Donnerstag, 30. Juni 2016

Lesemonat Juni


Trotz Uni und Abgaben 13 Bücher :D 



Diesen Monat habe ich die ‪#‎chronikenderseelenwächter‬ kennengelernt und bin ganz begeistert von der Serie <3 
Außerdem gingen die ‪#‎academyofshapeshifters‬ mit Band 3 und ‪#‎princessinlove‬ mit Band 4 in die nächste Runde und konnten mich wieder fesseln.
Dann bin ich auf zwei ganz wunderbare Autorinnen gestoßen, von denen ich noch hoffentlich viel mehr lesen darf, denn #2033 , ‪#‎grenzwandler‬ und ‪#‎kriegerdeslichts‬ alle drei Bände habe ich verschlungen.
Gemeiner Weise wurde ich dann auch noch ganz hibbelig gemacht durch den Prolog zu ‪#‎barbarossasfluch‬ auf das ich jetzt warten muss und gar nicht warten will!!
Und natürlich hat mich wieder ein ‪#‎hörbuch‬ durch den Tag begleitet, nämlich ‪#‎thepapermagician‬ , ‪#‎theglassmagician‬ und ‪#‎themastermagician‬ von ‪#‎charlienholmberg :) 
Ich liebe ‪#‎amymcfadden‬ als Erzählerin!

Dienstag, 28. Juni 2016

Rezension zu "Krieger des Lichts - Dum spiro spero" von Jasmin Romana Welsch

Befinde mich gerade in einem seltsamen Zustand: diese Reihe hat mich so gefesselt, ich habe die Charaktere so ins Herz geschlossen, dass ich noch nicht ganz begreife, dass es vorbei ist. 
Die gesamte Geschichte um Mia, die Wächter, den Fluch, die Erzengel und die Dämonen haben mich die letzten Tage voll auf begeistert!


Mia ist jetzt erwachsen. Ich mag es sehr, wie die Autorin es schafft, in der Sprache, der Art, wie Mia denkt und handelt, diesen Zustand deutlich zu machen. Sie hat in ihrem ersten Jahr als Wächterin so viel erlebt und so viele Verluste erlebt, dass sie nun ihre Wunden davon trägt. Aber sie ist nicht mehr das schutzlose Mädchen, nicht mehr naiv, sondern hat sehr viel von Keon angenommen. Dem Mann, den sie so sehr vertraut, obwohl er den Fluch in sich trägt. Dem Mann, den sie unbedingt retten will und für ihre Entscheidung sogar den Orden etwas meidet. 

Neben alten Charakteren, die man bereits in den zwei anderen Bänden lieben lernen durfte, kommen neue, faszinierende dazu. Eisengel, junge Wächter, Dämonenbeschwörer. Und auch die sind so plastisch und gut beschrieben, wie auch alle anderen Figuren in dieser großartigen Geschichte. 

Es tauchen auch neue Feinde auf. Alte Feinde, die die Zeit vergessen hat. 

Wieder ist es spannend. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen!

Mia muss herausfinden, wie sie Keon retten und die Welt retten kann. Sie begibt sich auf eine gefährliche Reise, die sie näher an ihre Vergangenheit bringt. 

Ein tolles Ende, auch wenn ich eigentlich noch nicht bereit bin, die Figuren los zulassen. Auf alle Fälle jedem zu empfehlen! 

Gesamt sieht das so aus: 


Rezension zu "Krieger des Lichts - Sum Lux in Tenebris" von Jasmin Romana Welsch

Die Geschichte rund um Mia und die Wächter geht weiter.
Astaras ist tot, aber auch Gabriel hat die Welt verlassen.
Mia ist alleine mit ihren Gefühlen, auch wenn Keon und Raphael sich bemühen, sie aufzubauen und sich um sie zu kümmern. Es ist ein langer Weg zurück in ihr Leben. Und dann sind noch so viele Fragen offen?
Was ist das Virus wirklich?
Wer war ihr Vater?
Und welche Bedrohung wartet noch auf Mia und ihre Freunde?


Trotz der Länge konnte mich das Buch von Beginn an fesseln.
Ich las die Zeilen mit schweren Herzen. Alle Charaktere liegen mir so am Herzen, dass ich um ihre Leben und Schicksale bangte, nicht aufhören konnte, weiter zu lesen, denn ich musste unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Dabei schafft es die Autorin einige Dinge ganz vortrefflich auszuführen:
Es handelt sich immer noch um die Mia, die wir bereits kennen lernen durften, aber sie hat sich verändert. Das hört man im Sprachfluss, am Ton der Geschichte, aber auch an ihren Gedanken und Handlungen.
Die Stimmung ist wahnsinnig bedrückend, ich wollte so oft weinen! Aber gleichzeitig nimmt sie auch einen leichten, witzigen und herrlich sarkastischen Ton an, der einen dann wieder laut lachen lässt.
Gerade diese wechselnden Gefühle, die bunten Bilder, die realistischen Charaktere und das Gesamtbild, das mit so viel Liebe erschaffen wurde, machen die Faszination aus und schaffen es, bis zum Ende die Spannung aufrecht zu erhalten.

