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Rezension zu "Die Prinzessin der Wüste" von Bettina Auer

Die Tochter eines Piraten und einer Prinzessin aus dem fernen Orient, träumt Sarlia davon, irgendwann das kleine Dorf, in dem sie zurückgelassen wurde, mit einem Schiff zu verlassen und dem Horizont entgegen zu segeln. Die Freiheit ruft nach ihr. Doch als tatsächlich Schiffe in ihr Dorf kommen, da wird sie entführt und verschleppt. Ihr Vater bringt sie in das Land ihrer Mutter, wo sie einen Prinzen heiraten soll. Nur dass die Regeln und Gebräuche ihr gar nicht schmecken und der Funke zu ihrem Zukünftigen auch nicht überspringt. 


Damit ist eigentlich eine spannende Geschichte rund um Pflicht, Liebe und Freiheit zu erwarten. Dazu kommen Intrigen am Königshof und Geheimnisse, die aufgedeckt gehören.

Eigentlich und dieses Eigentlich schreibe ich nur sehr ungern, aber es muss nun einmal dahin. 
Obwohl man Sarlia als starke Frau kennen lernt, die ganze zwei Jahre gegen ihren Vater aufsteht und sich nicht klein bekommen lässt, aber kaum ist sie am Hof dauert es nur eine Woche, bis sie einknickt. 
Ähnlich Sprunghaft entwickeln sich die verschiedenen Beziehungen und manchmal leiden die Figuren unter sehr großen Stimmungsschwankungen innerhalb einer Szene, die nicht erklärt werden und damit nicht ganz nachvollziehbar waren. 
Manche Storylines, wie der kleine, kranke Bruder des Prinzen, werden nur kurz angeschnitten und kommen nicht mehr vor, sodass die Frage bleibt, warum überhaupt diesen Charakter an dieser Stelle vorstellen. 
Dazu kommen leider einige Schreibfehler, die leicht zu übersehen gewesen wären, wenn die Geschichte sich nicht im Gesamten so mittelmäßig ausgemacht hätte. 

Das sind nun leider sehr viele Punkte, die gegen das Buch sprechen. Dazu ist zu sagen, dass es sich hier nur um meine Meinung handelt und keine Allgemeingültigkeit beansprucht. Denn die Idee ist wirklich gut und wahrscheinlich wäre sie um einiges besser bei mir angekommen, wenn die Autorin der Entwicklung der Figuren und Szenen etwas mehr Raum geboten hätte. 


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