Mittwoch, 25. Februar 2015

Wunderbarer Auftakt einer spannenden Geschichte - Rezension zu "Pharos" von Laura Labas

Um was geht es?
Reyna kann sich mit den Körpern anderer Tiere verbinden. Dann erfährt sie, dass ihre Freundin Teil einer Gemeinschaft ist, die sich Pharos nennt und zu der sie auch gehört, auch wenn sie niemanden davon erzählt. 
Morde, die sich um Reyna drehen, bringen ihr Leben durcheinander und sie muss sich der neuen Situation mit den neuen Menschen und neuen Gefahren stellen. 

Was hat mir gefallen?
Wann immer sich Reyna mit einem Tier verbindet, sind die Szenen sehr liebevoll und plastisch gestaltet. Vor allem die Katze ist mein Favorit.
Die Charaktere sind plastisch, auch wenn man nicht immer alle mögen muss, aber gerade das macht sie umso realer. Es gibt viele Hinweise, denen man nachgehen kann und doch ist die Auflösung nicht immer offensichtlich. 
Reyna und Cadans Liebesgeschichte gibt dem Ganzen eine persönliche, sehr zarte und zerbrechliche Note. Außerdem ist Cadans Figur wirklich interessant und dunkel, wobei er nicht der typische weiße Ritter ist.

Fazit:
Pharos ist eine interessante Geschichte, die mal etwas anders ist. 
Die Charaktere sind wundervoll plastisch und man kommt schnell in einen Lesefluss. 
Vor allem das Ende fesselt und macht Lust auf mehr. Man ist dann gerade soweit, dass man Reyna kennt und die anderen und weiß doch eigentlich gar nichts. Gestaltwandler, Pharos und Reyna. So viele Fragen und Geheimnisse. All das lässt auf den zweiten Teil gespannt hoffen. 

Samstag, 21. Februar 2015

Rezension zu "Obsidian - Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout

Zunächst war ich skeptisch - irgendwie kam mir die Geschichte bekannt vor. 
Neues Mädchen in neuer Stadt trifft auf super sexy Typen, der sie zurück stößt und gemein ist. 
Hm... Auf den ersten 100 Seiten war das mein Gefühl: nichts Neues, alles schon gelesen, irgendwie ausgelutscht. 

ABER ich habe das Buch trotzdem fertig gelesen. 
Warum? 

Nichts an den Charakteren war alt oder langweilig. 
Katy schien mir so stark und mutig. Sie weiß nicht immer, was sie will, aber sie handelt. Sie ist nicht diese unscheinbare Protagonistin, die nicht Hauptperson ihrer eigenen Geschichte ist, sondern ständig von außen bestimmt wird, wie ich ihnen in den letzten Jahren so oft begegnet war. 

Ich mochte auch Dee sofort. Die fröhliche, schöne Dee mit ihrem Geheimnis und ihrem Wunsch nach einer Freundin und ihrem starken Willen. Ich verfolgte mit Spannung ihre eigene kleine Revolte gegen ihre Familie und Bestimmungen und Regeln, denen sie sich unterordnen musste. 

Und dann ist da Daemon. Natürlich. Der bad boy. Der Arsch. Dieser Charakter, aus dem man nicht schlau wird und den man endlich verstehen will. Man lernt ihn durch Katys Augen kennen und wie sie seinem Zauber unterliegt, unterlag auch ich. 

Die Charaktere sind alle so plastisch, dass ich sie gleich vor Augen sehen konnte. Sie sind real und ihre Handlungsweisen sind so ehrlich. So wie sie reagieren, sprechen und mit ihrem Leben umgehen - es liegt alles im Bereich des Möglichen. Sie sind nicht die typischen, verklärten Helden. Sie lassen sich nicht in die Spaten Gut und Böse einordnen, sondern sind mal so, mal so. 