Wahnsinnig schön und lesenswert!

Gesamt sieht das so aus:




Dienstag, 21. Juni 2016

Wattpad und die Suche nach kritischen Lesern

Lesebegeisterte zu finden, die sich die Zeit nehmen, vielleicht auch ein Kommentar zu hinterlassen, die Geschichte mit Freunden zu teilen oder einfach Feedback geben, ist ziemlich schwer, vor allem, wenn man noch am Anfang steht ;) 

Nun habe ich mich auf Wattpad getraut und dort kann man den Beginn meines neuesten Projekts lesen. 


Hier der vorläufige >Klappentext<, wenn ihr so wollt: 

"Jede Nacht, ungesehen, unbemerkt von den Menschen, wird ein Krieg gefochten. Seit mehr als tausend Jahren treffen sich in den Schatten zwei Mächte, Chaos und Ruhe, Feuer und Eis, die ihre Schlachten schlagen bis zum Ende aller Zeit. 

Penelope erwacht ohne Erinnerungen. Alles, was sie will, ist ihr Leben zurück zu bekommen, doch bevor sie zur Ruhe kommen, bevor sie auch nur einen klaren Gedanken fassen kann, trifft sie eine unüberlegte Entscheidung und damit nimmt alles seinen unweigerlichen Lauf.

Die Mächte in den Schatten sind auf sie aufmerksam geworden. 

Damit beginnt die Jagd." 

Neugierig, dann findet ihr die Geschichte (zumindest den Anfang) > hier






Rezension zu "Princess in Love - Julia" von Ashley Gilmore

Im 4. Teil der "Princess in Love"-Reihe begleiten wir Julia, Schneewittchens Tochter. 



Sie wird nach Los Angeles, genauer nach Hollywood zu ihrem Magical geschickt. 
Und das ist perfekt für die junge Prinzessin, denn diese liebt nichts mehr als die Hollywood-Filme, die sie sich heimlich in Darkville ansieht. Marilyn Monroe und Audrey Hepburn sind ihre großen Vorbilder, an ihrer Seite will sie in Filmen mitspielen. 

Schnell muss die Märchenprinzessin feststellen, dass das Hollywood, in dem sie landet, nicht das ist, das sie aus den Filmen kennt. Sie muss erst lernen, in dieser Welt zurecht zu kommen. 

Die Sprache ist einfach und schnell zu lesen. Sie passt sich, gerade wenn Julia spricht, dem Märchen-Jargon an. Die Welt ist bildhaft beschrieben, gerade die Figuren, die sich darin bewegen. Die Geschichte ist bunt, voller hoffnungsvoller und witziger Momente, voller Liebe und kleinen Romanzen. 


Wie immer ein tolles, kleines Märchen für zwischendurch! 

So sieht es gesamt aus:


Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension zu "Krieger des Lichts - Nihil fit sine Causa" von Jasmin Romana Welsch

Mit seinen fast 700 Seiten ein echter Wälzer, aber es gibt den schönen Spruch, dass jedes Buch, egal wie dick, zu kurz ist, wenn es gut ist - und das trifft hier auf alle Fälle zu.


Ich bin lange um das Werk geschlichen, mit ein Grund einige der Rezensionen, deren Beschreibung der Protagonistin nicht besonders zum Lesen einlud. Aber nachdem ich mich nun doch heran getraut habe, bin ich ganz begeistert!

Ja, Mia ist 16 Jahre alt. Und ja, das kommt in ihrer Gedankenwelt auch durch. Aber gerade das ist ein großer Pluspunkt, wie ich meine. 
Sie lebte ein beschauliches Leben bei ihren Adoptiveltern. Ihre Mutter ist tot. Sie hat zwar diese Gabe, aber außer, dass sie sich damit aus der Gesellschaft ausgrenzt, weiß sie sonst nicht sehr viel über sich und ihr Leben. 
Erst all der geheimnisvolle Raphael in ihr Leben tritt und ihr anbietet, an seine Schule zu kommen und in seinem Internat zu wohnen, bekommt sie langsam Antworten, auch auf Fragen, die sie bis dahin noch gar nicht hatte. 
Ich habe mich selten so bei einem Buch amüsiert. Sowohl Mias Gedankengänge, mal konfus, mal typisch Mädchen, mal große Wächterin und gute Freundin, als auch die Gespräche mit und zwischen einigen der Charaktere waren schlagfertig, witzig und sehr gut gemacht. 

