Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu "Jamil" von Farina De Waard

*hibbel* *hibbel*
- obwohl, jetzt habe ich es durch und muss nicht mehr hibbeln, jetzt wurde meine Neugierde befriedigt, ich habe die unsägliche Spannung überlebt *mir auf die Schulter klopf* und nicht ein einziges Mal habe ich zum Ende gespickt, obwohl ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht!


Okay, aber ich zäume gerade das Pferd von hinten auf, also spule ich mal auf Anfang:

Um was geht es?
Jamil lebt mit seiner Familie in Kas'Tiel, einer Hafenstadt, die das Pech hat genau zwischen zwei Königreichen zu stehen. Wegen einer Verlobung und einem Bündnis, das der Graue König verhindern will, wird die Stadt angegriffen. Fast alle sterben und Jamil kann sich nur mit Mühe und Not zusammen mit seiner Familie auf ein Boot retten. Sturm und eine raue Überfahrt kosten noch mehr Menschen das Leben. Gerade so schaffen es die wenigen Überlebenden und schlagen ihr Lager in einem neuen und fremden Land auf. Damit sollte Jamil in Sicherheit sein, aber da fängt erst sein Unglück an.
Er wird verraten und wird mit drei Pfeilen abgeschossen, er stürzt über eine Klippe und verbindet sich in diesem Moment nicht nur mit einem Dämon, sondern auch mit dem Geist des Hara-Baumes, den die Sukrani, das Volk, das bereits in diesem neuen Land lebt, anbeten.
Fortan muss Jamil nicht nur wieder genesen, sondern muss auch noch mit den zwei Geistern in seinem Inneren zurecht kommen. Und als wäre das nicht genug, wollen beide Völker ihn los werden, nur Ashanee hilft ihm und gerät dadurch selbst in Gefahr.

Ein böser König, ein vertriebenes Volk, Eingeborene, Geister, Schamanen und Dämonen, ein junger Held und eine Liebe, die vielleicht all diese Widrigkeiten nicht übersteht, daraus ist diese wunderbare Geschichte gesponnen.

Und ganz ehrlich, hätte mir jemand vor dem Lesen gesagt, dass der Held sich zunächst kaum bewegen kann und eigentlich nur an einen Baum gelehnt herum sitzt, hätte ich dieses Buch vielleicht irgendwann gelesen, aber sicherlich nicht sofort. ABER ich fand den Klappentext wahnsinnig vielversprechend und wurde nicht enttäuscht. Ich habe hibbelig weitergelesen, wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Die Figuren sind herrlich genau beschrieben und auch die ganze Umgebung entfaltet sich mit jedem Satz vor meinem inneren Auge. Ich bin ganz verliebt in Jamil und Asha.

Andere Bücher von Farina De Waard kannte ich noch nicht, obwohl ihre "Das Vermächtnis der Wölfe" Reihe schon länger auf meiner Wunschliste steht. Gerade ist sie unter die Top 10 geschossen.

Gesamt sieht es so aus:



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Montagsfrage

Es ist mal wieder Montag x.x Pfui!  Grau und doch warm und irgendwie hänge ich noch am Sonntag, unsere Beziehung war so kurz, wir hatten keine Chance, uns näher kennen zu lernen, und doch bestand zwischen uns eine Verbindung - ich weiß es einfach!  Aber es ist nun einmal Montag und das bedeutet: Buchfresserchens Montagsfrage!! Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus? 1. Das Erste, was ich in einer neuen Wohnung auspacke, sind meine Bücher. Selbst wenn der Rest noch in Kisten verpackt ist, fühle ich mich bereits zu Hause, nur weil meine Bücher an ihren Plätzen stehen.  2. Ich habe immer - und ich meine wirklich immer IMMER - ein Buch dabei. Egal ob ich zu einem Termin muss, in die Uni gehe oder Freunde treffe. Selbst zu meiner Familie und ins Theater nehme ich ein Buch mit, denn es ist besser eines zu haben und nicht zu brauchen, als umgekehrt.  3. Mich machen Bücherläden glücklich. Selbst wenn i...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...