallen ist mir (wie bereits in meiner Rezension zum ersten Teil) die wenig ausgereifte, schwache Beziehung zwischen Lena und Janis. Kaum ist er nicht mehr der Rudelführer, kommt er nicht mehr vor. Er wird ausgetauscht, denn nun gibt es den Pantherjungen, den Lena viel interessanter findet. Aber weil auch das zu einfach wäre, bekommt der Leser nun mit dem neuen Jungen eine neue Dreiecksbeziehung an den Kopf geworfen. 
Tatsächlich verstehe ich jedoch die Anziehung zwischen Lena und Noel besser als zwischen Janis und der Protagonistin. Immerhin hat Noel ihr das Leben gerettet und Janis....Nun, Janis sah einfach gut aus und war der Anführer. 
Dass diese aber auch durch eine Dreiecksbeziehung erschwert wird, finde ich persönlich etwas mühselig. 

Zum Glück nimmt die Romanze jedoch nicht unendlich viel Platz in dieser Geschichte ein, sodass ich den Rest genießen konnte und viel Freude an dem Teil hatte - und mit Freude dem nächsten entgegen fiebere. 

Gesamt sieht das so aus: 


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