>> "Geh weg! Ich schlafe nicht mit dir!" 
Keons Fähigkeit, solange auf unangenehmen Begebenheiten herumzureiten, bis man das Bedürfnis entwickelt hatte, sich selbst k.o. zu schlagen, war beeindruckend. <<

Während Mia sich langsam in ihre Rolle einfindet und stärker wird und auch ihre Gedanken über Liebe und dergleichen etwas gezieltere Formen annehmen, werden auch die anderen Charaktere gut porträtiert. So gut, dass mir beim finalen Kampf alle Haare zu Berge standen, weil ich schon zu viele ins Herz geschlossen hatte und der Ausgang so unsicher war, dass ich eigentlich gar nicht weiter lesen wollte und gleichzeitig aber unbedingt weiterlesen musste!

Die Sprache ist der Gefühlswelt einer 16-jährigen angepasst. D.h. man merkt, dass hier nicht eine 30-jährige Frau erzählt, kein Mann und auch kein kleines Kind. Für eine Erzählung aus der Ich-Perspektive halte ich das für sehr gelungen. Dennoch sind die Beschreibungen der Umgebung und der Personen sehr bildhaft und ziehen einen richtig in die Geschichte hinein. Trotz der vielen Figuren, die auftreten, bekommt man doch von allen ein klares Bild. 
Außerdem schafft es der Ton der Geschichte einerseits heiter und witzig zu sein, andererseits nimmt er auch einen ernsten und dramatischen Ton an, der mir eine Gänsehaut bescherte.
Auch die Geheimnisse, die definitiv im Raum stehen, stören die Geschichte nicht, sie sind gut eingeflochten und auch ihre Auflösungen sind befriedigend und an den richtigen Stellen gesetzt, sodass sie mich als Leser erstaunt, aber auch ein wenig selbstgefällig, weil ich schon etwas geahnt habe (dank der kleinen Hinweise, die stellenweise verstreut sind) zurückgelassen haben. 

Würde mein Kindle nicht dringend geladen werden müssen, würde ich bereits den zweiten Teil lesen! Also klare Empfehlung ;) 

Gesamt sieht das so aus: 



Donnerstag, 16. Juni 2016

Rezension zu "The Master Magician" von Charlie N. Holmberg

Der letzte Band der Trilogie und ich bin echt traurig, dass es vorbei ist!



Das hat drei Gründe.
1. Ich mochte die phantasievoll gestaltete Umgebung und die Magie, das fühlte sich mal nach einer frischen Herangehensweise an.
2. Ich mag Amy McFaddens Art zu lesen und hoffe, ich finde wieder ein Hörbuch, das von ihr gelesen wird. 
3. Leider ist es der enttäuschendste Teil der Reihe und macht den Abschluss etwas traurig. 

Der Blutmagier, Cobalts kleiner Schoßhund, der leider sehr gefährlich ist, konnte kurz vor seiner Hinrichtung fliehen und ist immer noch in England. Gleichzeitig steht Ceony vor ihrer Abschlussprüfung und um sicher zu gehen, dass niemand ihr Können anzweifeln wird, schickt Emery sie zu einem anderen Papier-Magier, dieser ist jedoch gerade der Junge, den Emery in der Schule gehänselt hat. 


Ich mochte auch diesen Teil sehr gerne, obwohl er sicherlich nicht so gut war wie Teil 1 oder 2. Im Grunde nahm die Qualität bzw. die Spannung der Geschichte von jedem Teil ein wenig ab. Das ist der Tatsache geschuldet, dass ab Teil 2 die Beziehung zwischen Ceony und Emery näher thematisiert wird und es oft im Kreis geht. Außerdem wirkt es gerade im dritten Teil, als würde die Problematik mit dem Blutmagier ein wenig erzwungen, denn wäre Ceony nicht ihm nach, um herauszufinden, ob er überhaupt noch da ist, hätte er sie nicht entdeckt, wäre er nie ihr nach und hätte nie beschlossen, Emery und sie als Ziele auszuwählen. 

Trotz alledem eine im Gesamten gut gelungene Geschichte über Magie und Liebe. Die Welt, die kreativen Zauber und die liebenswürdigen, grausamen und strengen Charaktere sind es auf alle Fälle wert, sie zu lesen (und in meinem Fall: zu hören). 

Gesamt sieht es so aus: 




Mittwoch, 15. Juni 2016

Rezension zu "Grenzwandler - Wenn aus Lügen Wahrheit wird" von Lya Sanders

So viel zum Thema: man muss den/die ProtagonistenIn mögen, um ein Buch zu lesen. 
Die Autorin hat souverän gezeigt, dass man ihn auch herzlich hassen kann, um die Geschichte lesen zu wollen. 


