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Rezension zu „Die Feuer von Atlantis“ von Amber Lawrence


Dieses Buch konnte mich durch seinen besonderen Stil und die ungewöhnliche Geschichte sofort mitreißen und bis zum Ende fesseln. 

Die geheime Insel von Atlantis, von der Welt abgeschieden, leben die Menschen hier in Harmonie und Wohlgefallen. Solange der Sonnengott und die Mondgöttin im Gleichgewicht gehalten werden, solange deren VertreterInnen auf Erden die Regeln befolgen, wird dieser Zustand für immer bestehen. 

Doch was wissen die Menschen schon, was die Götter wirklich wollen? Sie empfangen Visionen und glauben, eine Ahnung zu haben, sie handeln und glauben sich im Recht. So wurde das Schicksal in Bewegung gesetzt. Mit zwei Kindern, die nicht hätte sein dürfen, und einem Wissen, das besser für immer zerstört geworden wäre. 

Die einen wollen den Stillstand, die anderen das Fortschreiten und Veränderung, aber das Ende können sie alle nicht erahnen. 

Wundervoll erzählt wird das Schicksal verschiedener Charaktere, deren Leben doch miteinander verwoben ist. Der Schreibstil lässt sich herrlich flüssig lesen und stimmt dennoch den richtigen Ton für eine so mythische Geschichte an. Die Umgebung tritt plastisch hervor, doch vor allem sind die Figuren und deren Beschreibung, ihr Seelenleben von großer Klarheit und Prägnanz. Es liest sich wunderschön und baut Spannung auf, die in der Neugierde liegt, was bereits getan wurde und wie es die Zukunft beeinflusst. 

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