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Rezension zu "Die flammenden Schwingen Ethernas" - Der Zauber der Feuervögel, eine kleine Lobeshymne

Normalerweise neige ich nicht so zur Schwärmerei, aber es ist schwer über dieses Buch zu sprechen und es nicht zu tun.
Es gibt Autoren, die ich liebe, einfach weil jeder Satz, den man von ihnen liest, mehr ist als die Aneinanderreihung von Wörtern, mehr als nur Mittel zum Zweck der Beschreibung. Zu diesen Autoren zähle ich Thomas Mann, Sartre und Truman Capote. Diese Art zu Schreiben, bei der die Worte sich ganz abgesondert vom Inhalt zu etwas zusammenfügen, das schön ist und Spaß macht zu lesen. Einfach weil die Sprache an sich einen eigenen Stellenwert bekommt und in ihrem ganzen Volumen ausgenutzt wird.
Diese Art habe ich noch kaum bei neueren Autoren gefunden. Sie haben einen eigenen Stil, mit ihrem ganz eigenen Charme.
Und dann bekam ich "Die flammenden Schwingen Ethernas" und konnte kaum fassen, was ich da las, denn mein Leserherz schlug höher und freute sich über die Wortgewalt, mit der sich hier ausgedrückt wurde. Es machte mir Freude jede Seite genau zu lesen, jeder Satz stand für sich und war einfach schön.
So, puh...viel Schwärmerei, aber es ging nicht anders.

Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Jeder hat seine Eigenheiten und man kann ihren Gefühlen folgen und versteht, warum sie wie handeln.
Ich liebe die Beschreibung all der Gegenstände, der Figuren, Kleider und der Umgebung, sie sind so plastisch, dass ich mir sofort alles vorstellen konnte und in der Welt Ethernas wandelte, kaum schlug ich das Buch auf. Ganz besonders mochte ich die Feuervögel, wie sie sich in die Luft erheben und ganze Häuser verschlingen und den Himmel mit Feuer überziehen. Wunderbares Kopfkino, das ich gleich in Band 2 fortsetzen werde!

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