Martin ist 14 und er hat es wirklich nicht leicht. Er ist etwas zu groß, etwas zu dick und wird gemobbt. Das hinterlässt seine Spuren, weit tiefere, als es zunächst den Anschein hat. 
Er träumt davon, DJ zu werden. Er will Massen in Clubs zum Tanzen bringen. Er sieht sie schon vor sich, wie sie sich bewegen, ihm zujubeln, denn er legt die richtige Musik auf, ihn wollen sie sehen, seine Musik wollen sie. Wunderschöne Träume eines 14-jährigen Jungen, die ihn zu einer Lüge verleiten, um ein Mädchen zu beeindruckend. 
So unschuldig, so normal und beschaulich beginnt die Geschichte. 

In gnadenloser, ehrlicher Schreibweise, die gleichzeitig die Sprache eines Teenagers wunderbar imitiert und trotzdem einen angenehmen Lesefluss ermöglicht, erzählt Lya Sanders die Geschichte, die mit einer einfachen Lüge beginnt, aber nicht dort aufhört, sondern den Protagonisten samt Leser immer weiter hinab zieht. 

Am Anfang staunte ich nur, welche Kniffe sich Martin einfallen ließ, um zu bekommen, was er wollte. Ungefähr ein Dutzend Mal wollte ich irgendwo zwischen die Zeilen packen, den Kerl an seinen Haaren heraus ziehen und ihn anschreien, etwas, das seine Mutter mehr als einmal versäumt hat. Und dann war ich nur noch fasziniert. Die Geschichte entwickelt sich schnell. Ohne Beschönigungen oder sich an Beschreibungen der Umgebung lange aufzuhalten, wird hier der Abstieg eines Teenagers beschrieben auf sehr direkte Weise. 

Am Ende ließ mich das Buch jubelnd, nachdenklich und wütend (nicht auf die Geschichte, aber um das näher zu erläutern, müsste ich spoilern :P) zurück. Ich bin ganz begeistert und froh, nach 2033 auch dieses Buch von ihr gelesen zu haben und freue mich auf mehr. 

Gesamt sieht das so aus (diesmal musste ich lange überlegen, immerhin hasse ich den Protagonisten, aber er ist sehr gut beschrieben, sonst hätte mich seine Person gar nicht bewegt, daher die Bewertung, wie folgt):



Montag, 13. Juni 2016

Rezension zu "The Glass Magician" von Charlie N. Holmberg

(Wieder eine Rezension zum Hörbuch - angefangen als Hörbuch, jetzt höre ich die ganze Reihe durch :D ) 


               (Dieses Bild ist von breath-art und zeigt das chinesische Cover für das Buch und ich liebe es einfach <3 ) 


Der zweite Teil von "The Paper Magician" heißt "The Glass Magician" und diesmal wird es fast düster. Ich sage fast, denn die Geschichte ist immer noch zauberhaft, fantasievoll und unglaublich bildhaft beschrieben.

Ceony hat Lira besiegt, sie hat sich durch Emerys Herz gekämpft und ist mit heiler Haut davon gekommen, doch noch ist sie nicht sicher, ganz und gar nicht. Nur drei Monate kann sie verschnaufen, bevor ihr Leben wieder bedroht wird. 

Denn ein neuer Feind taucht auf. Der Mann, der Lira zu dem Monster gemacht hat, das Ceony erst bekämpfen musste. Und Grath Cobalt kommt nicht alleine. Er bringt einen weiteren Blutmagier mit. Plötzlich ist nicht nur Ceony in Gefahr, sondern auch ihre Freunde und ihre Familie. 




Man lernt mehr über Glas-Magie, was sehr spannend war. Außerdem sind die Auseinandersetzungen interessant und dergestalt, dass man keine Pause machen will, um zu wissen, wie es ausgeht. 

Leider nehmen Ceonys Gedanken, die um Emerys Gefühle für sie kreisen, sehr viel Zeit in Anspruch. Dieses wieder und wieder Durchkauen der selben Thematik kann auf Dauer etwas anstrengend werden, doch ist der Rest der Geschichte weiter sehr ansprechend und tröstet darüber hinweg. 

Als weiteres Manko könnte man Ceonys Art ankreiden. Weil sie nämlich alles immer alleine machen muss. Im ersten Teil war es logisch. Sie musste es alleine machen, weil ihr sonst niemand geholfen hätte. Aber nun? Ein ganzes Ministerium versucht den Feind auszuschalten. Emery wäre da. Aber sie will es doch alleine machen. Ihre Motivation wird zwar erklärt, ist aber trotzdem nicht ganz logisch. 