FAZIT: Also ja, zunächst war ich skeptisch. Aber die liebevoll gestalteten Charaktere überzeugten mich und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Wie sie sich entwickeln. Von verschiedener Seite habe ich gehört, dass die Wendung und die Auflösung des Geheimnisses irgendwie absurd ist und eigenartig - doch nachdem wir von Vampieren und Werwölfen nur so überschwemmt worden sind (oder geht es nur mir so?) habe ich diese Geschichte wahrlich genossen!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Rezension zu "Passagier 23" von Sebastian Fitzek

Mein Einstieg in Fitzek war "Passagier 23". Ich saß am Meer zu Weihnachten und dachte mir, ich brauche mal etwas anderes zu lesen und so probierte ich Fitzek aus. Das Ergebnis war, dass meine Familie sich auf den Kopf stellen konnte, aber ich ignorierte sie geflissentlich. Es war ein Mörder zu finden, ein Kind zu retten, einen Tod aufzuklären! 

Man liest von einem Unbekannten, der etwas in das Meer hinter dem Kreuzfahrtschiff schmeißt. Ein Mädchen sieht ihn und danach ist sie verschwunden und ihre Mutter auch. Dann erfährt man von einem Mann, dessen Frau und Kind auf dem gleichen Schiff gestorben sind. Selbstmord.Hinzu kommt eine alte Frau, die Verschwörungstheorien spinnt und von versteckten Zwischendecks sinniert. Ein Käpten, ein verschwiegener Geschäftsmann und eine Frau, die verzweifelt ihre selbstmordgefährdete Tochter sucht und ein totes Mädchen, das wieder auftaucht, sind die Zutaten, die dieses Buch zu einer spannenden, mitreißenden Geschichte macht. 

Mir gefielen besonders die Wendungen und die verschiedenen Charaktere, auch, dass Bündnisse zwischen Feinden geschlossen wurden und die Auflösung des ganzen vollkommen unerwartet kam. 

Fazit: Ein spannender Thriller mit tiefen, dreidimensionalen Charakteren, in einem realistischen und greifbaren Setting mit unerwarteten Ausgang. 

Montag, 16. Februar 2015

Rezension zu "Am Anfang war die Stille" von Leonie Haubrich

Was passiert?
Die neun Monate alte Lotta wird entführt. Während die Polizei im Dunklen tappt und dem Entführer nicht näher kommen, riskiert Nele, die Mutter, alles. Auch, dass alle denken, sie ist verrückt. Auch, dass die Beziehung zu ihrem Mann immer angespannter ist.

Was hat mir gefallen?
Die Schreibweise ist angenehm zu lesen. Es geht schnell und man fliegt nur so über die Seiten.
Alle Charaktere sind klar umrissen. Ihre Handlungen passen zu ihrem Charakter und sie sind sehr plastisch und menschlich. Keine ist vollkommen gut oder böse oder stereotyp.
Die Handlung ist spannend. Es gibt einige Wendungen und bis zuletzt gibt es einige Kandidaten, die als Entführer in Frage kommen. 
Auch das Ende reizt bis zum Schluss die Nerven und man fiebert mit. 

Was hat mir nicht gefallen?
Die Beziehung zwischen Andreas und Lorna kommt so wenig vor, dass ich nicht ganz nachvollziehen konnte, wie sie genau zueinander stehen und konnte nicht ganz verstehen, warum Lorna so nett zu ihm ist. 

Fazit: 
Das Buch war super spannend und interessant. Voll von interessanten Charakteren und vielen fein gearbeiteten Beziehungen. 
Ein tolles und gelungenes Entführungsdrama!  

Sonntag, 15. Februar 2015

Romeo und Julia. Dunkel und bedrohlich - Rezension zu "Dannory" von Andrea Kai

Um was geht es?
Ein Mädchen, selbstständig und erwachsen, schon mit 14 trifft auf den 24 jährigen Danny und plötzlich ist das Leben der beiden kompliziert und vollkommen verändert. Die Kraft der Liebe verändert die beiden, doch hinter ihnen stehen Mächte, die sie vernichten wollen. Ein Kampf zwischen Liebe und Dunkelheit, ein Kampf zwischen dem Paar und ihrer Umwelt.

