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Rezension zu „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay

Im Moment gibt es wirklich viele Märchenadaptionen auf dem Markt und einige davon sind wirklich großartig umgesetzt und bringen neues Leben in altbekannte Geschichten. Das versprach auch dieses Buch, weswegen ich es unbedingt lesen wollte. 


Zunächst, was mir gefallen hat: Der Ton der Geschichte war witzig und gut zu lesen. Ich kam sehr schnell in die Story und musste auch einige Male schmunzeln. Dazu gefiel mir, wie alle Märchenländer zusammenhingen und wie komplex die Figuren teilweise gestaltet wurden - und wenn nicht besonders komplex, so doch ganz anders, als man sie sich vorstellt. Dazu wirft die Geschichte berechtigte Fragen zu der strikten Trennung von „Gut“ und „Böse“, wie es in den Märchen gelehrt wird, auf und liefert interessante Antworten darauf. 

Was mir leider nicht gefallen hat: Obwohl der Stil sehr gut zu lesen war und tatsächlich einige amüsante Momente hatte, wurden die Witze und Begrifflichkeit, die LeserInnen zum Schmunzeln bringen sollten, etwas gezwungen und übertrieben, wodurch ich nur noch mit den Augen rollen konnte. Die Story wurde mir nach einer Weile leider auch etwas zu wirr und nicht ganz logisch, die obligatorische Liebesgeschichte (und Dreiecksgeschichte) konnte ich leider auch nicht nachvollziehen und trug nicht dazu bei, das Buch mehr zu genießen.


Daher das Fazit: Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch,  dahinter steht eine schöne Idee, die leider in der Umsetzung nicht ganz gelungen ist. 

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