Trotz allem gefiel mir auch der zweite Teil sehr gut. Es ist spannend, kreativ, düster, witzig und sehr bildhaft beschrieben. Die Charaktere, auch die neuen, sind wahnsinnig interessant und ich hatte sehr schnell eine Bindung zu ihnen. 

Ich liebe außerdem die Art, wie Amy McFadden liest. Mit ihrer Stimme wird die Geschichte richtig lebendig. 

Gesamt sieht es also so aus: 



Rezension zu "Die vier Reiche - Barbarossas Fluch: Prolog Elser" von Patrick R. Ullrich

Zunächst gab Kindle an, man bräuchte hierfür ca. 20 Minuten. Ich glaube, ich bin in 15 durchgerast. Zu spannend war es, um auch nur eine Sekunde innezuhalten oder einmal tief Luft zu holen. Die Uhr tickte - wortwörtlich!



Dabei schafft dieser kurze Einstieg drei Dinge ganz hervorragend:
Erstens wurden die Geschehnisse der letzten zwei Teile in so knapper, aber präziser Form zusammengefasst, dass man einerseits gut in die Geschichte zurück kehren konnte, andererseits man gleich noch einmal alles lesen wollte - ging mir zumindest so.
Zweitens wird die Geschichte lebendig. Erlebte, echte und historische Geschichte, die sich in dieser bildhaften, sehr genauen Darstellung perfekt mit den Fantasy-Elementen verbindet.
Drittens ist dieser Prolog wie eine perfekte, köstliche Vorspeise, die null sättigt, sondern nur viel Lust auf das macht, was noch kommt. (Großes Manko: die Hauptspeise gibt es erst im Herbst)

Und natürlich ist auch hier wieder die sprachliche Gestaltung ein einziger Genuss. Um dies zu verdeutlichen, ein Satz, den man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen muss.
(Ja, heute hab ich's mit den Essens-Metaphern!)

"Bis in die kleinste Zelle der Gemeinschaft, die Familie, drang das Nervengift des Propagandaapparates vor, benebelte der Duft des Sieges die Hirne, trübte die Sicht, machte gleichsam in tauber Blindheit süchtig nach Triumphen und ließ den Volkskörper mit stolzgeschwellter Brust taumeln, als wäre die nationalistische Fäulnis seines Leibes Zeichen einer einzigartigen Überlegenheit."

Gesamt sieht das so aus:



Dienstag, 7. Juni 2016

FUNKO POPS

Jajajaja, jetzt komme ich schon wieder mit etwas, das definitiv kein Buch ist (obwohl Bücher auf dem Bild drauf sind - soviel musste sein ;D ) 

Ich habe endlich auch Funko Pops!

Nämlich von Sherlock Holmes und Moriarty und ich bin ganz verliebt. 


Montag, 6. Juni 2016

Rezensionen zur Kurzgeschichte "Ignis" *naw*

Ich sagte euch schon einmal, dass meine Nachbarn mich für höchst seltsam halten, ja?
Nun, ich habe es wieder einmal geschafft, ihren Eindruck in meine Person zu verstärken *so proud*



Was ich diesmal getan habe? 
Saß jauchzend vor dem Computer, aber es ist ur warm...also bei geöffneten Fenstern. *lalila* 
Warum?
Amazon ist schuld!
Und neiiiin, ich hab nicht schon wieder irgendwelche Bücher bestellt. Tztz, ich doch nicht.

Vor kurzem zeigte ich euch die Anthologie "Schattenfeuer" vom Drachenstern Verlag.
Nun ja, und nun kamen die ersten Rezis hereingeflattert und zwei sehr genaue Rezensenten machten sich die Mühe, zu jeder der Geschichten kurz etwas zu sagen. *yay*
Da, lesen, LIEBEN, ich freue mich so. *_*
"Ignis – Valerie Loe +
Eine Feuernymphe versucht, die Drachen wieder herbeizurufen, die vor langer Zeit verschwunden sind. Eine gute Geschichte, die außerdem angenehm zu lesen ist." (von Mondy)
"Valerie Loe - Ignis
Tolle Drachengeschichte, die wunderbar funktioniert und Bilder entstehen lässt - davon würde ich auch mehr lesen." (von Miramis) 
Danke, danke, danke <3 

Rezension zu "2033" von Lya Sanders

Geht es euch auch so? 
Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich auf ein Buch stoße, das nicht Mainstream ist und nicht gehyped wird und es sich dennoch als Glücksgriff heraus stellt? 

So ging es mir mit diesem Buch. 




Gerade mit der heutigen politischen Lage, fand ich die Zukunftsvision erschreckend detailliert und gefährlich in seiner tatsächlichen Möglichkeit umgesetzt. 

