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Rezension zu „The Air he Breathes“ von Brittainy C. Cherry

Dieses Buch hat mich von Seite 1 an bereits so mitgenommen, dass ich nicht anders konnte, als diese Achterbahnfahrt der Gefühle in einem Tag durchzulesen, unfähig, mich von der Geschichte zu trennen. 


Tristan verliert jeden Halt, als seine Frau und sein Kind bei einem Unfall sterben. Er flieht und zieht in eine kleine Stadt, in der die Bewohner ein Hobby haben: Klatsch und Tratsch. Bald wird er der Aussätzige der Stadt, ein Freak, ein Monster. 

Liz verlor ihren Mann vor einem Jahr. Nachdem sie mit ihrer Tochter aus dem gemeinsamen Haus floh, kehrt sie nun zurück. Es soll ein Neuanfang werden. Nur dass sie nun einen neuen Nachbar hat, nämlich den Mann, vor dem sie alle warnen. Nur dass sie nicht das Monster in ihm sieht, sondern die gleiche kaputte Seele, wie ihre eigene. 

Das Buch schafft es, von Beginn an Emotionen aufzubauen. Sowohl Tristan, als auch Liz wachsen einem sofort ans Herz, man leidet und lacht mit ihnen. Denn zu lachen gibt es genug, dafür sorgen die Dialoge und die liebevollen Figuren, die diese Geschichte bevölkern. Vor alle, Faye, die beste Freundin von Liz, sorgt für einiges Schmunzeln. 

Vor allem die erste Hälfte des Buches hat sich für mich dadurch ausgezeichnet, dass es so eine ganz andere Geschichte war. Weil sie von Verlust erzählte und dem Schmerz und der Frage, wie man überleben sollte. Ich fand nicht nur spannend, wie die Protagonisten miteinander agierten, sondern was für ein Bild einer amerikanischen Kleinstadt geschaffen wurde, das sicherlich auf die gesamte Menschheit anzuwenden ist: Die Unart, Menschen von außen zu beurteilen, ohne zu wissen, was ihre Geschichte ist, was sie durchgemacht haben - und sie zu verurteilen für ihren Schmerz. 

Nach der Hälfte zeichneten sich ein paar Handlungsstränge bereits ab, die beinahe aus dem Baukasten für Drama hätten kommen können. 
** Achtung SPOILER ** 
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Die typische Dreiecksbeziehung
Der eifersüchtige Dritte, der die Grenzen überschreitet, um zu bekommen, was ihm vermeintlich gehört
Eine Trennung der Liebenden, weil sie nicht miteinander sprechen und/oder etwas voreinander verheimlichen
Das obligatorische Drama danach 
Ein kitschiges Ende 
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** SPOILER Ende ** 


Fazit: Es ist dennoch ein tolles Buch, das mich emotional total mitgenommen und berührt hat und trotz der Drama-Bausteine doch besonders und lesenswert ist. 

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