Direkt zum Hauptbereich

Rezension zu "Märchenhaft erwählt" von Maya Shepherd

Was passiert?
Lean ist ein verfluchter Prinz. Nur der Kuss der wahren Liebe kann ihn und sein Königreich retten. Aber nicht allein Anziehung und Zuneigung entscheiden, sondern auch die Fähigkeit ein Königreich zu regieren.
12 Mädchen aus dem Volk dürfen um den Prinzen werben, aber nur 3 kommen in die nächste Runde. Um dorthin zu kommen, werden sie aber geprüft und nur mit reinen Herzen, wenn sie mutig sind und gut, kommen sie so weit.

Was hat mir gefallen?
Wie versprochen ist es ein richtiges Märchen und enthält auch alles, was dazu gehört. Fabelwesen, sprechende Tiere und Hexen eingeschlossen.
Lean und seine Erwählten sind wunderbare Figuren, alle mit ihren Eigenheiten, Schwächen und Stärken.
Die Aufgaben sind kreativ gestaltet und süß beschrieben. Mir haben auch die Hinweise gefallen, wie der Kompass.

Was hat mir nicht gefallen? (Achtung Spoiler)
Zuerst heißt es, dass nur 3 Erwählte weiter kommen, im Kapitel, in dem sie Lean retten, wird plötzlich von 4 gesprochen und dann wieder von 3 - leicht irritierend. (Bei S 236 in der gebundenen Ausgabe)
Die Figur der Agnes wird gleich als kalt und geheimnisvoll beschrieben, wodurch die Enthüllung am Ende kaum überrascht.

Fazit:
Ein wunderbares, süßes Märchen, das sich perfekt neben die anderen Werke aus Maya Shepherds Schaffen stellen kann und ihnen in nichts nach steht. Es macht sehr viel Spaß es zu lesen und ich freue mich sehr auf den nächsten Teil. Wie immer bei ihren Büchern habe ich es in einem durch gelesen und konnte gar nicht aufhören! 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

😍 1. Lesenacht 😍

Ich habe noch nie an einer Lesenacht teilgenommen - aber wenn es sich anbietet, möchte ich es gerne ausprobieren! ☆so gespannt☆  Bookdemon  ist Schirmherrin über das Event, falls ihr also noch nichts heute vor habt, macht unbedingt mit! Es startet um 19 Uhr 😁  Ich werde wohl " Empire State " aus dem Papierverzierer Verlag lesen - und ihr?  20 Uhr - erste Frage 😍 Puh! Richtig genervt hat mich "Those broken Stars". Ehrlich, die dümmste Art Probleme zu schaffen, indem keiner miteinander spricht. 🙈 21 Uhr - zweite Frage, es geht weiter 😗 Also mich würde ein total verrückter Superheld in grellen Strumpfhosen und der obligatorischen engen, roten Unterhose darüber. Mit wehendem Umhang und abgefahrener, geflügelter Maske.  22 Uhr - dritte Frage 😏  Hm...was würde ich ändern. Der extrem sexistische Ton von Rex ist hart zu schlucken, aber gehört wohl so. Im Moment ist es noch hart zu durchschauen, was wirklich abgeht, der dü...

Rezension zu „Phoenix - Tochter der Asche“ von Ann-Kathrin Karschnick

„Im Leben musst du Entscheidungen treffen, die dir nicht immer gefallen. Entweder entscheidet man sich für das Leben oder dagegen.“ Hamburg, in einer Zukunft, in der zwar Wesen wie Hexen, Dämonen und Phönixe existieren, die aber gejagt und gefangen werden. Erst erschütterte ein geheimnisvolles Experiment Europa, danach ein Krieg gegen Amerika. Übrig blieb ein zerstörtes, zerrüttetes Land, das jedoch in einer Macht seine Rettung sah: Die Saiwalo.  Doch die Phönix Tavi weiß es besser. Sie hat viele Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte miterlebt und sie weiß, dass die Saiwalo nicht die großen Retter sind, für die sie sich ausgeben. Mithilfe ihres Zöglings Nathan versucht sie gegen diese Regierung vorzugehen - und gleichzeitig an einem Ort zu überleben, an dem ihre Art als Monster, als Seelenlose gejagt wird.  Die Idee alleine zog mich schon in ihren Bann. Magische Wesen, nur so ganz anders, als wir sie kennen. Dazu ein fast schon postapokalyptisches Hamburg und...

Rezension zu „Nemesis“ von Asuka Lionera

Die Idee ist doch großartig: Eine Gamerin, ehrgeizig und zu allem bereit, gerät durch ein Spiel in eine andere Welt und sie soll auch noch eine auserwählte Hüterin sein! Drei Länder mit je einem Gott. Sie alle schlafen und müssen erweckt werden - durch einen/eine HüterIn und seine/ihre WächterInnen. Das verspricht Spannung und Abenteuer!  Der Anfang hält das Versprechen. Eine junge Frau aus einer spießigen, reichen Familie, die nur ein Ziel kennt: Sie will an die Spitze der Gamerwelt und ist sich sicher, dass sie es kann. Denn sie ist ehrgeizig, selbstbewusst und zielstrebig. Und dann gerät sie in diese Welt, wird von der Göttin selbst empfangen und soll eine Hüterin sein. Eve glaubt kein Wort, hält das alles für ein Spiel - bis sie es nicht mehr tut und es ernst wird.  Soweit, so gut. Nun muss ich leider auf die Punkte eingehen, die echte Minuspunkte in dieser Geschichte darstellen (immer mit dem Wissen, dass das allein meine Meinung ist und keine allgemeine Gültig...