Der Schauplatz: Köln. 
Auf dem Weg an die Macht ein Mann, dessen Namen ich - glaube ich - nicht ein einziges Mal richtig gelesen habe, ABER er ist das Grauen in Person. Er hat eine private Armee, die Bloodhounds, die angeblich für Sicherheit sorgen soll, aber als Melissa ihre Jugendliebe Ibo wieder begegnet, muss sie hinter die Fassade sehen und sich mit dem Gedanken anfreunden, dass den Menschen in Deutschland eine furchtbare Lüge erzählt wird und dass sie, als Journalistin und Teil der Propagandamaschinerie, sogar dabei mitgeholfen hat. Mit Ibo macht sie sich auf den Weg, die Wahrheit herauszufinden, für die Liebe und ein Land, in dem die Menschen in Frieden nebeneinander leben. 

Sehr gut hat mir der politische Teil des Plots gefallen. Die Szenen im Gefängnis und bei der Familie eines Gefangenen berührten mich. Genauso wie die Geschichten der Menschen, denen sie begegnen. 
Etwas schnell entwickelte sich die Beziehung zwischen Melissa und Ibo - und ja, ich weiß Jugendliebe und so, aber das irritierte mich am Anfang. Später wachsen sie aber so zusammen, dass ihre Beziehung nicht mehr störend wirkte, sondern zum Plot beitrug. 

Die beiden Protagonisten wurden sehr realistisch dargestellt. Denn sie geraten einfach in diese Situation hinein. Sie haben keine Superkräfte, wurden nicht dafür ausgebildet. Es sind ganz normale Menschen, mit ganz normalen Jobs, die sich plötzlich in einem Alptraum wiederfinden, den Deutschland eigentlich 1945 für besiegt geglaubt hatte. Daher reagieren sie auch mal irrational und hysterisch, was sie für mich sehr sympathisch und nachvollziehbar machten. 

Ein Manko sind die Sprünge, die die Geschichte macht. Der Plot schreitet sehr schnell voran. Plötzlich sind Wochen vergangen. Die Beziehung hat sich weiterentwickelt. Etwas ist passiert. AHA. Ein paar Mal stolperte ich über solche Situationen, in denen ich mir gewünscht hätte, es würde etwas mehr Zeit und Seiten in Anspruch nehmen, um den Moment mehr auszukosten, um noch mehr ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen. 

Gesamt sieht das so aus: 


Samstag, 4. Juni 2016

Rezension zu "Paper Magician" von Charlie N. Holmberg

Mal wieder ein Hörbuch, diesmal wird diese wunderbare Geschichte von Amy McFadden gelesen. 
Ich wollte es unbedingt auf Englisch hören, wieso? - mir war danach :P



(Dieses Bild ist von breath-art und zeigt das chinesische Cover für das Buch und ich liebe es einfach <3 ) 

Ceony Twill hat viel dafür getan, um Magierin zu werden. Sie hat gearbeitet, hat ein Stipendium bekommen und die besten Noten ihres Jahrgangs. Sie hat sich das verdient. Und sie hat ihre Träume, denn sie würde gerne Metall als ihre Profession erwählen. Doch sie wird zu dem eigenartigen Magier Emery Thane geschickt, der nicht über Metall verfügen kann, sondern über Papier und das ist, so Ceony, einfach die langweiligste und nutzloseste Magie überhaupt!

Doch noch während die junge Frau ihr Schicksal bemitleidet, schafft es Thane sie in seine Welt zu ziehen. Eine Welt, in der Geschichten zum Leben erweckt werden können, in der ein bisschen Papier und eine geschickte Hand Gärten, Hunde, Vögel und sogar kalten Schnee erschaffen können.

Doch auch wenn Thanes Welt bunt und magisch ist, verbirgt er ein dunkles Geheimnis, das Ceony in kurzen Momenten als einen Schatten in seinen Augen erkennen kann. Doch was sie da noch erwartet, das wird ihr erst klar, als es zu spät ist. 

Holmbergs Debut verzaubert mit viel Fantasie und einer blumigen und ausladenden Beschreibung, die mich sofort in die Welt hinein gezogen hat. Ich war sofort verliebt! Seine Charaktere sind fassbar und witzig. Sie haben ihre ganz eigenen Züge und treten nicht direkt als die typischen Helden und Heldinnen ihrer Geschichte auf. Die Gespräche zauberten mir ein Grinsen ins Gesicht und Ceonys Gedanken waren so nachvollziehbar und so amüsant, dass ich an einigen Stellen leise lachen musste (leise, weil es nicht gut kommt, in einer Straßenbahn loszulachen, so ganz ohne Grund xD ) 



Amy McFaddens Art vorzulesen, tat der Geschichte gut. Sie spricht sehr pointiert, schafft es aber, die verschiedenen Nuancen in der Stimmlage einer Person zu treffen. Gerade wenn Ceony aufgeregt ist, fasziniert oder wütend, all das bringt sie mit ihrer Stimme rüber. Gleichzeitig hat jede Person ihre eigene Stimmlage, ihren eigenen Sprechrhythmus, war den Zuhörer sofort erkennen lässt, wer spricht. Auch ansonsten spricht sie während den beschreibenden Passagen angenehm und der Situation angepasst.

