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Romeo und Julia. Dunkel und bedrohlich - Rezension zu "Dannory" von Andrea Kai

Um was geht es?
Ein Mädchen, selbstständig und erwachsen, schon mit 14 trifft auf den 24 jährigen Danny und plötzlich ist das Leben der beiden kompliziert und vollkommen verändert. Die Kraft der Liebe verändert die beiden, doch hinter ihnen stehen Mächte, die sie vernichten wollen. Ein Kampf zwischen Liebe und Dunkelheit, ein Kampf zwischen dem Paar und ihrer Umwelt.

Was hat mir gefallen?
Die Geschichte ist bekannt, durch andere Liebesgeschichten, durch die zusätzlichen Mächte, die dahinter stehen, gute wie böse, erhält sie aber eine neue Dimension und die Liebesgeschichte wirkt bedrohlich. Die Träume, die beide haben, geben dem ganzen einen Touch von Vorherbestimmung. Die Nebencharaktere geben dem ganzen einen lebendigen Charakter. Ab der Hälfte wird die Geschichte richtig spannend und das Hin und Her zwischen den beiden hört auf, dafür stellen sie sich langsam ihrer Familie und ihren Freunden. Es ist interessant, wie sie sich dem Ganzen stellen und damit umgehen. Auch ihre äußerlichen Veränderungen machen den weiteren Verlauf spannend und macht Lust weiter zu lesen.
Besonders gefallen hat mir Rorys Entwicklung. Zunächst sieht es so aus, als wäre sie das typische unbeholfene, von ihrem Freund bestimmte Mädchen, doch sie fängt sich wieder und bald wird klar, dass sie das ganz und gar nicht ist. Sie reflektiert über ihre Veränderung und erkämpft sich ihre Ruhe und Selbstbewusststein in der Beziehung wieder.

Was hat mir nicht gefallen?
Es ist sehr schwierig mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Danny wirkt schroff und befehlend, während Rory mit ihren Zweifeln und ständigen Abweisungen nach einer Zeit ein wenig nervt. Doch das hört dann auf und die beiden wirken sehr angenehm und plastischer, sobald sie zusammen sind und man sie als Paar erlebt.

Fazit:
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, aber sie erhält einen düsteren und bedrohlichen Touch, der sie neu aufleben lässt und es spannend zu lesen macht. Während die Protagonisten etwas schwer zu mögen sind, sind die Nebencharaktere mit viel Feingefühl und plastisch gestaltet. Es macht viel Freude, Rory und Danny in Kombination mit ihrer Umwelt zu erleben. Die Dialoge sind witzig gestaltet und gerade die geheimnisvollen Gespräche am Beginn jedes Kapitels animieren zum weiter Lesen.

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