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Rezension zu „Die Krone der Sterne" von Kai Meyer

Eine Baronesse, auserwählt, zur Braut der Gottkaiserin zu werden, ein Leibgardist, ein Waffenspezialist und eine Alleshändlerin werden durch Schicksal oder Zufall zusammen geführt, um mitten im All zwischen Piraten, zwei Brüdern, Maschinen und zwei Religionen zu überleben. 
Als aller erstes fielen mir die unglaublichen Gebäude bzw. Schiffsbeschreibungen auf. Die Fülle der Details macht diese fremde Welt greifbar und faszinierend. 
Ein weiterer wirklicher Pluspunkt, der dazu führt, dass man dieses Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will, sind die Figuren darin. Izina und Glanis, Shara und Kranit haben alle ihren ganz eigenen Ton, besitzen einen so speziellen Charakter, ihre Geschichte und wachsen einem so schnell ans Herz, dass jede Verfolgungsjagd für Herztrommeln und die meisten Dialoge für ein Schmunzeln sorgen. 
Auch wenn die Figuren einem schnell ans Herz wachsen, ist der Anfang dennoch etwas mühselig. Es sind sehr viele Flucht-Situationen, die sich aneinander reihen. Das jedoch wird bald besser, denn sobald man die Figuren kennt, fiebert man mit ihnen mit. Außerdem sind alle Situationen spannend aufgebaut. 

Ein weiteres Plus ist die Art und Weise, wie Hintergrundinformationen gegeben werden. Mal in Dialogen, mal zwischendurch eingestreut. So setzt sich langsam ein Bild zusammen, ohne die Hauptstory zu stören.

Fazit: Das Buch hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, wartet mit einer tollen Idee und super interessanten Charakteren auf, durch die vielen aufeinander folgenden Fluchtversuche schleicht sich jedoch etwas wie Routine herein, wodurch es etwas an Spannung - zumindest für mich - verliert, vor allem, ***Achtung SPOILER*** da im Klappentext bereits verraten wird, wer die vier ProtagonistenInnen sind und die wohl nicht plötzlich verschwinden bzw. sterben werden - nicht im ersten Buch! 






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