Was hat mir gefallen?
Die Geschichte ist bekannt, durch andere Liebesgeschichten, durch die zusätzlichen Mächte, die dahinter stehen, gute wie böse, erhält sie aber eine neue Dimension und die Liebesgeschichte wirkt bedrohlich. Die Träume, die beide haben, geben dem ganzen einen Touch von Vorherbestimmung. Die Nebencharaktere geben dem ganzen einen lebendigen Charakter. Ab der Hälfte wird die Geschichte richtig spannend und das Hin und Her zwischen den beiden hört auf, dafür stellen sie sich langsam ihrer Familie und ihren Freunden. Es ist interessant, wie sie sich dem Ganzen stellen und damit umgehen. Auch ihre äußerlichen Veränderungen machen den weiteren Verlauf spannend und macht Lust weiter zu lesen.
Besonders gefallen hat mir Rorys Entwicklung. Zunächst sieht es so aus, als wäre sie das typische unbeholfene, von ihrem Freund bestimmte Mädchen, doch sie fängt sich wieder und bald wird klar, dass sie das ganz und gar nicht ist. Sie reflektiert über ihre Veränderung und erkämpft sich ihre Ruhe und Selbstbewusststein in der Beziehung wieder.

Was hat mir nicht gefallen?
Es ist sehr schwierig mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Danny wirkt schroff und befehlend, während Rory mit ihren Zweifeln und ständigen Abweisungen nach einer Zeit ein wenig nervt. Doch das hört dann auf und die beiden wirken sehr angenehm und plastischer, sobald sie zusammen sind und man sie als Paar erlebt.

Fazit:
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, aber sie erhält einen düsteren und bedrohlichen Touch, der sie neu aufleben lässt und es spannend zu lesen macht. Während die Protagonisten etwas schwer zu mögen sind, sind die Nebencharaktere mit viel Feingefühl und plastisch gestaltet. Es macht viel Freude, Rory und Danny in Kombination mit ihrer Umwelt zu erleben. Die Dialoge sind witzig gestaltet und gerade die geheimnisvollen Gespräche am Beginn jedes Kapitels animieren zum weiter Lesen.

Dienstag, 10. Februar 2015

Creating a better Tomorrow - Rezesnion zu "Die Auslöschung der Mary Shelley" von Marc Buhl

Um was geht es?
Mary Shelley ist Biologin. Sie hat die Ameisen beobachtet und sieht bestätigt, was sie immer wusste: die Menschen funktionieren nicht, sie brauchen etwas höheres, einen neuen Gott. Diesen sieht sie im Internet, der Vernetzung und den technischen Möglichkeiten, nur eben noch nicht verwirklicht. Ein Quantencomputer wird gebaut und Mary schafft es, einen Algorithmus zu schreiben, der wie die Ameisen Kolonien funktioniert. Eine künstliche Intelligenz, ohne Grenzen, klug genug sich seinen Weg durch die Informationen, durch das Netz selbst zu wählen.
Die Frage ist, ob diese Intelligenz so ist, wie Mary sich das vorgestellt hat?

Was mir gefiel:
Ich mochte die Warnung am Anfang des E-Books, dass der Reader ein Computer wäre und mitlesen könnte. Mit jedem voranschreitenden Kapitel wird diese Vorstellung greifbarer und gruseliger.

Auch die Sprache ist in ihrer eher abgehakten, schnellen Art passend für die Erzählung. Man kommt gut hinein. An manchen Stellen gibt es Fehler, aber wenn darauf hingewiesen wird, dass auch ein Buch von einem Computer geschrieben werden kann, dann ist die Frage, ob die nicht beabsichtigt sind. Weil auch ein Computer sich irren kann.

Die wahre Flut an Informationen war mehr als beeindruckend. Als Leser wurde man über Technik, Politik und Kriege informiert, deren Zusammenhänge. Eine greifbare Welt und ein technisches Thema, dem man durch die Erklärungen und Hintergrundinformationen, die einem geboten werden, gut folgen kann.