Alles in Allem ein großes, fantasievolles Abenteuer, auf deren Fortsetzung ich mich schon wahnsinnig freue :)

Gesamt sieht das so aus:





Freitag, 3. Juni 2016

Rezension zu "Academy of Shapeshifters - Pantherherz" von Amber Auburn

Mit dem dritten Teil der Reihe geht es spannend weiter und für mich ist er der beste Teil bis jetzt.


Haben mich in den letzten zwei Bänden die "komischen" romantischen Szenen zwischen Janis und Lena noch gestört, da sie mir etwas klischeehaft und wenig begründet schienen, packt die Autorin diese Romanze auf festeren Grund. Die Begegnungen der beiden sind nicht mehr so eigenartig, wie zuvor (was nicht heißt, dass es keine Szenen gibt, die dem Leser gleich der Protagonistin die Schamesröte in die Wangen treibt, nur diesmal sind sie zum Lachen und nicht zum Stirnrunzeln! Wer hätte sich auch denken können, dass ein Bad so aufregend sein kann *grins*).

Lena lernt weiter mit ihren Fähigkeiten umzugehen und nun wird es auch höchste Zeit, denn die Testspiele stehen an und sie darf nicht versagen. Immerhin haben die Can schon ewig nicht mehr gegen die Fel gewonnen und Lena ist eine Sportlerin, sie hasst es zu verlieren und denkt gar nicht daran, aufzugeben. Auch wenn ihr dieses Schulhofgehabe auf die Nerven geht und sie definitiv nicht einsieht, warum sie sich dem Rest anpassen sollte, will sie doch ihrem Rudel helfen, zu gewinnen.

Wenn da nicht Rajani wäre, mit der sie sich streitet.
Und der geheimnisvolle Fel-Junge, der sie mit seinen grünen Augen beobachtet....
Und die ganzen Geheimnisse, die jeder zu haben scheint und sie gewaltig stören...
Ach ja....und da war auch noch was mit Zofia.... ;)

Wer die beiden ersten Bände kennt, liest hoffentlich weiter, denn es wird immer besser *schwärm* und wer die Reihe noch nicht kennt, sollte unbedingt beginnen!

Die Sprache ist herrlich angenehm zu lesen, die Seiten sind schnell durch und am Ende kann man es doch nicht glauben, weil man sich noch nicht trennen will.

Gesamt sieht das also so aus:



Donnerstag, 2. Juni 2016

Rezension zu "Chroniken der Seelenwächter - Schicksalsfäden" von Nicole Böhm

*grummel*
Ich habe meine Nägel abgekaut vor lauter Spannung!
Und obwohl das gute Stück ca. 350 Seiten hat, ging es viel zu schnell. Viel zu schnell war ich am Ende angelangt und viel zu schnell war Band 2 schon wieder vorbei und dieses gemeine Wort "Fortsetzung" grinste mich hämisch an, als wollte es mir sagen "ätschibätsch, noch erfährst du nicht, wie was weiter geht"!





Zur Geschichte:
Im Grunde passiert nicht viel - und eigentlich passiert eine ganze Menge.
Jess und Violet werden nach Hause zurück gebracht. Jaydee erholt sich von seinen Wunden und geht mit Akil in einen Club, um sich abzulenken. Will und Anna haben eine Aufgabe, die sie aber Jay nicht verraten.
Soweit so gut...nun folge das Chaos :D
Denn kaum kommt Jess zu Hause an, wird sie von der Polizei festgenommen. Violet war dabei, das Kanu zu holen und kommt zu spät. Doch noch während Jess im Polizeiwagen sitzt, werden sie von drei Schattendämonen angegriffen, die die Polizisten erledigen - und das ist nur der Anfang. Denn sie wird zurück gebracht und trifft auf eine alte Bekannte, die noch lange nicht fertig mit ihr und Violet ist.
Auch im Club ist es nicht ganz entspannend. Jaydee will sich erholen, aber statt sich mit einer Frau zu vergnügen, spürt er den Blick einer Fremden auf sich, die er zwar ausmachen kann, deren Berührung ihm aber Schaden zufügt. Bevor er sich ihr widmen kann, kommt Akil dazwischen, sie haben einen Auftrag. Es gibt ein Problem. Will und Anna sind nicht zurück gekommen, nachdem sie nach Jess hätten sehen sollen.