(ACHTUNG SPOILER)
Mir gefiel der Anfang der Geschichte. Mary, die das Unrecht der Welt sieht, die etwas dagegen tun will. Die alles riskiert, weil sie an etwas glaubt, das größer ist, als der Mensch. Am Anfang schien es mir mal eine interessante Abwechslung: nicht immer die Negativutopie, in der die Maschinen die Menschen in Angst und Schrecken versetzen, die man aus Büchern und Filmen zu Hauf kennt. Nein. Mary malt ein anderes Bild. Das, einer besseren Welt, weil es diese künstliche Intelligenz gibt.
Ich mochte auch die Gespräche zwischen ihr und Victor. Der Schlagabtausch war interessant gestaltet.

Was mir nicht gefiel:
Es war sehr schwer, für irgendjemanden ein Gefühl aufzubauen. Zunächst war es schwer die Charaktere auseinander zuhalten. Es war nicht immer klar, wer gerade spricht oder wer handelt. Marys Beweggründe bleiben lange im Hintergrund. Im Ganzen ist sie eher distanziert. Ähnlich ging es mir mit den anderen Charakteren. Bis auf Frank war es mir kaum möglich eine Beziehung zu einem der Charaktere aufzubauen und damit trauerte ich auch nicht um sie oder fühlte mich kaum von ihrem Schicksal berührt.

(ACHTUNG SPOILER)
Ab einem Punkt verändert sich die Geschichte. Plötzlich ist klar, dass die künstliche Intelligenz böse ist und Menschen vernichtet und nicht so funktioniert, wie sie funktionieren soll. Der Computer tut alles, um zu überleben. Victor gerät außer Kontrolle und will Mary digitalisieren. Spätestens jetzt musste ich an den Film "Transcendence" denken. Ich fand es schade, dass es einen eigentlich sehr vorhersehbaren Ausgang nahm.

Fazit:
Die Geschichte ist gut recherchiert und in sich stimmig. Sie zeichnet eine gruselige Zukunft, von der wir vielleicht gar nicht so weit entfernt sind und ist damit aktuell und in diesem Sinne spannend.   Für alle, die sich dafür interessieren, ist das Buch zu empfehlen. Leider waren die Hintergrundinformationen weit greifbarer, als die Charaktere in der plastischen Welt, die eher flach und unberührt blieben.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Rezension zu "Promise - Die Flammentänzerin" von Maya Shepherd

Nea überlebt das Feuer und dann trifft sie auch noch Miro wieder, doch schnell wird ihr klar, dass noch nicht alles wieder gut ist und sie und ihre Freunde noch nicht in Sicherheit sind. Dazu kommt, dass Nea nicht weiß, wie sie mit der Nähe zu Miro umgehen soll, zwar ist er ihr bester Freund und sie liebt ihn, aber er hat Frau und Kind. Und dann ist da noch Arras, zu dem sie sich verbunden fühlt...
Wieder weiß Maya Shepherd mit ihrer Sprache und ihrer besonderen Art die Charaktere zu beschreiben und sie dem Leser nahe zu bringen, sodass er gar nicht anders kann, als mit ihnen zu fiebern, selbst mit denen, die einem unsympathisch sind. 
Nea trifft Entscheidungen und sie ist nicht die typische Heldin, die alles richtig macht, wodurch sie nur umso menschlicher und echter wirkt. Sie lässt sich von ihren Gefühlen, aber auch ihrer Moral und ihrem Wesen führen und nicht alles liegt in ihrer Hand, sondern wird fremdbestimmt. 

SPOILER: Ich glaube, es gibt in solchen Geschichten, in denen zwei Männer auftauchen, immer auch zwei Lager, die für den jeweiligen Mann sind und hoffen, dass die Heldin sich mit ihm zusammen tut. Leider war ich für Arras und habe ein paar Tränen verdrückt, als er die Stadt verließ, anscheinend für immer. (Und gefeiert, als er doch wieder Teil der Geschichte wurde) :) 

Fazit: Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, dem kann ich nur empfehlen in diese Welt einzutauchen und sich verzaubern zu lassen und wer ihn gelesen hat, der braucht wahrscheinlich keine Rezension zum zweiten Teil, denn dann ist er schon längt gefangen und wartet wir ich auf den dritten Teil! 

Dienstag, 3. Februar 2015

#blutigerache - Rezension zu "The Murder Bag" von Tony Parsons

Um was geht es?
Ein Mädchen wird gefoltert von jungen Männern. Wer es war oder wo oder wann, das bleibt unbekannt. DC Wolf kommt zur Mordermittlung. Sein erster Fall: ein reicher Mann mit brutal aufgeschnittener Kehle. Es bleibt nicht bei dem Mord alleine. Die Jagd nach einem Serienkiller beginnt und verlangt dem Protagonisten alles ab.

Was mir gefällt:
DC Wolf ist plastisch. Er ist der gebrochene, traurige Held. Er ist der sorgende Vater. Der Rebell und der Einzelgänger. Man sieht alles durch seine Augen, sieht jedes Detail. Wenn Wolf etwas herausfindet, kann man nachvollziehen, wie er seine Schlüsse zieht. Die Hinweise, die man im Buch bekommt, fand ich sehr gut. Es macht Spaß eine solche Geschichte zu lesen, wenn man selbst mit rätseln kann, wer denn nun der ominöse Mörder ist und wenn man genauso viele Fakten wie der Protagonist erhält. Die Freude beim Raten und Rätseln ist unbeschreiblich groß! Außerdem die vielen Hintergrundinformationen, wie, was ist ein Murder Bag oder über den From Hell Letter - all das macht die Geschichte sehr real und greifbar und sorgt für ein sehr spannendes Lesevergnügen. Die Sprache ist eindringlich. Sie ist leicht zu verstehen, aber trotzdem nicht platt. Das Ende fand ich toll. Es ist nicht das typische Happy End, das den Leser mit diesem süßlich klebrigen Gefühl von "alles ist gut" entlässt. Der Täter wurde gefasst, aber viele sind gestorben und der Lügner ist da draußen und macht Karriere. Bitter, ungerecht, aber wahr.

Fazit:
Wer Thriller mag, der sollte sich dieses Buch auf die Wunschliste setzen lassen. Es ist spannend und nachvollziehbar. Die Charaktere sind plastisch gestaltet und es macht viel Freude sie zu lesen. Außerdem ist es nicht nur die Handlung um die Mordaufklärung, sondern das Leben von DC Wolf, in das ich gerne einen näheren Blick geworfen habe.

Montag, 2. Februar 2015

Rezension zu "Promise - Die Bärentöterin" von Maya Shepherd

Es war ein Fehler das Buch anzufangen.

Es war ein Fehler, weil ich mir gesagt habe, ich lese ein Kapitel und dann lerne ich für meine Prüfungen. Daraus wurde ein früher Nachmittag, der allein Nea und Maya Shepherd gewidmet war und ich bereue es nicht.
Zum einen ist die Sprache so eindringlich, dass man schnell in die Geschichte kommt und leicht von Absatz zu Absatz liest, wie es mir vorkam, immer schneller, denn mit jeder weiteren Seite wollte ich wissen, wie es weiter geht. Zum Anderen lag mir Nea, ihre Geschichte, auch Miro, den man in ihrer Erinnerung kennen lernt und der Hund am Herzen und ich brachte es nicht mehr über mich, das Buch wegzulegen und jetzt will ich einfach nur den nächsten Band lesen und weiß, dass es genau so wieder ablaufen wird.

"Promise" ist das erste Buch von Maya Shepherd, das ich gelesen habe, aber es wird nicht das Letzte bleiben und so kann ich es nur jedem Empfehlen. Nur sollte genug Zeit eingeplant werde, denn es besteht die Gefahr, sich nicht mehr trennen zu können und süchtig zu werden :)