War der erste Teil schon dergestalt, dass man als Leser nicht viel Zeit hatte, um zur Ruhe zu kommen, gab es hier überhaupt keine Atempausen. Es geht Schlag auf Schlag.
Dabei kann Jess als starke und kluge junge Frau überzeugen, die zwar Angst hat, aber dennoch handelt. Das macht ihren Charakter sehr nachvollziehbar und plastisch, außerdem sind ihre Sprüche und Gedankenfetzen super witzig und sarkastisch. *cheer for Jess*

Nur als Beispiel:
"Officer Robbs und Kimbell wurden von Schattendämonen ausgesaugt. Kennen Sie nicht? Sollten Sie aber. Sie ernähren sich von der Seelenenergie der Lebenden und existieren direkt unter uns. Aber keine Sorge, meistens sind sie in Großstädten auf der Jagd, da fällt es nicht so auf, wenn sie Menschen umbringen." 

Außerdem kann auch hier die Autorin wieder mit passender, angenehmer Sprache überzeugen, die sich perfekt an die Situation anpasst und die einen leichten Lesefluss ermöglicht.

Und was die Geheimnisse angeht...
Es gibt so viele!
Ein paar Dinge werden klarer, während andere noch undurchsichtiger werden und noch mehr Fragen aufwerfen.

Also es bleibt spannend und ich freue mich, endlich diese tolle Serie angefangen zu haben.

Gesamt sieht es dann so aus:


Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension zu "Chroniken der Seelenwächter - Die Suche beginnt" von Nicole Böhm

Die Geschichte rund um Jess, Jaydee, Violet, Akil und Ariadne (nur um ein paar zu nennen!) zusammenzufassen, ist gar nicht so einfach.

Darum sage ich nur so viel: Es ist eine Welt, in der es Schattendämonen gibt und Seelenwächter und dazwischen stehen die Menschen, die eigentlich keine Ahnung haben sollten. Aber Jess weiß, dass es Schutzgeister gibt, denn Violet ist einer, und dann trifft sie auch noch auf einen Schattendämon, gefolgt von einem Seelenwächter.
Das ist das Gerüst der Handlung und damit habe ich noch gar nichts gesagt. Denn es gibt so viele Fragen, so viele Geheimnisse und Dinge, die angedeutet werden, ohne sie auszusprechen, sodass es einen zwingt, mehr und mehr zu lesen, um zu erfahren was vor sich geht.

Zum Beispiel:
Wer oder was genau ist Jaydee?
Wo ist Jess' Mutter und warum musste sie weg?
Was hat es mit Anna auf sich?
Und was zum Teufel führt Ariadne im Schilde????

*seufz*


Das mit der Inhaltszusammenfassung wird nichts....weiter im Text:

"Ich zählte innerlich bis drei und zog mich hoch. Vermutlich sah ich so grazil aus wie eine Frosch beim Baletttanzen (...)" 

"Ich hasse dumme Beute. Das war wie Sex ohne Höhepunkt: absolute Zeitverschwendung."

"Weil man jedem wilden Tier die Hand hinhalten muss, wenn man es streicheln möchte." 

Um nur ein paar Zitate zu bringen, die mich begeistert haben. 
Denn die Sprache, wie das ganze erzählt wird, immer abwechselnd aus Jays und aus Jess' Sicht, ist fantastisch. Je nach ProtagonistIn ändert sich der Blick und damit auch die Art, wie erzählt wird. Ich musste nicht einmal mehr auf die Kapitel sehen, um zu wissen, wer gerade erzählt. Für mich ein riesiger Pluspunkt. Außerdem macht es einfach Spaß zu lesen. Es geht leicht von der Hand, ist dennoch schön. 

Wie bereits angeklungen, die Charaktere sind sehr gut zu erkennen. Sie haben ihre ganz eigene Sprache, ihre eigenen Einstellungen, die sehr gut rüber kommen. Aber auch die Figuren, die keine eigene Erzählweise bekommen haben, werden dreidimensional herausgearbeitet und erwachen zum Leben (mein absoluter Favorit ist Akil *gins*) 

Und auch, wenn es nach der super informativen Einleitung klar sein sollte: OH MEIN GOTT ist das SPANNEND! Es geht Schlag auf Schlag. Ein Dämon wird gejagt. Jess wird angegriffen. Ortswechsel. Kurz Ruhe, dann geht es weiter. Und dann das Geheimnis, dieser Hinweis und da ein komisches Kommentar, das sich noch nicht einordnen lässt. (Wenn ich nur daran denke, nehme ich schon Munchs "Schrei" Position ein) 

Gesamt sieht das Ganze also so aus: